Kloppe

Bilanz-Vergleich: Je höher das Verhältnis der Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt, desto schlechter für den Staat. Für das erste Jahr von Trump ist die Rate bei 1,2%. In Obamas erstem Jahr betrug sie 14,5%, über seine gesamte Amtszeit hinweg 37%. Die Rate ist auf einem 50-Jahres-Tief.

Der SPIEGEL hat (online) Trumps Rede zur Lage der Nation „analysiert“. Und kommt nicht über emotionalisierte Abscheu statt journalistischer Arbeit hinaus, wie Clauido Casula bei der Achse des Guten schreibt.

Trump hat seine erste „Rede zur Lage der Nation“ gehalten. Das ZDF „berichtet“ den ganzen Tag über, er habe den wirtschaftlichen Aufschwung von Obama geerbt. Und: Das Land sei weiterhin gespalten; wozu ein Ausschnitt aus der Rede eines unbedeutenden Hinterbänklers gebracht wird, nur weil er ein Kennedy-Verwandter ist (und natürlich, weil er Trumps Fakten „widerlegt“). Was irgendwie nicht so ganz zu der Meldung passt, dass 75% der Amerikaner ihm zustimmen und seine Rede positiv bewerten.

Das FBI hat so Probleme den Leuten klarzumachen, dass man ihm gegenüber ehrlich sein muss:

Er fraß Lois Lerners Festplatte,
Hillarys E-Mails,
FBI-Akten…
und er möchte Sie erinnern, dass es ein Verbrechen ist uns anzulügen.

Obamanisten:

Die Rede zur Lage der Nation und die Reaktion der Demokraten:

Nancy Pelosi aus der Chefetage der Demokraten im Kongress ist – nicht zum ersten Mal – etwas „verwirrt“: Sie redete (stotternd) vom Präsidenten, den sie „Präsident Bush“ nannte. Irgendwie schienen Feindbilder derart fest eingebrannt zu sein, dass man diese Leute ihre aktuellen Feindbilder nicht mehr richtig auf die Reihe bekommen.

Sie wehren sich gegen Trumps Steuerreform:

Wie bringen die die Arbeitnehmer dazu zu glauben, dass es schlecht ist, wenn sie mehr von ihrem Geld behalten?

Und dazu haben sie einen neuen „Star“ – einen Kennedy:

Die Linke: Geld ist böse. Reiche sind gierig. Ererbtes Vermögen ist widerlich.
Dieselbe Linke: Bitte einen weiteren Kennedy!
(die Kennedys sind ja arm wie die Kirchenmäuse, nicht wahr?)

Und der neue Kennedy ist natürlich gegen eine Mauer…

Joe Kennedys Haus – eine echt nette Mauer hast du da, Joe.

Wie irritiert man einen Linken? So:

(Hier wohnt Donald Trump)

Und ein bisschen Verarsche darf auch sein:

Können Sie uns sagen, wie viel der Präsident wiegt?
Ja. Er wiegt 0,73 Oprahs.

Hey Hillary: Es ist weiß. Es ist ein Haus. Welchen Unterschied macht das jetzt?

Die Obamedien:

Sie sind voll von Michelle Obamas Beschwerde, die sie „endlich“ mal losließ (natürlich in der Talkshow einer  Obamanistin, Ellen DeGeneres): Melania Trump hatte es gewagt der damaligen Noch-First-Lady-für-ein-paar-Stunden zum offiziellen Empfang im Weißen Haus vor der Vereidigung ihres Mannes ein Geschenk mitzubringen. Was für ein Vebrechen! Bruch des Protokolls! Wie konnte sie nur? Und alle springen drauf an, damit sie auf die Trumps eindrschen können. Im begleitenden Video sieht man, wie angeekelt sie war
Nun, Melania Trump konnte, weil Frau Obama den Präzedenzfall dafür gesetzt hatte, dem die neue First Lady folgte: Acht Jahre zu vor hatte sie nämlich Laura Bush auch ein Geschenk mitgebracht. Und Frau Bush machte im Gegensatz zu Frau Obama kein Theater daraus. Und nur in einem einzigen Medium wurde das gezeigt, während mehr als 100 in das Gejammer der Trulla einstimmten. Sie haben auch allesamt vergessen: Damals fanden sie es ganz toll, dass M.O. das machte, feierten ihre Großzügigkeit. Und damit entlarven sie sich selbst als das, was sie sind: Linke Propagandaorgane, die nicht berichten, sondern manipulieren.

Der Donald:

Wenn Donald Trump vereidigt wird, um eine Aussage zu machen, z.B. in Sachen Russland-Affäre:

Schwören Sie die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Lassen Sie mich sagen, dass niemand die Wahrheit sagt, wie ich sie sage. Ich bekommen SEHR, sehr gute Kritiken zu meiner Wahrheit, glauben Sie mir, wie nichts, das Sie bisher gesehen haben. Ich werde so viel Wahrheit sagen – es wird so großartig und grandios sein – dass sie es müde sein werden, das sich die Wahrheit sagt, total müde. Ich habe die beste Wahrheit und Sie werden sie absolut lieben, glauben Sie mir. So wahr, so wahr…
(Schreiberin: Wir werden ziemlich lange hier sein…)