Gedankenverlorenes Territorium – J-Street warnt Fortsetzung der Existenz Israels wird Antisemitismus verursachen

Elder of Ziyon, 14. Februar 2018

Washington, 14. Februar – Der Direktor einer Lobbygruppe, die sich selbst als „pro-Israel“, „pro-Frieden“ bezeichnet, drängte den jüdischen Staat darüber nachzudenken sich aufzulösen, um die Ausbrüche von antijüdischer Gewalt und Rhetorik zu verhindern, die offensichtlich durch jüdische Souveränität in der historischen jüdischen Heimat entzündet wird.

Jeremy Ben-Ai, Executivedirektor von J-Street, sagte heute Reportern und Unterstützern der Organisation, dass Israels fortbestehende Existenz zu Antisemitismus einlädt, ein Phänomen, das er als vor der israelischen Eigenstaatlichkeit 1948 „marginal“ beschrieb.

„Dass Israel weiterhin Politik betreibt, zum Beispiel, dass es existiert, was Antisemiten verärgert ist fordert einfach Ärger heraus“, behauptete Ben-Ami, dessen Einfluss in Washington seit der Wahl von Präsident Trump und einer republikanischen Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses beträchtlich abgenommen hat. „Wenn es irgendetwas gibt, das wir Juden aus unserem ausgedehnten Exil gelernt haben sollten, dann dass wir die Köpfe einzuziehen eine erprobte Strategie zum Überleben ist, zumindest manchmal.“

„Bedenken Sie die Ursprünge des Antisemitismus“, fuhr er fort. „Er war kein sehr weit verbreitetes Phänomen, bis die antiken Juden beschlossen ihre Souveränität gegen Rom durchzusetzen. Ich muss Ihnen nicht sagen, was daraufhin geschah: die Zerstörung des heiligen Tempels, Tausende Jahre Vertreibung, Verfolgung durch Christen und vielleicht sogar durch Muslime, aber wir werden nicht ausführlich diskutieren, weil die Muslime es nicht mögen, wenn wir andeuteten, sie hätten irgendetwas anderes als tolerante Wirte und sie könnten gewalttätig werden. Bitte tun Sie mir nicht weh. Ich bin einer der guten Juden, der den Dhimmi-Status zu schätzen weiß. Schauen Sie, ich habe sogar mein eigenes Feigenblatt mitgebacht!“

Analysten betrachten es als wenig wahrscheinlich, dass Israels echte Regierung Ben-Amis Vorschlag übernimmt. „Netanyahu ist nie jemand gewesen, der weise Entscheidungen trifft und sich einfach bedeckt hält, bis das antisemitische Wüten vorbei ist“, stellte der politische Kommentator Rashid Khalidi fest. „Er repräsentiert einen radikaleln Rand der Juden, der die Frechheit besitzt vorzuschlagen, dass Juden eine Nation sind, die Souveränität und die Kontrolle über die eigene Sicherheit verdienen. Wie Sie sehen können wird dieser Gedanke von der überwiegenden Mehrheit der Menschen in der Welt kaum geteilt, ganz zu schweigen von der direkten regionalen Nachbarschaft, in der Juden sich auf so rüde und respektlose Weise durchgesetzt haben.“

„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand beschließt, dass sie von dieser zionistischen Einbildung die Nase voll haben“, fügte er hinzu. „Warten Sie es ab, ich garantiere Ihnen, dass irgendein aufgebrachter Muslim etwas Unüberlegtes und unkontrollierbares tut und das wird dann einzig Netanyahus Fehler sein. Man kann mit solchen Ansichten nicht einfach 1400 Jahre islamische Tradition kippen.“

2 Gedanken zu “Gedankenverlorenes Territorium – J-Street warnt Fortsetzung der Existenz Israels wird Antisemitismus verursachen

  1. Ah ja, vor 1948 war der Antisemitismus „marginal“? All die Pogrome und Vertreibungen der Jahrhunderte davor und der schließlich der Holocaust von 1932 – 1945 waren marginal. Ja, wenn der Herr das sagt, dann wirds wohl so sein. Vielleicht findet er ja Aufnahme in einem Heim für Demenzkranke?

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