Entlarvendes, das zum Teil sogar Spaß machen könnte

Eine Karte von der palästinensischen „Regierungs“-Website – Die Ansprüche auf ganz Israel werden für jedermann sichtbar ausgestellt – da kann keiner sagen, die Palästinenserführung habe die Absicht friedlich Seite an Seite mit Israel zu leben: Es existiert nicht und die Städte sind „palästinensische Städte“ – israelische Städte gibt es nicht (wo sind z.B. Tel Aviv, Netanja und Eilat?).

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Nicht nur vom Vokabular her gibt es Probleme. Der ägyptische Abgeordnete Murtada Mansour wollte Ende Juli 2005 im Fernsehen etwas über die US-Außenministerin sagen: „…this woman called Condalalis… this Cola Bottle…“
Später im Interview behauptete er, „wenn du auf dem Washington- oder New York-Flughafen landest, verhaftet er [Bush] dich und steckt dich in dieses Guatemala, das er hat“. Wären die Leute in Guatemala Araber vom Kaliber dieses Abgeordneten, hätten sie wahrscheinlich die ägyptische Botschaft angegriffen, falls es dort eine gibt.

Klar wird nur wieder einmal, dass gewissen Leuten sich selbst entlarven: dass ihnen nämlich alles andere als klar ist, wovon sie reden – aber sie verkünden die Überlegenheit ihrer Zivilisation…

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Auf der offiziellen Internetseite der „Palestinian National Authority“ (die es nicht gibt, es gibt vertraglich vereinbart nur eine „Palestinian Authority“) stand am 12. Mai 2004 ein Artikel darüber, was der israelische Dirigent Daniel Barenboim mit dem Preis machte, den er gerade in Jerusalem erhalten hatte:

Überschrift: A Renowned Israeli Musician Condemns the Israeli Occupation and Detonates His Prize to the Palestinian People

Ich weiß nicht, wie lange das noch so drin stehen wird (die Seite habe ich mir natürlich im Original gespeichert). Aber wenn der Dirigent seinen Preis „detoniert“, statt ihn zu spenden (to „donate“), dann ist das wohl so offensichtlich eine freud’sche Fehlleistung, die ihresgleichen sucht. Die Palestinian „National“ Authority ist offensichtlich nicht mehr in der Lage in anderen Kategorien zu denken (und zu schreiben) als in denen der Gewalt und des Mordens – Sprengstoff, Explosion, tote Juden. Hurrah!

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Die israelische Botschaft führt in einem Aufsatz „Zum Begriff ‚Palästina’“ arabische Quellen auf, die doch reichlich verwirrt fragen lassen, was denn nun die Existenz eines palästinensischen Volkes anderes ist als ein Propaganda-Mittel. Ich will nicht bestreiten, dass sich heute viele Menschen diesem Volk zugehörig fühlen – aber der Lügner in der Mukata (in Ramallah) kann nun wirklich nicht ehrlich behaupten, bereits Jesus sei ein Palästinenser gewesen oder die Palästinenser hätten ein Recht auf das Land, weil sie schon „seit undenkbaren Zeiten“ dort lebten. Dann wäre nämlich vor 1964 auch schon von Palästinensern die Rede gewesen – war es aber nicht, wie die unten stehenden Zitate belegen:

Palästina war zu keiner Zeit ein ausschließlich arabisches Land, auch wenn das Arabische seit dem 7. Jahrhundert, unter der arabischen Herrschaft, Umgangssprache war. Es gab niemals einen unabhängigen arabischen oder palästinensischen Staat in Palästina. Als sich Professor Philip Hitti, der bekannte arabisch-amerikanische Historiker von der Universität Princeton, im Jahr 1946 vor dem angloamerikanischen Komitee gegen die Teilung Palästinas aussprach, sagte er: „So etwas wie >Palästina< hat es in der Geschichte nie gegeben.“ Im Koran wird Palästina weder erwähnt noch an irgendeiner Stelle als das „Heilige Land“ (al-Arad al-Muqaddash) bezeichnet.
Vor der Teilung waren die in Palästina ansässigen Araber offenbar nicht der Ansicht, dass sie eine eigene Identität hätten. Als im Februar 1919 in Jerusalem der erste Kongress der muslimisch-christlichen Vereinigungen tagte, um Delegierte aus Palästina für die Pariser Friedenskonferenz zu wählen, wurde folgende Resolution angenommen:„Wir betrachten Palästina als Teil des arabischen Syrien, von dem es zu keiner Zeit getrennt war. Wir sind durch nationale, religiöse, sprachliche, natürliche, ökonomische und geographische Bande mit Syrien verbunden.“1937 äußerte Auni Bey Abdul-Hadi, ein führender Vertreter der arabischen Seite, gegenüber der Peel-Kommission, die die Teilung Palästinas vorgeschlagen hatte: „Es gibt kein solches Land wie >Palästina<! >Palästina< ist ein Begriff, den die Zionisten erfunden haben! Es gibt kein Palästina in der Bibel. Unser Land war Jahrhunderte lang ein Teil von Syrien.“
Der Abgeordnete des Obersten Arabischen Komitees der Vereinten Nationen sagte im Mai 1947 vor der Vollversammlung, dass „Palästina Teil der Provinz Syrien“ sei und dass „die in Palästina ansässigen Araber in politischer Hinsicht nicht in dem Sinn unabhängig waren, dass sie ein eigenständiges politisches Gebilde darstellten.“ Wenige Jahre später äußerte Ahmed Shuqeiri, der spätere Vorsitzende der PLO, vor dem Sicherheitsrat: „Jeder weiß, dass Palästina nichts anderes ist als das südliche Syrien.“
Der arabisch-palästinensische Nationalismus ist weitgehend ein Phänomen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und stellte vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 und der Eroberung der Westbank durch die Israelis keine ernstzunehmende politische Kraft dar.

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Das ist einfach gut: Diese palästinensischen (arabischen?) Demonstrantinnen entlarven die palästinensische Gewalt als das, was sie ist!
Auf dem Plakat steht:USA: Stopp die Finanzierung des israelischen Terrorismus. Finanziert unseren!

Da kann ich nur sagen: Sie sind – wider Willen – erfrischend ehrlich!

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