Der Hass hinter muslimischen Tränen und Wut

Raymond Ibrahim, 12. Februar 2018 (FrontPage Magazine)

Ein Gefühl der Überlegenheit durchdringt alles im Leben des muslimischen Herrenmenschen – selbst die Dinge, die westliche Medien als lobenswert, menschlich oder nachvollziehbar darstellen.

Bedenken Sie die Vergewaltigung und Erdrosselung von Zainab Ansari, einem achtjährigen muslimischen Mädchen, dessen zerfleischte Leiche im Januar in Pakistan auf einer Müllkippe gefunden wurde. Der tragische Vorfall löste in der muslimischen Nation massenhafte Entrüstung aus. Berühmtheiten und Zehntausende andere Pakistanis „gaben in sozialen Medien ihrer Erschütterung Ausdruck, wozu die den Hashtag‚ Gerechtigkeit für Zainab“ nutzten; wütende Mobs griffen Polizei- und Regierungsgebäude an und hinterließen mindestens zwei Tote und viele Verletzte; islamische Kleriker warnten Regierungsvertreter entweder auf der Stelle die Mörder vorzuweisen – oder sonst… „Können wir bitte diese Tiere fangen und sie öffentlich bestrafen?“, ist die Frage, die „die Verzweiflung vieler Menschen wegen fehlenden Fortschritts beim Finden der Mörder zusammenfasste.“

Natürlich muss die Empörung nicht erwähnt werden, die die Pakistaner wegen des Loses dieses Mädchens fühlten, und ihr Wunsch, dass Gerechtigkeit an ihrem Vergewaltiger und Mörder geübt wird, ist anerkennenswert. Das Problem besteht jedoch darin, dass diese Empörung komplett auf der Tatsache gründet, dass sie muslimisch war. Viele junge christliche Mädchen sind vergewaltigt, verstümmelt und ermordet worden und werden das weiter – nur damit die Pakistaner dem mit ohrenbetäubender Stille begegnen.

Das Folgende ist eine kurze (und bei Weitem nicht vollständige) Liste dieser nicht beweinten christlichen Mädchen:

  • Nisha, 9 Jahre, wurde von Muslimen entführt, massenvergewaltigt, durch wiederholte Schläge auf ihren Kopf ermordet und dann in einem Kanal versenkt.
  • Lubna, 12 Jahre, wurde von eine Gruppe Muslime entführt, massenvergewaltigt und ermordet.
  • Muqadass, 12 Jahre, wurde auf einem Feld in der Nähe ihres Zuhauses überfallen; die Obduktion offenbarte, dass sie „von fünf Männern massenvergewaltigt und dann erdrosselt“ worden war.
  • Shazia, 12 Jahre, wurde von Chaudhry Naeem, einem reichen muslimischen Rechtsanwalt versklavt, vergewaltigt und ermordet, der dann vor Gericht freigesprochen wurde.

„Es ist eine Schande“, erklärten lokale pakistanische Quellen bei der Diskussion der brutalen Vergewaltigung eines weiteren 9-jährigen christlichen Mädchens. „Solche Vorfälle geschehen regelmäßig. Christliche Mädchen werden als Ware betrachtet, die man nach Belieben beschädigen kann. Man hat das Recht sie zu missbrauchen. Gemäß der Mentalität der [muslimischen] Gemeinschaft ist das nicht einmal ein Verbrechen. Muslime betrachten sie Kriegsbeute.“ (Hervorhebung hinzugefügt)

Genauso wenig, das sollte erwähnt werden, werden christliche Jungen verschont. Als sie in einem christlichen Bezirk in Pakistan waren, entführte eine Gruppe muslimischer Männer einen 7-jährigen Jungen, wechselten sich bei seiner Vergewaltigung ab, bevor sie ihn erdrosselten und seine Leiche in einem Feld abluden – genauso wie Zainab. Die Leiche eines weiteren christlichen Jungen, Samuel Yaqoob (11 Jahre alt), wurde ebenfalls „in der Nähe eines Ablasskanals gefunden … er trug Narben fürchterlicher Folter, die Mordwaffe lag nahebei. Seine Nase, Lippen und Bauch waren aufgeschlitzt worden und seine Familie konnte ihn kaum erkennen, weil der Körper so schlimm verbrannt war.“ Die Autopsie stellte „23 Wunden einer scharfen Waffe“ und Anzeichen von Analverkehr“ fest.

