Neue Hamas-Taktik: Menschliche Zündhölzer, um Feuer zu schüren

Nach den Raketen und den Tunneln kommt der Terror in der Form von Menschenmassen, die geschickt werden um die Grenze zu stürmen – ein weiterer Fall der Verwendung von Palästinenser als Bauern im Schachspiel

Fiamma Nierenstein, JNS.org, 3. April 2018

Das Risiko des von der Hamas am letzten Freitag organisierten „Marschs der Rückkehr“ besteht in einer neuen Art von Massenterrorismus, einer neuen Art des Krieges. Die gesamte Welt weiß, dass das herausragenden Ziels dieser Organisation – zusammen mit dem Tod der Juden und der Eroberung des Westens – in einer strategischen Wende besteht, die mit diesen Massenmärschen stattfinden soll. Es ist ein terroristischer Funk im Heuschober Naher Osten. Dennoch machen die Vereinten Nationen Israel dafür verantwortlich, indem sie ihrem Lieblingssport nachgehen – Israel zu beschuldigen, selbst wenn sie diesmal nicht in der Lage waren eine Verurteilung zu beschließen.

Palästinensische Protestierende liefern sich am 1. April Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften nahe der Grenze zu Israel, östlich von Khan Junis im südlichen Gazastreifen. Foto: Abed Rahim Khatib/Flasch90

UNO-Generalsekretär António Guterres unterstützte die Forderung nach einer internationalen Ermittlung. Er hält an der traditionellen und falschen Vorstellung fest, dass Israel unverhältnismäßige Gewalt einsetzte, um den Massendemonstrationen an seiner Grenze entgegenzutreten, während die Idee propagiert wird, dass es Palästinenser tötete, die an seiner Grenze „friedlich“ marschierten. Und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini argumentiert gegen Israel, dass die bürgerlichen Freiheiten der – mit Steinen und Molotowcocktails bewaffneten – Protestierenden respektiert werden müssen. Wessen Freiheiten? Die der islamistischen Diktatoren des Gazastreifens Juden zu töten?

Der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif, ein sogenannter Menschenrechtsverteidiger, dessen Land den Titel des größten Staatssponsors des internationalen Terrorismus trägt, präsentierte sich sofort als Verteidiger der Hamas, indem er sagte: „Die zionistischen Tyrannen ermorden friedliche palästinensische Protestierende, deren Land sie gestohlen haben, während die marschierten, um ihrer grausamen und unmenschlichen Apartheid-Gefangenschaft zu entkommen.“ Mit ihm zog der andere Menschenrechtsverfechter die Aufmerksamkeit auf sich, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dessen Armee ihre ethnische Säuberung der kurdischen Region Afrin in Nordsyrien fast abgeschlossen hat.

Die Hamas ist eine Terrororganisation. Jeder, der es wagt sich ihr entgegenzustellen, wird exekutiert. Die Marschierenden – in Massen auf die Grenze zu Israel gedrängt – hatten Mitglieder der bewaffneten Miliz Hamas in ihrer Mitte. Beweise kamen mit der Tatsache, dass 10 Terroristen unter den Getöteten waren und mit dem schrägen Stolz, dass sich unter den 15 Toten fünf Mitglieder der Issezin al-Qassam-Brigaden, des militärischen Arms der Hamas befanden. Die Hamas nahm 2007 der Fatah die Macht ab. Die Israelis zogen jeden einzelnen Juden aus dem Gazastreifen ab, womit die Einwohner des Streifens zu den Herren der zurückgelassenen landwirtschaftlichen und industriellen Einrichtungen wurden. Diese wurden daraufhin zerstört, oft bis auf den Boden geschleift. Die Hamas kümmert sich nicht um das Wohlergehen ihres Volks; sie sorgt sich, dass sie gehorsam die Juden bekämpfen.

