Israel umgeht Abbas, um dem Gazastreifen Strom zu liefern

Elder of ZIyon, 4. Oktober 2018

Aus Ha’aretz:

Es könnte in Sachen Strommangel im Gazastreifen etwas Entlastung geben. Im Rahmen einer in den letzten Wochen entwickelten Vereinbarung wird Qatar den Kauf von Treibstoff für Gazas Elektrizitätswerk finanzieren.

Das Arrangement, das in den kommenden Tagen in Kraft treten soll, wird eine signifikante Zunahme der Versorgung der Einwohner des Gazastreifens mit Strom erlauben. Israel hofft, dass diese Entwicklung, die dem Alltagsleben der Einwohner einen sofortige Verbesserung bieten sollte, das Risiko einer militärischen Konfrontation mit der Hamas reduzieren wird.

Der Gazastreifen erhält derzeit etwa vier Stunden Strom am Tag. Die Hilfe aus Qatar, die schätzungsweise Dutzende Millionen Dollar beträgt, zielt darauf den Durchschnitt auf acht Stunden am Tag zu erhöhen.

Wie Ha’aretz letzte Woche berichtete, sind Gespräche zu diesem Thema im Verlauf der letzten Monate über den UNO-Gesandten in der Region, Nikolay Mladenow, geführt worden. Qatar wurde von seinem Gesandten in Israel und den Gebieten vertreten, Mohammed al-Amedi. Der von Seiten Israels am stärksten involvierte Vertreter war der Nationale Sicherheitsberater Meir Ben-Shabbat. Der Durchbruch wurde auf einer Konferenz von Ländern erreicht, die für die Palästinenser spenden; sie fand letzte Woche in New York am Rande der Sitzungen der UNO-Vollversammlung statt.

Hier ist der Teil, den westliche Medien so widerstrebend berichten:

Frühere Gespräche hatten die Möglichkeit der Zunahme der Stromversorgung aus Israel durch Ausbau der Stromleitungen aus Israel in den Gazastreifen aufgebracht, aber dieser Vorschlag traf auf Probleme, weil die palästinensische Autonomiebehörde ihn ablehnte. In der Vergangenheit erzielte Übereinkünfte bezüglich der Stromversorgung waren an juristische und finanzielle Zusagen durch die PA gebunden. Aber Palästinenserpräsident Abbas hat Schritte abgelehnt die Stromversorgung im Gazastreifen zu verbessern, ohne dass es Fortschritte in den Aussöhnungsgesprächen zwischen der PA und der Hamas gibt.

Israel muss mit seinem Feind Qatar verhandeln, um den Palästinensern im Gazastreifen Strom zu liefern, gegen die Wünsche der Palästinenser in Ramallah. Der qatarische Treifstoff würde direkt aus Israel in den Gazastreifen gepumpt.

Wenn es könnte, würde Israel dem Gazastreifen mehr Strom liefern, aber es wird durch bestehende Vereinbarungen mit Abbas eingeschränkt.

Diese beiden Faktoren selbst zeigen, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der gewöhnlichen Palästinenser kümmert als deren eigene Führer.

Das ist eine atemberaubende Anklage der Palästinenserführung. Doch die Medien und die Diplomaten der Welt werden nichts Negatives über den „Friedensstifter“ Mahmud Abbas sagen, also wird diese Geschichte zusammen mit den vielen anderen beerdigt, die zeigen, dass Palästinenserführer sich nicht um ihr eigenes Volk kümmern, außer es dient als Kanonenfutter und politische Schachfiguren.

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