Und das ist der Punkt. Als „Ungläubige“ werden Christen in Pakistan weithin als „Unberührbare“ betrachtet, die nur dazu taugen die „Exkremente der Muslime“ zu sammeln und werden deshalb regelmäßig „wie Tiere behandelt“. Außerhalb der Familie der Opfer und der umgebenden christlichen Gemeinschaft kümmert es praktisch niemanden sonst in dem zu 99% muslimischen Staat, wenn man so über Christen und ihre Kinder herfällt und sie ermordet, wie es mit der muslimischen Zainab gemacht wurde.

Keiner der erwähnten Vergewaltigungsmorde an christlichen Kindern führte zu einem landesweiten Skandal; keinem folgten Massen-Tweets und Hashtags, wütende Promis, Massenaufstände, tödliche Krawalle oder Drohungen gegenüber Offiziellen und der Polizei. Genauso wenig bekamen sie ihre eigene Wikipedia-Seite, wie es bei Zainab der Fall war.

Es überrascht nicht, dass zwar der Mörder von Zainab nur Tage nach dem Vorfall gefasst wurde, die Mörder der erwähnten christlichen Kinder aber niemals „gefunden“ wurden.

Wegen genau dieser Gleichgültigkeit tendieren Vergewaltiger und Mörder dazu christliche Kinder zu ihren Opfern zu machen: Wenn die Gesellschaft sich nicht kümmert, wird die Polizei das auch nicht tun und sie kommen damit davon – wenn sie nicht sogar heroisiert werden, weil sie dem Islam einen Dienst tun. Nachdem sie erklärte, dass in Pakistan „die Zwangskonversion von Frauen aus religiösen Minderheitengruppen zum Islam durch Vergewaltigung und Entführung einen alarmierenden Stand erreicht hat“, führte die Asian Human Rights Commission 2011 in einem Bericht weiter aus:

Die Lage ist schlimmer, weil die Polizei sich immer auf die Seite der islamischen Gruppen schlägt und Minderheitengruppen als niedrige Lebensformen behandelt. Die dunkle Seite der Zwangsübertritte zum Islam … involviert zudem die kriminellen Elemente, die Vergewaltigung und Entführung betreiben und dann ihre abscheulichen Verbrechen damit rechtfertigen, dass sie die Opfer zum Übertritt zum Islam zwingen. Die muslimischen Fundamentalisten freuen sich diesen kriminellen Unterschlupf anzubieten und den Vorwand zu nutzen, sie böten ihrer heiligen Sache den großen Dienst an die muslimische Bevölkerung zu vermehren.

Nicht nur tut die Polizei in Pakistan praktisch nichts, um diesen „Jihad“ zu bekämpfen; manchmal sind die Polizisten selbst die Täter. Bei einem weiteren Vorfall wurde ein „christlicher Junge von einem Polizisten entführt, vergewaltigt, gefoltert und getötet, seine Leiche gleichermaßen in einem Abwasserkanal abgeladen.

Öfter ist es aber in Pakistan so, dass die Polizei und andere örtliche Offizielle und Imame sich einfach auf die Seite der Täter stellen, wann immer die christlichen Opferfamilien zu viel Lärm dabei machen „Gerechtigkeit“ zu fordern – sprich wenn sie als „Dhimmis“ zu dreist werden, von denen gemäß islamischem Recht gefordert wird, dass sie „ihren Platz kennen“ und dankbar sind, dass ihnen als unerwünschten und verletzlichen Ungläubigen keinerlei tolerante Maßnahmen zugeteilt werden.

