Köttbullar für palästinensische Terroristen

In einer weiteren Form des Israel-Bashing versucht die Außenministerin Schwedens die riesigen Mengen an Hilfe für die palästinensische Autonomiebehörde zu rechtfertigen, indem sie sagt, das Geld werde benötigt, um „verhungernde Palästinenserkinder“ zu ernähren. In Wirklichkeit wird einiges von dem Geld für Terroroperationen abgezweigt, während die Teller der Kinder ausreichend gefüllt sind.

Stephen M. Flatow, JNS.org, 22. März 2018

Haben Sie jemals einen in den Nachrichten Bericht über palästinensische Araber gelesen, die verhungerten? Nur einen einzigen? Natürlich nicht, denn das passiert nie. Aber die Außenministerin von Schweden behauptet jetzt, dass die palästinensische Autonomiebehörde Terroristen und ihren Familien Gehältern zahlen muss, weil die sonst „verhungern“ würden.

Die schwedische Außenministerin Margot Wallström mit dem ehemaligen US-Außenminister John Kerry. (Foto: Wikimedia Commons)

Schweden, das als erstes Land der Europäischen Union die von der PA besetzten Gebiete als den „Staat Palästina“ anerkennte, hat den Palästinenser seit 1993 mehr als $700 an Hilfen gegeben. Die Schweden sind gerade mittenmang dabei ihnen innerhalb von weiteren fünf Jahren ein $183 Millionen starkes Unterstützungspaket auszuhändigen.

In einem Interview mit der schwedisch-jüdischen Zeitung Judisk KrönikaK (Jüdische Chronik) am 19. März wurde die schwedische Außenministerin Margot Wallström gefragt, was sie fühlen, wenn schwedische Steuergelder zum PA-Politik der Auszahlung von Gehältern an inhaftierte Terroristen und die Familien toter Terroristen beitragen. Die Außenministerin wand sich.

„Sollen Menschen verhungern oder was? Was sollen diese Familien tun, wenn sie kein Geld erhalten?“, antwortete sie nach Angaben einer Übersetzung der in Schweden geborenen Journalistin Annika Hernroth-Rothstein.

Das ist eine interessante Propagandataktik. Erhebe den Anspruch, dass, für was dein Gegner eintritt, den Tod Unschuldiger zur Folge habe. Das diskreditiert sofort jeden, der nicht deiner Meinung ist. Immerhin ist jeder, der kleine Kinder – jeglichen Hintergrunds oder Nationalität – verhungern sehen will, mit Sicherheit eine schlimme Person, die ignoriert werden muss.

Wir hören ähnliche DÄmagogie, wenn Palästinenser dafür eintreten Israel soll die Einfuhr aller Güter in den Gazastreifen erlauben. Im Moment verhindert Israel, dass der Gazastreifen Waffen und Dual-Use-Material einführt, zum Beispiel Beton. Sogar der US-Nahost-„Friedensprozessor“ Dennis Ross gestand ein, dass die Einfuhr von Beton ein Fehler ist, weil das Hamas-Regime ihn zum Bau von Terrortunneln nutzt, statt Wohnhäuser zu bauen.

Die westlichen Hamas-Apologeten behaupten oft, kleine Palästinenserkinder im Gazastreifen würden wegen Israels hartherziger Blockade verhungern. In Wirklichkeit besteht die einzige Möglichketi dafür, dass sie nicht genug essen, darin, dass ihr normaler Speiseplan aus Handgranaten und automatischen Gewehren besteht.

Sie können versichert sein: Selbst wenn auch nur ein einziger palästinensischer Araber an Hunger stirbt, dann wäre das Wochen lang und ohne Ende überall auf der Welt Thema der Titelseiten. Sie haben nichts davon gehört, weil es nicht passiert ist.

Kennen Sie den Prozentsatz palästinensischer Kinder im Gazastreifen, die unterernährt sind? Nicht verhungern, sonder nur unterernährt? 2016 überprüfte UNICEF 7.969 Kinder aus dem Gazastreifen auf Unterernährungsstörungen. Sie stellte eine Gesamtzahl von 489 Kindern fest, die unterernährt sind. Das sind 6 Prozent.

Entweder kennt Wallström diese Zahl oder sie könnte sie innerhalb von zwei Minuten abrufen. Dennoch zieht sie es vor fälschlich zu suggerieren, dass ein große Zahl an Kindern sich am Rande des „Verhungerns“ befinden und tot umfallen würden, wenn die PA ihnen nicht die finanziellen Belohnungen für mörderische Anschläge gäbe, die von ihren inhaftierten oder dahingeschiedenen Eltern ausgeführt wurden.

Und für den Fall, dass Sie sich frage, wie die palästinensische Unterernährungsrage von 6 Prozent im Vergleich zu der der Vereinigten Staaten aussieht, dann sollten sie beachten, dass nach Angaben der Organisation „Feed America“ eins von sechs (16,7%) der amerikanischen Kinder „nicht wissen, wann sie die nächste Mahlzeit haben werden“.

Ein paar Tage nach dem Interview mit Wallström fiel jemandem in ihrem Pressebüro auf, dass die Kommentare der Ministerin weniger als plausibel klingen könnten. Also schickten sie eine „Klarstellung“ an den Interviewer, in der sie darauf bestanden, dass Schwedens Hilfe für die PA nicht direkt in die Taschen von inhaftierten Terroristen oder ihren Familien geht.

Das ist nur ein weiterer billiger Trick. Auslandshilfe ist offensichtlich austauschbar. Schwedens verschwenderische Zuschüsse an die PA machen andere Gelder frei, die dann genutzt werden, um den Terrorismus zu belohnen.

Ginge es den Schweden wirklich um die Qualität der Ernährung der Familien der Inhaftierten oder toten Terroristen, warum schicken sie ihnen keine Lebensmittel? Statt Geld an die PA – deren notorisch korrupten Führer regelmäßig Gelder abzweigen, die für humanitäre Zwecke vorgesehen sind – zu schicken, könnte Schweden Care-Pakete direkt an die Familien schicken.

Abgesehen davon sollten die Familien der Terroristen nicht darauf zählen, dass sie bald Pakete mit Köttbullar empfangen werden. Offizielle Vertreter des Landes im  Norden scheren das Wohlergehen einzelner Palästinenser nicht wirklich. Sie spucken diese Blödsinn über „verhungernde“ Kinder nur, wenn sie auf Israel einprügeln oder die PA vor Kritik in Schutz nehmen wollen.

Das ist nur eine weitere rhetorische Waffe in der nie endenden internationalen Kampagne zur Schikanierung des jüdischen Staats.

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