Die PLO sagte es 1966: Wir werden unsere Leute gegen ihren Willen zwingen Flüchtlinge zu bleiben – sonst gibt es keine palästinensische Sache

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2018

Aus der New York Times, 4. April 1966:

Jerusalem (jordanischer Sektor)), 30. März – „Die arabischen Staaten werden die Palästina-Flüchtlinge nicht integrieren, denn Integration ein langsamer Prozess der Liquidation des Palästina-Problems“, erklärte Ahmed Schukairy, der Vorsitzende der Palästina Befreiungsorganisation heute in einem Interview.

„Folglich wollen die Flüchtlinge nicht integriert werden“, fuhr er fort. „Wenn es kein palästinensisches Volk gäbe, gäbe es keine palästinensische Sache. Wir können uns heute keine babylonische Sache vorstellen, weil es keine Babylonier gibt. Aber wir beginnen mit der Voraussetzung, dass wir die Befreiung Palästinas bald erreichen werden.“

Der damalige PLO-Führer sagt, dass er nicht will, dass die arabischen Staaten in Flüchtlinge integrieren, weil die „palästinensische Sache“ wichtiger ist als ihre Menschenrechte.

(Die Behauptung, dass die Flüchtlinge nicht integriert werden wollen, ist eine Lüge. Jedes Mal, wenn sie die Chance bekamen eine Staatsbürgerschaft zu erhalten, ob in Jordanien, Ägypten, dem Libanon oder im Westen, nutzten sie diese Gelegenheit begierig.)

Das Ende des Artikels macht das noch deutlicher. Der Reporter interviewt einen Palästinenser, der dabei ist zur Ausbildung als Mechaniker nach Schweden zu gehen. Trotzdem besteht er darauf er würde zurückkehren – aber während des Interviews befindet sich auch ein offizieller Vertreter der PLO mit im Raum.

Hamdi Hisrallah, 40 Jahre alt, ein Repräsentant der Palästinensischen Befreiungsorganisation, war bei dem Interview anwesend. Der aus dem heute zu Israel gehörende Beer Scheva Stammende sagte mit starker Intensität:

„Ich werde Ihnen etwas sagen und ich möchte, dass Sie mich zitieren. Wenn sie versuchen auszureisen, werden wie sie notfalls mit Gewalt daran hindern.“

Ich freue mich ihn zu zitieren. Es beweist, dass den Mythos eines palästinensischen Volks zu schaffen und zu verewigen ihren Führern wichtiger ist als das Leben ihrer Leute.

Und es beweist ebenfalls, dass die palästinensische Identität in den 1960-er Jahren so schwach war, dass die PLO davon überzeugt war, ohne ein verewigtes Flüchtlingsproblem würde sich niemand als Palästinenser identifizieren wollen.

Ohne die UNRWA wären sie wahrlich den Weg der Babylonier gegangen – und sie wären heute glückliche Syrer, Libanesen, Jordanier, Kuwaitis und Ägypter.