Jerusalem früher und heute (31)

Der (Rest des) Robinson-Bogen am Südende der Westmauer des Tempelbergs (gefunden auf Facebook):

Als der amerikanische Abenteurer und Theologe Edward Robinson (1794-1863) in den Jahren 1837/38 das Heilige Land besuchte, entdeckte er bei der Südwest-Ecke des Tempelbezirks ein höchst spektakuläres Relikt aus der Zeit des Zweiten Tempels. Der gewaltige Mauervorsprung, der damals fast ebenerdig aus der Mauer hervorragte, wurde von Robinson als Überrest eines Bogenbaus identifiziert. Dieser Bogen überspannte die vor 2000 Jahre am Fuß der Westmauer entlang führende Straße. Daher wird dieses Überbleibsel des Zweiten Tempels noch heute der „Robinson-Bogen“ genannt.
Der Bogen ragte aus der Westmauer heraus und überbrückte eine Distanz von fast 13 m. Die Breite des Bogens betrug 15,2 m. Die Steine, die den Bogen bildeten, wogen zusammen mehr als 1000 t. Es handelte sich damals um den größten Bogenbau der Welt. (Quelle)

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