Aus Jerusalem: Bildung eint und stärkt

The Real Jerusalem Streets, 13. Juni 2018

Eine weitere unglaubliche Woche ein Jerusalem in Israel, in der Zehntausende die Hotels füllten und ihre Busse sich durch die Straßen Jerusalems kämpften.

Im Beit Hanasi, der Residenz des israelischen Präsidenten, wurde der Einheitspreis verliehen. Mit der Gescher-Stiftung und dem Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat, den Familien Fraenkel, Ifrach und Schaar wurden diese Auszeichnungen vor vier Jahren initiiert.

Die Familien der drei ermordeten Teenager Eyal, Yifrach und Naftali sel.A. wollten einen sinnvollen Weg finden ihre Wertschätzung für die Einheit und Unterstützung auszudrücken, die sie während dieser schwierigen Tage erfuhren.

Das Programm wurde in der Haupthalle veranstaltet und dazu gehörten Musik und Unterhaltung; die Familien und Preisträger füllten den Raum.

Boca, Florida erhielt den Preis für jüdisches Engagement, Einheit in jüdischer Bildung. Vertreter aus Florida kamen nach Jerusalem, um ihre Auszeichnung in Empfang zu nehmen.

Andere Gewinner waren Läufer ohne Grenzen, das TEC Center, Koolulam und ein besonderer Weltweit-Preis ging an Birthright (eine Organisation, die jungen Juden in der Diaspora Israelreisen ermöglicht).

Drei Videoclips gehörten zum Schabat Schalom-Gruß der letzten Woche. Sie können HIER angesehen werden.

Kurz nachdem ich das Beit Hanasi verließ, gab es eine weitere Veranstaltung im Garten von OneFamily.

An diesem Abend waren Fotos mit dem ehemaligen Bürgermeister von New York, Rudi Giuliani, sehr gefragt.

Giuliani war zur Zeit der Terroranschläge des 11. September Bürgermeister. Er sprach darüber, wie man mit Terroropfern umgehen sollte und betonte die gute und wichtige Arbeit von OneFamily bei der Hilfe für Terroropfer in Israel.

Nicht alle seine Anmerkungen wurde als politisch korrekt angesehen, aber hier ist ein kurzes Video zu Arafat und der PLO.

Das Beit Hanasi war, wie üblich, die ganze Woche über ein rühriger Ort. Der präsidiale Garten war für zahlreiche internationale Gäste bereit.

Die Führung des American Jewish Committee (AJC) stellte sich sehr höflich auf um hineinzugehen. Soll ich zugeben, dass ich lächelte, und die andere Türe benutzt, um an der Schlange vorbeizukommen?

Auf der Abschluss-Plenarsitzung des AJC betonte eines der Gesichter Israels – Ahlalm Alsana – in ihren Ausführungen die Bedeutung der Bildung.

Für Ortsansässige fand im Alten Bahnhof wieder die jährliche Schawua HaSefer, die hebräische Buchwoche statt. Wie in jedem Jahr standen tausende Bände zum Verkauf und zogen Jung und Alt an.

Eine aus Freiwilligen bestehende Schüler-Theatergruppe trat für Familien auf, die sich vor der Öffnung der Eingangstore sammelten.

Nach ihrem Auftritt bedeckte Konfetti den Boden und der Schauspieler/Maler arbeitete wieder an seiner Staffelei.

Auf jeden Fall eine weitere „du wirst nie wissen, was du vorfindets“-Szene.

Man weiß nie, was man bei diesen Aufführungen am Ende des Schuljahres sehen wird, die im Juni die Terminpläne füllen. Mega-Events mit professionellen Inszenierungen und Beleuchtung, dauern bis spät in den Abend – für Grundschulen. Interessant, weil Oberschul-Abschlussfeiern im Vergleich mit denen in den USA so unauffällig sind.

Das neue Orient Hotel war die Szenerie für ein Galadinner, mit dem das 80. Lebensjahr von Rabbi Adin Steinsaltz und dem Beitrag des Steinsaltz Center zur Bildung begangen wurde.

Bei welchem anderen Galadinner gibt es eine Wand an eindrucksvollen Büchern, die ein einziger Mensch geschrieben hat?

Rabbi Steinsaltz wurde von seinem Sohn und Enkel in den vollen Bankettsaal eskortiert.

Der beliebte Sänger Avraham Fried hatte einen kraftvollen Auftritt.

Hauptredner war Rabbi Lord Jonathan Sacks, der über Macht und Wissen sprach.

Um mit etwas Inspiration zu enden, nehmen Sie sich zwei Minuten und hören einem kurzen Clip seiner aufschlussreichen Ausführungen zu:

Es geschieht so viel in Jerusalem.

Das Israel Festival ist zu Ende. Die Jerusalem Design Week hat begonnen.

Dann beginnt am 27. Juni eine weitere Woche des alljährlichen Lichterfestes in der Altstadt.

Aber in dieser Woche gab es ein alles in den Schatten stellendes Thema: Bildung ist der Schlüssel.

Bildung sollte ein Geburtsrecht für Jedermann sein, nicht nur für die Privilegierten.

Am Yisrael Chai.

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