Israelis begleiten palästinensische Patienten vom Gazastreifen zu Krankenhäusern in Israel

Fast jeden Tag kommen israelische Freiwillige der Organisation „Straße zur Genesung“ an den Übergang Erez, um palästinensische Patienten aus dem Gazastreifen zu Krankenhäusern in Israel zu transportieren, wo sie medizinisch behandelt werden.

COGAT (Coordination of Government Activities in the Territories), 6. Juli 2018

Der Übergang Erez ist der Hauptübergang zur Ausreise für Gazaner in die Welt. Jeden Tag betreten oder verlassen hunderte Menschen den Gazastreifen, selbst in schwierigen Zeiten, wenn Terrororganisationen im Gazastreifen Raketen auf Israel schießen. Trotz der Probleme, der Störungen, der Terrorakte und der Sicherheitslage ist der zentrale Grund des Übergangs Erez geöffnet zu bleiben der humanitäre. Israel gestattet Gazanern, die medizinische Behandlung benötigen, die Reise zu Krankenhäusern in Israel, palästinensischen Krankenhäusern in Judäa und Samaria und auch im Ausland.

Nehmen wir z.B. die letzte Woche (22.05.2018). Hedva, eine dreifache Mutter und fünffache Großmutter, kam morgens zum Übergang Erez und wartete auf vier Gazaner – zwei Patienten mit ihren beiden Begleitpersonen. Hedva ist eine von hunderten Freiwilligen der Organisation „Straße zur Genesung“, die hilft Palästinenser aus dem Gazastreifen und Judäa-Samaria zu Krankenhäusern in Israel zu bringen, wo sie passende medizinische Behandlung, medizinische Untersuchungen und stationären Aufenthalt erhalten.

Hedva sagt, in den sechs Jahren, die sie Mitglied von „Straße der Genesung“ ist, hat sie viele palästinensische Patienten zu verschiedenen Krankenhäusern in Israel gebracht und eine freundschaftliche Beziehung zu einigen von ihnen entwickelt. Sie erzählt z.B. von einem Hebräisch sprechenden Jungen aus Gaza, der bereits ein Freund ihres Enkels ist und jedes Mal, wenn er zur Behandlung nach Israel kommt, trifft er Hedva und spielt mit ihrem Enkel.

Gegen 11 Uhr kamen die vier Gazaner, auf die Hedva wartete, durch den Übergang Erez. Sie nahm sie mit zum Zug und von dort fuhren sie weiter zum Assuta-Krankenhaus, so dass die beiden Patienten ihre geeignete Behandlung bekommen konnten, die sie verdienten. Solche einfachen und bewegenden Geschichten über gute Menschen, die Menschen kostenfrei helfen, ungeachtet der Religion oder Nationalität, der sie angehören, finden am Übergang Erez jeden Tag statt. Einer der Begleiter aus dem Gazastreifen, der mit Hedva reiste, fasst dies gut zusammen: „Was humanitäre Arbeit angeht, gibt es so etwas wie Israelis oder Palästinenser nicht, nur Menschen.“

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Ein Gedanke zu “Israelis begleiten palästinensische Patienten vom Gazastreifen zu Krankenhäusern in Israel

  1. Humanitäre Hilfe für kranke Palästinenser durch Israel in Krankenhäusern mit dem med. Personal, den Grenzbeamten etc. ist eine Heldengeschichte.

    Heldentaten vor dem Hintergrund dass Mehrzahl der Palästinenser – nach eigener Auskunft – für Vertreibung, gar Vernichtung Israels und seiner Bewohner ist. Täglich neu wird gegen die Schutzgrenze mit Gewalt angegangen.

    Wenn die Mehrheit der Palästinenser zu einer friedlichen Kooperation mit Israel bereit sein könnte, würden sie auf einen Schlag wie im Paradies leben können.

    In Frieden, Freiheit, bescheidenem Wohlstand – wie bei uns – mit Zukunft und Selbstbestimmung. In der gesamten Region würden Felder erblühen wie in Israel, Kinder sorglos sein.

    Warum kann die selbstlose Humanität Israels nicht bei der palästinensischen Bevölkerung ankommen, sind es hasserfüllte Hamas – Anhänger oder Utopisten die von einem „besiegten “ Israel noch immer träumen ?

    Sehr bedrückend dass auch öffentliche Medien wie ARD / ZDF kein positives Bild bzgl. Humanität von Israel zeichnen, von taz, voller Hass durch Spiegel / Augstein , verzerrtem Bild der SZ und Die Linke abgeshen.

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