Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. Februar bis 3. März 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 25.02.2018:

Umfragen bei den PA-Arabern zeigen, dass sie vermehrt den „bewaffneten Widerstand“ unterstützen; aktuell sind es 35%, 5% mehr als letztes Jahr. Die Unterstützung für einen „binationalen Staat“ stieg von 18% auf 23%. Die Befürwortung von Verhandlungen mit Israel sank von 37% auf 25%. Das Vertrauen in die eigene politische Führung sank von 52% auf 40%.

PA-Araber haben zwei weitere Zelte beim jüdischen Susiya in den Hebron-Bergen errichtet; dieser arabische Außenposten ist durch Gerichtsbeschluss zum Abriss vorgesehen.

Montag, 26.02.2018:

Bei Nablus/Schechem gab es gestern einen „Zusammenstoß“ zwischen PA-Arabern und Soldaten. Die Araber rollten brennende Reifen in Richtung der Soldaten; einer der Reifen änderte allerdings die Richtung und rollte direkt in eine Kunststoff-Fabrik. Das Gebäude ging in Flammen auf. Feuerwehrleute der PA und aus Israel löschten den Brand gemeinsam.

Der PA-„Bildungsminister“ wollte eine Schule in der Altstadt von Jerusalem besuchen; das wurde ihm vom israelischen Minister für öffentliche Sicherheit untersagt.

Der Schabak nahm zusammen mit der Polizei im Januar und Februar 3 israelische Araber fest, die Terroranschläge (auf dem Tempelberg) planten und mit dem IS in Verbindung standen.

Die Hamas rief dazu auf die „Al-Aqsa-Intifada“ hochzufahren.

Dienstag, 27.02.2018:

Fatah-Medien berichten, dass die Familie des Mörders von Rabbi Schewach in Jenin eine Wohnung geschenkt hat. Das sei die Erfüllung einer nationalen Verpflichtung gegenüber der Familie eines Märtyrers.

Verteidigungsminister Lieberman gab bekannt, dass Israel jede Woche zwischen 20 und 30 Terroranschläge verhindert.

Ein Palästinenserjunge, der angeblich im Dezember bei „Zusammenstößen“ in Nabi Saleh von einem israelischen Gummigeschoss so am Kopf getroffen wurde, dass ihm ein Teil des Schädels wegoperiert werden musste, gab jetzt zu, dass seine Verletzung von einem Sturz mit dem Fahrrad herrührte.

Mittwoch, 28.02.2018:

Ein 16-jähriger PA-Araber war so indoktriniert von der PA-Märtyrerpropaganda, dass er die Konfrontation mit Israelis, bei der er getötet wurde, wie er es sich erhoffte, um seine 72 Jungfrauen zu bekommen. Obwohl das gut dokumentiert ist, macht die PA Israel als den Schuldigen für den Tod des Jungen aus.

Die Militärpolizei hat eine Ermittlung im Fall eines Arabers eröffnet, der während seiner Festnahme von Soldaten geschlagen worden sein soll; dazu existiert Videomaterial.

Die Hisbollah hat ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie 1999 ein israelischer Brigadegeneral und ein Reporter durch einen Bombe im Libanon getötet wurden.

Donnerstag, 01.03.2018:

Apartheidstaat Israel: Iota, eine israelische Textilfirma, verkauft gehäkelte Teppiche, Kissen und andere Heimtextilien. Diese werden von Beduinenfrauen in Heimarbeit hergestellt, die damit eine eigene Einkommensquelle erhalten.

Ein Araber in Rafah wurde leicht verletzt, als eine  Mörsergranate im südlichen Gazastreifen einschlug; sie war ein Querschläger aus Kämpfen der ägyptischen Armee mit Islamisten im Sinai.

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