Warum ist dieses Passahfest anders als andere Passah-Feste?

Beth Goodtree, JwishIndy, 5. April 2004 (Israel National News, 22. April 2004)

Als die antiken Römer Juden kreuzigten, hatte unser Volk bereits den Gegenwert von ein paar Jahrtausenden Passah gefeiert. Und wir stellten jahrein, jahraus über diese tausende von Jahren dieselbe Frage: „Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte?“ Aber dieses Jahr sollten wir uns eine andere Frage stellen: „Warum ist dieses Passahfest anders als alle anderen Passahfeste?“

Die Antwort: Weil das jüdische Volk, wie auch die Welt, an einem Abgrund steht. Der Abgrund, in den wir starren, ist der der Auslöschung. Und das könnte noch die günstigere Alternative sein. Es gibt verschiedene Felsvorsprünge auf dem Weg in diesen Abgrund. Ihre Namen sind Tyrannei, Unterdrückung, Zwangskonversion, Mord, Verstümmelung und Folter. Wenn wir in diesen Abgrund fallen und noch etwas unglücklicher sind, werden wir auf einem dieser Vorsprünge landen.

In der Vergangenheit wurden Juden in einzelnen Gebieten zur Vernichtung ausgewählt. Zur Zeit der Römer waren es die Juden, die in ihrer alt hergebrachten Heimat Palästina lebten. In Spanien und ein paar anderen katholischen, europäischen Ländern war es während der Inquisition, später waren es die Juden Russlands und noch etwas später die Juden Deutschlands, Österreichs, Polens und der Tschechoslowakei Ziel des Holocaust. Kurz darauf entschied sich die arabische Welt, Völkermord an den Juden zu begehen, die in ihrer neu wieder gewonnenen, ursprünglichen Heimat Palästina (das wieder in Israel umbenannt wurde) lebten.

Aber nun stehen wir einer Bedrohung unserer Existenz gegenüber wie nie zuvor. Und diesmal sind wir nicht alleine. Während der letzten Woche haben radikale Islamisten Verordnungen ausgegeben, die zur Vernichtung aller Juden der Welt auffordern und sich auch für die Ermordung von Christen einsetzen.

Das ist noch nicht das Schlimmste. Einige von Israels angeblichen Freunden arbeiten aktiv an seiner Vernichtung. Ägypten, mit dem Israel vermeintlich einen Friedensvertrag hat, schürt weiterhin Lügen und Antisemitismus mit staatlich gefördertem Müll wie „Die vier Reiter“, einer Fernseh-Serie, die auf den „Protokollen der Weisen von Zion“ basiert. Ägypten unternimmt auch nichts, um die Waffentunnel zu zerstören und die Terroristen zu stoppen, die von seinem Land ausgehen. Noch ungeheuerlicher ist, dass die Redakteure der ägyptischen Regierungszeitung Al-Masaa in einer Ausgabe Ende Januar 2004 in einem ihrer Artikel für den Mord an jüdischen Kindern eintraten (ein klarer Aufruf zum Völkermord):

„Letztlich sollten wir jeden palästinensischen Mann oder palästinensische Frau segnen, die ruhig hin geht um eine Märtyrer-Operation auszuführen, um eine Belohnung im Jenseits zu erhalten, der oder die das eigene Leben für die Religion und ihre Heimat opfert und weiß, dass sie oder er nie von dieser Operation zurückkehren wird… Wir haben keine Argumente bezüglich der Frage der Legitimität dieser Operationen, denn sie werden als machtvolle Waffe von den Palästinensern gegen einen Feind ohne Moral oder Religion benutzt… selbst wenn bei [einer Märtyrer-Operation] Zivilisten oder Kinder getötet werden…“

In der Zwischenzeit drängt Amerika, vorgeblich Israels bester Freund, eine „Roadmap“, die Israel mit nicht zu verteidigenden Grenzen zurücklässt, während es gleichzeitig den Terrorismus belohnt. Amerika finanziert auch Ägypten, eine der Wiegen des Antisemitismus, mit rund 1,3 Milliarden Dollar jährlich (my Steuergelder sind hier am Werk…). Währenddessen vertuschte die EU , die wenigstens behauptet keine Feindseligkeit gegenüber den Juden und Israel zu empfinden, den alarmierenden Anstieg antisemitischer Taten und finanziert weiterhin den palästinensischen Terror, während gleichzeitig die Tatsache geleugnet wird, dass ihr Geld dazu benutzt wird Völkermord zu begehen.

