Gedankenverlorenes Territorium: Aktivist von Breaking the Silence bietet an Palästinenser zu schlagen, wenn die Staatsanwaltschaft Bibi anklagt

Diesmal würden die Beweise keine Zweifel daran lassen, dass er Palästinenser gründlich misshandelt hat

PreOccupied Territory, 28. Februar 2018

Jerusalem, 28. Februar – Eine Serie an Korruptionsfällen, in die der israelische Premierminister involviert ist, ist heute Nachmittag weiterhin von Drama umgeben, als ein prominentes Mitglied einer Menschenrechtsgruppe sich anbot Palästinenser physisch zu misshandeln, wenn das dazu beitragen würde, dass der Generalstaatsanwalt den Premier wegen verschiedener Delikte anklagt.

Dean Issacharoff, der früher schon behauptet hatte Palästinenser geschlagen zu haben, als er seinen Militärdienst leistete, bot an jede geforderte Anzahl an gefesselten Palästinensern zu treten, boxen, verprügeln, mit einem Gewehr zu schlagen und auf ähnliche Weise zu misshandeln, wenn Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit dann die Entscheidung triffen Benjamin Netanyahu wegen einer der vier Ermittlungen anzuklagen, die den Regierungschef aktuell heimsuchen. Issacharof schließt sich damit anderen Aktivisten von Breaking the Silence sie Ezra Nawi an, die sich festgelegt haben den Palästinensern zu helfen, egal wie sehr es Palästinensern schadet. Nawi wurde aufgenommen, wie er einem offiziellen Vertreterd er PA den Namen eines Palästinensers verriet, der Land an Juden verkauft hatte, im palästinensischen Recht ein Kapitalverbrechen.

„Alles, was hilft diese korrupte Besatzung, diese durch Korruption herbeigeführte Besatzung zu beenden“, erklärte Issacharoff. „Meine Organisation hat sich der Beendigung dieser illegalen und unmoralischen Besatzung mit allen notwendigen Mitteln verschrieben und wenn es dazu nötig ist, dass Palästinenser verprügelt werden, um den Job zu erledigen, bin ich bereit das zu tun.“

Ein Gericht befand Issacharoffs früheres Geständnis Palästinenser verprügelt zu haben als im Widerspruch mit Beweisen und Zeugenaussagen anderer Anwesender bei dem angeblichen Vorfall stehend und nicht mit den Verletzungen des angeblichen Opfers übereinstimmend. Issacharoff erklärte, dass sein aktuelles Angebot seine früheren Auslassungen wieder gutmachen sollen und dass die Beweise diesmal keine Zweifel aufkommen lassen würden, ob e Palästinenser gründlich misshandelt habe.

„Das Militärestablishment und die dieses unterstützenden Medien sind sehr versiert mit Lügen“, fügte er hinzu. „Ich plane allen solchen ‚Gegenbeweisen‘ meiner Beweise vorzubeugen, dass die Besatzung unser Verhalten korrumpiert, indem ich es unmöglich mache abzustreiten, dass ich Palästinenser, die der Generalstaatsanwalt beliebig auswählen kann, mit meinen Fäusten, Stiefeln, Stöcken, Felsbrocken, Flaschen oder sogar scharfen Geräten malträtiert habe – solange das Ergebnis davon darin besteht, dass Bibi angeklagt wird und wir damit einen Schritt näher dazu kommen seine brutale Herrschaft einem Ende zuzuführen. Ende der Besatzung!“

In einer Presseerklärung lehnte Generalstaatsanwalt Mandelblit Issacharoffs Angebot ab. „Es ist ermutigend so intensives Interesse am Funktionieren dieses Amtes zu sehen“, hieß es darin. „Wir legen der Öffentlichkeit aber nahe uns zu erlauben die Fälle entsprechend der offiziellen Verfahren zu handhaben. Hätte Herr Issacharoff angeboten Mitglieder dieses Amtes zu bestechen, hätten wir vielleicht anders reagiert und wir könnten sogar dafür gesorgt haben, dass ein Richter überrascht dreingesehen hätte.“