Die Hamas betreibt ausschließlich Krieg. Ihre Charta sieht im „Weltzionismus“ den Ausgangspunkt alles Bösen; die Protokolle der Weisen von Zion werden zitiert. Sie ermutigt Juden zu töten, indem sie erklärt: „Allah ist ihr Ziel, der Prophet ihr Vorbild, der Koran ihre Verfassung, der Jihad ihr Weg und Tod um Allahs willen ist das begehrteste Verlangen.“ Die Hamas hat den größten Teil ihrer Millionen Dollar, die als Spenden aus dem Iran, Qatar und anderen Sympathisanten gekommen sind, in Flugkörper und Tunnel investiert.

Seine immerwährende humanitäre Krise gäbe es nicht, wenn diese Gelder in Geschäfte und soziale Strukturen geflossen wären. Stattdessen finanzierte die Hamas das Terrorunternehmen, das in Israel tausende getötet hat. Israel versuchte weiter Hilfe für die Bevölkerung zu erlauben und Handel mit ihr zu ermöglichen. Aber natürlich ist die Grenze für Terrorismus geschlossen, genauso wie die zu Ägypten, die der natürlichste Ausgang sein könnte. Präsident Abdel Fattah El-Sisi achtet sehr darauf den Gazastreifen nicht freizugeben. Die Hamas ist einzig daran interessiert die verzweifelte Bevölkerung für terroristische Ziele zu benutzen statt für irgendeinen echten Fortschritt.

Nach dem vergeblichen Versuch Israel mit der zweiten Intifada zu terrorisieren, ging die Hamas zur Strategie der Raketen gegen Zivilisten im Süden über. Nur das Raketenbekämpfungssystem „Eiserne Kuppel“ rettete die Israelis vor einem Massaker. Das Timing des symbolischen Schritts mittels der Menschenmengen von letzter Woche blieb einem sich auf Pessach vorbereitenden Israel nicht verborgen. Oder in einer Zeit, in der der PA-Führer Mahmud Abbas (Abu Mazen) krank und schwach ist und der Konkurrenzkampf um seinen Job bedacht wird. Das kommt auch zu einer Zeit, in der die arabische Welt versucht sich einem neuen Kurs anzupassen, der von der Administration Trump eingeführt wurde, bei dem die US-Botschaft innerhalb von wenigen Monaten von Tel Aviv nach Jerusalem umziehen wird.

Es ist kein Zufall, dass die Hamas ihre Demonstrationen bis zum 15. Mai fortsetzen will, dem Tag der Unabhängigkeit Israels und des geplanten Umzugs der der Botschaft. An der Grenze schleuderte Hamas-Führer Ismail Haniyeh während dieser „friedlichen“ Demonstrationen Drohungen und Aufrufe nach Israels Vernichtung. Er kündigte zudem die Eroberung Israels an um es den palästinensischen „Flüchtlingen“ und ihren Nachkommen zu geben – Menschen, denen die Hamas nicht gestattet aus dem zu entkommen, was ein konzeptionelles Ghetto geworden ist; sie hat sie Menschen dem militanten Terrorismus ausgeliefert.

Die Menschenmengen, die auf die Grenze marschierten, machten das für das „Rückkehrrecht“ – ein strategischer Schritt, der die Hamas mit der extremsten Front verbindet. Die Rückkehr kann niemals Teil eines Friedensprozesses sein, außer damit wird der jüdische Staat weggewischt. Der Marsch will nur Tod und Zerstörung. Aus genau diesem Grund kann Israel der Hamas nicht gestatten seinen Sicherheitszaun zu durchbrechen, besonders wenn sie das damit vorantreibt, dass Steine und Molotowcocktails geworfen und Reifen verbrannt werdne. Letzte Woche startete die Hamas menschliche Raketen. Dem wird Eskalation folgen, besonders wenn die Vereinigten Staaten und die arabische Welt weiter nichts tut, außer unzutreffenden Unworte abzufeuern.