Gut, die Dinge liegen schlecht, aber das ist nichts Neues, wenn man Jude ist. Was uns an die vorderste Front der globalen Katastrophe gebracht hat, sind jüngere Ereignisse, die die Vorboten dessen zu sein scheinen, was kommen wird. Spanien hat gerade in den Wahlen vor dem Terror kapituliert. Wegen eines fürchterlichen Bombenanschlags warfen die Spanier ihre politischen Spitzenreiter bei den letzten Wahlen raus. Der Mann, den sie ins Aus schickten, war einer standhafter Helfer im Krieg gegen den Terror. Stattdessen kapitulierten sie vor Erpressung und wählten einen Mann, der den Terror mit Zugeständnissen zu beschwichtigen versucht, in der unnützen Hoffnung, dass die islamischen Terroristen sie in Ruhe lassen würden.

Stattdessen versuchten dieselben islamischen Terroristen innerhalb von Tagen, eine weitere Bahn zu sprengen. So viel zu den Strategien Rückzug und Feigheit. Was aber noch schlimmer ist, ist die Botschaft, die das Volk Spaniens aussandte, als es einen Schwächling wählte. Sie sagten den Terroristen, dass der Terror wirkt und benutzt werden kann, um Wahlen zu beeinflussen. Damit haben die Spanier praktisch eine Zielscheibe auf den Rest der zivilisierten Welt gemalt.

Im November sind in den Vereinigten Staaten Präsidentschaftswahlen. Die islamische Welt (und der Terror wird heutzutage fast ausschließlich von Muslimen verübt) betrachtet Amerika als „den großen Satan“ und Israel als „den kleinen Satan“. Es ist wahrscheinlich, dass eine islamische Gruppe oder Gruppen versuchen werden, die US-Wahlen durch weitere Mega-Terroranschläge zu beeinflussen. Und für diese Muslime ist ein Angriff auf Israel als Ausweichziel fast genauso gut wie die USA anzugreifen.

Die muslimischen Terroristen hassen Präsident Bush. Er ist gegen sie in die Offensive gegangen. Auf der anderen Seite scheinen Islamisten und ihre Helfer und Apologeten Kerry sehr zu mögen. So untersützt zum Beispiel einer der angeblich besten und strahlendsten Sterne der islamischen Welt, Dr. Mahathir, früher Kopf der Organisation islamischer Staaten, den Kandidaten Kerry. Mahathir ist der Mann, der sagte: „Juden regieren die Welt durch Stellvertreter“, und: „Wir brauchen Gewehre und Raketen, Bomben und Kampfflugzeuge, Panzer und Kriegsschiffe…“

Gleichzeitig hat Kerrys Frau, Theresa Heinz (vom Heinz Lebensmittel-Vermögen) islamischen Terrorismus mit einigen Millionen Dollars aktiv unterstützt. Kerry ist die ideale Wahl für einen muslimischen Terroristen. Kerry schien eine gute Chance auf den Sieg zu haben, die durch den Eintritt von Ralph Nader ins Rennen um die Präsidentschaft verdorben worden ist.

Auf der Grundlage ihres Erfolgs beim Umdrehen der spanischen Wahlen wie auch ihrem mangelnden Verständnis der amerikanischen Psyche ist es sehr wahrscheinlich, dass die muslimischen Terroristen versuchen werden, die amerikanischen Wahlen mit einem Mega-Terroranschlag zu beeinflussen. Es ist auch wahrscheinlich, dass sie Israel als eine Art Gnadenstoß gleichzeitig angreifen werden.

Ich sage voraus, auf der Grundlage der Berichterstattung des letzten Jahres, dass sie diesmal Massenvernichtungswaffen einsetzen werden. Ihnen ist egal, wenn sie, ihre Landsleute oder Mitmuslime sterben. Das ist etwas Bösartiges, das die Welt bisher nicht kannte. Sie streben den Tod an. Und daher stehen wir am Abgrund völliger Vernichtung.

Wird diese völlige Vernichtung stattfinden? Ich bezweifle es. Als Jüdin weiß ich, dass Gott das nicht zulassen wird. Aber ich weiß auch: Beim nächsten Passah wird die Welt sehr anders aussehen.