Ein Geschenk für die Lügenindustrie

Dror Eydar, Israel HaYom, 22. Juni 2018

Die Geschichte des Palästinenserbabys Layla al-Ghandour, die durch einen genetischen Blutdefekt starb, die die Hamas aber als ein weiteres „Grenzopfer“ infolge von Inhalation von Tränengas zählte, das von der IDF abgelassen wurde, ist die Geschichte von über 100 Jahren des Kampfs zwischen uns und den Arabern der Region: Lügen gegen Fakten, einen Todesindustrie gegen eine von Siedlung und Aufbau.

Diese Kultur der Lügen muss weltweit erkannt werden. Yhaya Sinwar, der Militärführer der Hamas im Gazastreifen, verkündete vor kurzem seine „Doktrin“ auf Al-Jazira: „Wir haben beschlossen, die Leichen unserer Frauen und Kinder als Damm zu benutzen, der den arabischen Kollaps verhindert wird.“ Ja, er gibt zu, dass die Herrscher des Gazastreifens ein Interesse daran haben Haufen toter Frauen und Kinder zu sehen, die fotografiert in den westlichen Medien gut ankommen und es ihnen gestatten die Lautstärke ihrer niederträchtigen Lügen angesichts israelischer „Brutalität“ hochzudrehen.

Es gibt eine tief verwurzelte antisemitische Basis dafür, dass die Lüge bei einigen Lagern akzeptiert wird, besonders bei Linken, die fast jede Ritualmordlüge gegen Juden als wahr akzeptieren. Ein von der IDF mit dem Bajonett erstochenes Baby ist ein monströses Geschenk für die Kultur der antisemitischen Lüge. Die Assoziationen laufen durch das Mark des europäischen Bewusstseins – Juden tun anderen an, was ihnen angetan wurde.

Die Araber des Gazastreifens haben nicht gebeten „die Blockade zu brechen“ (die in Wirklichkeit eine Teilblockade ist, um Waffenschmuggel zu verhindern). Sie bezeichnen die Veranstaltung als das, was sie ist: „Marsch der Rückkehr“, was „die Vernichtung Israels“ bedeutet.

Glücklicherweise haben sie nicht die Macht das zu tun. Aber jeder, er offen die Absicht erklärt uns auszulöschen, sollte aufgehalten werden, selbst wenn es ihn sein Leben kostest. Antisemitismus in der Welt füttert den Selbsthass bei uns. Der „bolschewistische, nazistische, ukrainische, faschistisch Ansatz“, nannte Avigdor Feldman das Handeln der IDf einmal. Er wird in seinen eigenen Kreisen als Held angesehen.

Die globale Linke hat sich, wie ihr Zweig in der israelischen Linken, schon lange von Vernunft und Rationalität verabschiedet und ist hauptsächlich von Emotion motiviert. Dem fügen wir ihre träge darunterliegende Annahme hinzu, dass die schwächere Seite immer im Recht ist. Die gelogene Verschleierungsgeschichte über die sogenannte Ermordung eines Baby durch [Tränen-] Gas seitens der IDF erreichte natürlich die Juden der New York Times, die sich die Lüge als weiteren Beweis der Gräuels der Gründung eines machtvollen jüdischen Staates zueigen machte.

Das ist das, was die linken Gruppen haben wollen: Delegitimierung der Idee eines nationalen Heims für das jüdische Volk. Eine Lüge ist rasch entlarvt worden – aber wie viele wurden das nicht?