Yom HaZikaron – Gedenken in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 18. April 2018

Am Yom HaZikaron, dem Gefallenengedenktag, erinnert Israel an 23.646 gefallene Soldaten und 3.134 Terroropfer.

Die offiziellen Eröffnungsveranstaltung findet jedes Jahr an der Westmauer, der Kotel, statt; der israelische Präsident ist der Hauptredner, dann wird die Gedenkflamme entzündet.

Es gibt zahlreiche Gemeinde-Gedenkveranstaltungen; manche werden von Pfadfindern geleitet, andere von Jugendgruppen.

1967 war Givat Hatachmoschet, der Munitionshügel, Ort einer wichtigen Schlacht. Heute gibt es dort ein Mahnmal für jüdische Soldaten.

Eine Mauer mit Plaketten für gefallene jüdische Soldaten aus allen Ländern, nicht nur aus Israel, führt bis 1948 zurück; sie tragen die Namen de Soldaten geordnet nach den Armeen, denen sie angehörten. Schon vor der Gründung des Staates Israel sind Freiwillige gekommen, um den einen jüdischen Staat zu verteidigen und für ihn zu kämpfen. Zu viele sind gefallen.

Die Söhne, die wir verloren“ war das Thema der Gedenkfeier am Zentrum der Einsamen Soldaten zum Gedenken an Michael Levin am Givat Hatachmoschet.

Harriet Levin, Michaels Mutter (rechts), Evie Steinberg, die Mutter von Max, und Tuvia book, der für die Familie von Alex Singer sprach, waren die Hauptredner. Solch wunderbare junge Männer gingen verloren. Aber jede ihrer Familien haben sich der Fortsetzung des Engagements ihrer gefallenen Helden geweiht, jede auf ihre eigene Art.

Yom HaZikaron beginnt am Abend mit dem Heulen einer Sirene.

Überall in Israel werden Gedenkfackeln entzündet.

Gedenkgebete werden gesprochen.

Der Gefallenen wird mit Worten gedacht,

dazu mit den feierlichen Klängen gefühlvoller Musik.

Aber nach einem Tag Gedenkfeiern, Besuchen auf Friedhöfen mit Gräben der gefallenen Soldaten und Terroropfer

beginnt Israel mit Anbruch der Dunkelheit seine 70 Jahre zu feiern.

Von den Tränen des Militärfriedhofs auf dem Herzl-Berg zu den Hochrufen auf dem Herzl-Berg am Yom Ha’atzmaut mit dem Feuerwerk des israelischen Unabhängigkeitstags

#Israel70 ist ein modernes Wunder, Jahrhunderte lang von weit weg erträumt.

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