So sind wir Israelis. Denkt, was ihr wollt, aber so sind wir.

Sheri Oz, Israel Diaries, 6. Juni 2018

Ich kann die Male nicht mehr zählen, wie oft mir erzählt wurde, Israel lehre seine Kinder Araber zu hassen. Und dann geht die Region, die mehr Flugkörper erlebt – ob nun von Treibstoff angetrieben oder von Wind – als jeder andere Ort in Israel hin und macht DAS (hebräischer Originalartikel):

Die Kinder von Sderot ragieren auf Terror mit einer großen, farbenprächtigen Drachen-Veranstaltung

Dutzende Drachen werden Montag den Himmel über der Stadt Sderot füllen und ihn mit optimistischen Farben füllen. Sderots Bürgermeister Alon Davidi: „Unsere Kinder sind sehr mit positiven Aktivitäten beschäftigt; für uns werden dies Drachen des Lebens sein, nicht Drachen des Todes. Wir rufen auch die Kinder des Gazastreifens auf zu spielen und sich nicht in Terroraktionen ziehen zu lassen.“

Am Montag, den 11. Juni wird die Stadt Sderot zusammen mit dem Einkaufszentrum Mall 7 in Sderot ab 11 Uhr ein Drachen-Workshop „Afifoniada – das Wort afifon ist das hebräische für Drachen) für die Kinder von Sderot und nahe gelegene Gemeinden. Während der Veranstaltung werden Kinder Geschichten, Legenden und interessante Fakten zur Entwicklung des Drachens hören. Danach wird jedes Kind seinen eigenen Drachen bauen, auf den es eine persönliche Botschaft schreiben wird (zum Beispiel: Hoffnung, Erneuerung, Bauen und Sicherheit). Am Ende des Workshops werden die Kinder die von ihnen hergestellten Drachensteigen lassen und eine spektakuläre „afifoniada“ positiver Botschaften schaffen.

Wir sind aufgeregt, dass wir den Kindern unserer Region eine Art ausgleichender Erfahrung bieten können“, sagte der Direktor von Mall 7 in Sderot, Assi Bergel-Uzan. „Ich bin sicher, dass die Veranstaltung den Kindern helfen wird die aktuelle Assoziation mit Drachen von etwas Negativem zu etwas positivem zu verändern, wie es von Anfang an hätte sein sollen.“ „Ich möchte der Stadtverwaltung von Sderot für ihre rasche Teilnahme beim Arrangieren der Veranstaltung danken und dafür, dass sie den Kindern von Sderot zeigen, dass sie oberste Priorität haben“, fügte Marketingdirektor Nofit Cohen hinzu. „Ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit zwischen uns für das Wohl der Kinder in der Stadt fortgesetzt wird.“

Sderots Bürgermeister Alon Davidi: „Im Gegensatz zu unseren Nachbarn im Gazastreifen, die aus dem schönen Hobby des Drachenfliegens in einen Terrorakt machen, der enorme landwirtschaftliche Schäden verursacht, bringen die Kinder von Sderot und der Region die Drachen in ihren ursprüngliche Form zurück – von ihrem Bau zum Aufsteigen in den Himmel mit der Hoffnung, dass sie nicht abstürzen. Wir arbeiten an positiven Handlungen und Optimismus und dem Wunsch, dass unsere Kinder immer glücklich sein werden. Ich fordere die Kinder von Gaza auf mit den Drachen zu spielen, die sie bauen und sich nicht von den Agenten des Terrors lieb Kind machen zu lassen – für uns sind das Drachen des Lebens und nicht des Todes.“

Das ist meine Übersetzung eines heute veröffentlichten Artikels auf der hebräischen Internetseite rotter.net.

Wir sehen also, dass Drachen im Gazastreifen früher das hier waren:

zu dem hier wurden:

und zu dem hier:

Und jetzt holt sich Sderot den Drachen zurück.

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