Das hässliche Gesicht des Islam – Die 10. Sitzung der Islamischen Spitzenkonferenz (2)

Am 15. Oktober 2003 eröffnete der malaysische Premierminister die 10. Sitzung der Islamischen Spitzenkonferenz mit einer Rede, die von allen anwesenden Vertretern der 57 islamischen Staaten frenetisch gefeiert. Am nächsten Tag ruderte der malaysische Außenminister etwas zurück: Das sei alles nicht so gemeint, das sei missverstanden worden usw. Eine Entschuldigung erfolgte nicht.
Die lauwarme Empörung der europäischen Politik – die schon zwei Tage später aus der Öffentlichkeit verschwand – entzündete sich an den antisemitischen Äußerungen der Rede; eine kräftige Verurteilung kam aber durch den Widerstand Frankreichs nicht zustande.
Es scheint aber so, dass ein wichtiger Aspekt der Rede keine Beachtung findet bzw. nicht wahr genommen wird: Der Premier hat praktisch einen Plan vorgelegt, wie Israel vernichtet werden kann. Mit dieser Ankündigung müsste eigentlich ab sofort alles Handeln islamischer Staaten an diesem Ziel und seiner versuchten Umsetzung gemessen werden.

Malysisches Unwohlsein

Irwin N. Graulich, Jewish Indy, 23. Oktober 2003

Wie konnte der Premierminister von Malaysia das große „jüdische“ Geheimnis aufdecken? Diese Geheimoperation im Keller hebräischer Schulen in der ganzen Welt, wo hinter doppelt und dreifach verschlossenen Türen kleinen jüdischen Jungen und Mädchen ein Kurs mit dem Titel „Einmaleins der Weltherrschaft“ gelehrt wird. Juden sind seit Jahrtausenden auf Verschwiegenheit eingeschworen und versprechen, niemals diese streng geheime Information zu verraten. Zurzeit ist eine umfassende interne Untersuchung im Gang, um den Verräter oder Kollaborateur zu finden.

„Heute regieren die Juden die Welt durch Strohmänner. Sie überlebten 2000 Jahre Pogrome nicht durch Zurückschlagen, sondern durch Nachdenken“, erklärte Premierminister Mahathir Mohammed recht kriegerisch. Er erklärte sorgfältig: „Die Juden gewannen die Kontrolle über die mächtigsten Länder und sind zu einer Weltmacht geworden.“ Ein brausender Beifallssturm der Weltführer der Organisation der Islamischen Konferenz folgte.

Die Tatsache bleibt, dass man nur schwerlich erklären kann, wie ein paar Millionen Juden 1,3 Milliarden Muslime intellektuell, technologisch, finanziell, religiös, militärisch und natürlich moralisch schlagen konnten. Was bleibt also noch übrig, das erreichbar ist?

Obwohl der gewaltige 77-jährige Politiker damit schloss, dass „die Muslime sich für einen Endsieg vereinen sollten“, scheint der eigentliche Triumph schon durch die Christen, Juden und Säkularen des Westens erzielt worden zu sein. Wie peinlich für ein Staatsoberhaupt, das nach dem Propheten Mohammed genannt wurde.

Die Kritik an Mahathirs geistesgestörten Ideen war in der westlichen Weltgemeinschaft erstaunlich milde. Immerhin war das nicht irgendein kleiner Diplomat, der Israel auf einer Dinnerparty mit Fäkalien verglich. Aber Präsident Bush verpasste sicherlich eine goldene Gelegenheit seinen Wahlsieg für 2004 praktisch sicher zu stellen.

Die Amerikaner lieben ihre Helden, die sich gegen die bösen Buben stellen. Von John Wayne über Dirty Harry zu James Bond ist die Liebe zur physischen Vernichtung ein Wert in sich. Als Saddams Söhne auf dem Tisch des Gerichtsmediziners mit plastischer Chirurgie für einen bizarres Medienereignis behandelt wurden, da wurde doch auf dem Times Square getanzt und gefeiert.

Hätte George W. Bush öffentlich statt privat bei Premierminister Mahathir vorbei geschaut und ihm eine gute texanische Tracht Prügel verpasst, würden der Iran, Libyen und Syrien ihre Pläne für Massenvernichtungswaffen sofort vernichtet haben. Wann werden die anständigen Weltführer aufhören, Chamberlains Fehler zu wiederholen: zu reden und zu verhandeln? Diese Handlungsweise hat an einem bösartigen Tisch keinen Platz.

Dieser impotente malaysische Potentat hat 22 Jahre lang eine Diktatur geführt und hatte die Chutzpe Amerika, Australien und Großbritannien regelmäßig zu kritisieren. Sein einziger Grund für Berühmtheit war ein kurzer wirtschaftlicher Erfolg der malaysischen Wirtschaft, der letztlich in die Hosen ging. Er reiht sich in die Progressiven der Sorte Adolf Hitler ein, die ebenfalls kurzzeitige wirtschaftliche Siege erzielten.

Da die 1,3 Milliarden Muslime der Welt praktisch in wirtschaftlichem Versagen leben, ist es kein Wunder, dass jemand, der nun die Juden und den Westen für alle Fehlschläge verantwortlich macht, ernst genommen wird. Es muss für die über eine Milliarde Menschen im Nahen Osten und Asien schwer sein, in den Spiegel zu sehen und die wirklichen Gründe für ihre Probleme zu sehen. Andere für die eigenen Schwächen verantwortlich zu machen ist eine kindliche Qualität der meisten verabscheuungswürdigen Länder.

Aber schlimmer als ein unterbelichteter Premierminister ist ein Auditorium von 126 vergleichbaren Staatschefs, die 57 weitere muslimische Staaten führen und die alle den malaysischen Schmähungen applaudieren. Aus dem Hintergrund sah Kofi Anan respektvoll zu, dessen Schweigen natürlich betäubend war. Besonders bemerkenswert war Hamid Karzai, der die Rede „sehr korrekt“ nannte. Die US-Administration sollte auf der Stelle seine Secret Service-Schutzgruppe abziehen. Und wir hörten Geräusche vom pharaonenhaften ägyptischen Außenminister Ahmed Maher, der seine Experten-Analyse der Rede hinzufügte: „eine sehr, sehr weise Bewertung“.

Obwohl Dr. Mahathir die „verdammte militante (muslimische) Gewalt im Nahen Osten als sinnlos“ charakterisierte, „weil sie nichts erreicht hat … d.h. seit mehr als einem halben Jahrhundert haben wir um Palästina gekämpft und nichts erreicht“, ist die Schlussfolgerung offenbar: Die militante Gewalt ist nicht moralisch falsch; sie war nur falsch, weil sie das Endziel verfehlte.

Während die Stimme des Premierministers mit seiner Aufregung stieg, erklärte er durch überaus brillante Einsicht, dass „natürlich die Juden die Welt beherrschen. Schaut nach Amerika. Sie kontrollieren alle Firmen. Die Politiker brauchen ihr Geld, also unterstützen sie Israel.“ Wie bekam Mahathir Mohammed Wind von Bill Gates’ Bar Mitzvah-Feier und Warren Buffets Briss (jüdische Beschneidung)?

Das ist weiterer Beleg dafür, dass…