Zum Beispiel wurde eine weitere christliche 12-Jährige, die als „Anna“ bekannt ist, acht Monate lang massenvergewaltigt, zwangskonvertiert, mit ihrem muslimischen Angreifer „verheiratet“; sie konnte dann entkommen. Statt dass ihr Gerechtigkeit widerfuhr, wurde von ihr und ihrer christlichen Familie zuletzt berichtet, dass sie „sich vor den Vergewaltigern und der Polizei verstecken“. Genauso lief alles ab, nachdem ein zweijähriges Kleinkind grausam vergewaltigt wurde, weil sein christlicher Vater es ablehnte zum Islam zu konvertieren – ihr Körper ist dauerhaft verunstaltet, obwohl sie fünf Operationen durchmachte; sie und ihre Familie sind untergetaucht, weil sie aus dem Vorfall eine „große Sache“ gemacht haben.

Muslimische Einseitigkeit in Dingen, die für (Mitmuslime) wichtig sind und für (alle anderen) nicht, wird im Westen regelmäßig übersehen. Zum Beispiel wird die muslimische Verpflichtung Zakat (oft als „Wohltätigkeit“ übersetzt) zu zahlen im Westen immer als Spiegel der islamischen „humanitären“ Seite bejubelt – obwohl das islamische Recht des Mainstreams darauf besteht, dass solche „Wohltätigkeit“ nur Muslimen zugute kommt, niemals den verhassten Ungläubigen.

Selbst wenn Muslime in Amerika auf einen Terrorzug gehen – so wie der U-Bahn-Bomber von New York oder der Stecher von der Ohio State – überschlagen sich die Medien um nahezulegen, dass Empörung wegen Notlage der leidenden Muslime (immer die Rohinyas in Myanmar) diese Männer veranlasst hatten in ihrer Suche nach „Gerechtigkeit“ den Verstand zu verlieren (ganz zu schweigen davon, dass ihre amerikanischen Opfer nichts mit der Politik Myanmars zu tun haben).

Eine passendere Erklärung ist die, dass sie einfach Ungläubige hassen, wie man an der Tatsache erkennen kann, dass Somalia, wo der Ohio State-Stecher Abdul Raza geboren auf aufgewachsen war, als zweitschlimmster muslimischer Staat der Welt gilt, um dort Christ zu sein (was eindeutig etwas sagt, da rund 40 der absolut schlimmsten 50 Staaten muslimisch sind). Obwohl Christen in Somalia im Grunde genommen bei Sichtkontakt geköpft werden können, schien solche „Ungerechtigkeit“ gegen die eigenen Landsleute das angebliche „blutende Herz“ von Abdul nie zu kümmern.

Der Islam ist für diese Einseitigkeit verantwortlich: Der Koran ruft die Muslime auf „hart wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander“ zu sein (Sure 48,29); die Islamische Doktrin besagt, dass Muslime Nichtmuslimen überlegen seien – die darüber hinaus mit Hunden und Vieh verglichen werden. Wenn sie sich also darum scheren, wenn Ungläubige vergewaltigt und ermordet werden, dann werden sie wütend, wenn sie Ungläubigen-Minderheiten sehen, die für Gleichberechtigung mit Muslimen agitieren – und sie werden ausgesprochen mörderisch, wenn sie Ungläubige erleben, die tatsächlich Muslime herumkommandieren.

Ab diesem Punkt fängt man an den ultimativen muslimischen Groll zu begreifen: Israel. Wenn machtlose und geknechtete christliche Minderheiten in der muslimischen Welt immer noch scheußlich behandelt werden, welche Gefühle müssen Muslime angesichts von Juden – den Nachkommen von Schweinen und Affen, wie es im Koran heißt – haben, die Macht und Autorität über Mitmuslime ausüben? Totale Empörung.

Natürlich: Ginge es bei Groll gegen Israel tatsächlich um universelle Gerechtigkeit und vertriebene Palästinenser, dann wären Muslime durch die Tatsache noch stärker gekränkt, dass zur Zeit Millionen Christen im Namen des Jihad vertrieben werden und wie allgemein mit ihnen umgegangen wird. Da dürfte es beneidenswert scheinen Palästinenser zu sein.

Es muss nicht erst erwähnt werden, dass sie nicht gekränkt sind – und es in absehbarer Zeit auch nicht sein werden; denn muslimischer Groll gründet auf dem, was Muslime verletzt, niemals was Ungläubige verletzt – ganz im Gegenteil.

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