Palästinensischer Jugendlicher steht trotz ständiger Drohungen auf Israels Seite

Tal Polon, Israel National News, 25. Juli 2016

Für seine Prinzipien einzustehen ist oft nicht leicht. Das ist schnell offenbar, wenn man das persönliche Credo von Mahdi Satri (17) liest, einem jungen palästinensischen Araber aus dem Dorf Jadeidi-Makr in Nordisrael.

Satri ist entschiedener Zionist und Unterstützer Israels; er erklärte in einem Interview mit The Algemeiner, wie schwer es ist inmitten ständiger Drohungen an solchen Überzeugungen festzuhalten: „Ich erhalte regelmäßig Drohungen sowohl von arabischen Israelis als auch von Palästinensern über soziale Medien und per Telefon“, sagte Mahdi. „Und ich habe Angst, aber ich werde mich von denen, die Terrorismus unterstützen und gegen Frieden sind, nicht abhalten lassen.“

Gemäß dem Interview wurde Satri von seinem Vater mit zionistischem Gefühl getränkt, der vor 30 Jahren aus dem Gazastreifen nach Israel zog und für israelische Sicherheitsdienste arbeitete. „Mein Vater arbeitete mit der IDF und dem Shin Bet“, sagte er. „Und ich werde zur israelischen Armee gehen, wenn ich meinen Universitätsabschluss habe.“

Trotz seiner starken Überzeugungen beschreibt Satri es so, dass er wegen seiner Ansichten eine ständige Gefahr für sein Leben empfindet. In einem persönlichen Credo, das er auf seiner Internetseite BDS Guide postete, schrieb Satri unter der Überschrift „Wisse, dass ich als Träumer starb“:

„Ich schreibe heute, während mir Tränen das Gesicht hinunterlaufen. Ich hatte eine sehr lange Reise und ich werde diese Reise bis zum letzten Tropfen Blut in meinem Körper weitermachen. Aber ich möchte einfach mit euch meine Traurigkeit, meine Tränen und meinen Schmerz teilen.

Es ist wirklich sehr schwer in einem arabischen Dorf Zionist zu sein. Ein Dorf voller Hass. Ich glaube wirklich, dass das Ende nahe ist. Viele Menschen bedrohen mich. Menschen werben in den Moscheen für Hass gegen mich. Ich dachte nie, dass mich das in diese Lage bringen würde. Ich habe Angst nahe meinem Haus einkaufen zu gehen. Ich haben Angst in meinem Dorf rumzuhängen. Ich lebe in Angst, der Angst auf der Straße abgestochen zu werden. Danach wird sich niemand mehr an mich erinnern. Niemand will diesen Araber haben, der für sein Ziel kämpft, denn ich ermutige die israelischen Araber einfach sich gegen den Terrorismus zu stellen und seine Meinung zu sagen.

Ich wurde zum Ziel. Ein Ziel für jedermann. Ein Ziel für die Palästinenser. Ein Ziel für die Einwohner meines Dorfes. Ein Ziel für die Hamas. Ein Ziel für jeden einzelnen Mann in dieser Welt. Ich habe nie gedacht, dass die Wahrheit über mein geliebtes Land zu sagen, dazu führen würde, dass ich Opfer würde. Als ich meinen Weg zu gehen begann, nahm ich ihn in kauf, dass ich deswegen getötet werden könnte, aber nicht auf diese Weise. Ich bleibe einfach den ganzen Tag Zuhause. Wenn ich ein Auto sehe, habe ich Angst, dass es jemand ist, der mich töten will. Niemand kann sich dieses Gefühl vorstellen. In Angst zu leben, mit der Möglichkeit zu leben jederzeit getötet zu werden. Es ist ein wirklich sehr furchtbares Gefühl.

Aber nein, ich werde nicht einfach ruhig bleiben und nicht weiter reden. Ich bin nicht der Mann, der einfach weggeht, wenn er Angst fühlt. Ich werde nicht einfach ruhig bleibe. Werde ich nicht! Ich werde nicht flüchten und einfach verschwinden! Ich werde kämpfen. Ich werden alleine kämpfen. Gegen all die Terroristen. Gegen all die Leute, die mich tot sehen wollen, weil ich im Militär dienen werde. Ich werde es nicht [weglaufen]!

Das ist eine Botschaft. Es ist kein Artikel… Ich will euch sagen, dass ich weiter gegen all die Terroristen kämpfen werde, gegen unsere Feinde. Die Feinde, die nicht wollen, dass ich meine Meinung sage und mich gegen sie stelle… Ich will euch sagen, dass ich das Morgen vielleicht noch erlebe. Und diese Botschaft könnte meine letzte sein. Aber wisst: Wenn ich sterbe und wenn sie den Erfolg haben mich zu töten, wisst, dass ich als Zionist starb, der sein Land verteidigte. Und wisst, dass ich lächelnd sterben werde, denn ich werde für mein Land sterben. Und das ist wirklich eine große Ehre. Wisst, dass ich starb und einen Traum habe. Wisst, dass ich als Träumer starb. Ein Träumer, der nach einer neuen Zukunft ohne Hass und voller Liebe suchte. Wisst, dass ich für ein Ziel starb, nicht für nichts. Wisst, dass ich starb und Zionismus im Blut hatte. Wisst, dass ich als Kämpfer gegen sie starb… Wie ich sagte: drei Worte, ein Punkt: AM YISRAEL CHAI

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Ein Gedanke zu “Palästinensischer Jugendlicher steht trotz ständiger Drohungen auf Israels Seite

  1. Vor diesem Mann habe ich große Hochachtung.
    Es ist schon heroisch sich in dieser Weise für eine gute Sache einzusetzen.

    Der Segen des Allmächtigen soll ihm zuteil werden. Der HERR beschütze ihn und schenke ihm ein langes leben.

    Herzlich, Paul

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