Die PLO sagte gerade offiziell, dass sie Terror unterstützt. Keiner nahm davon Notiz.

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2018

Die Times of Israel berichtet:

Eine Top-Körperschaft der Palästinenser verabschiedete am Montag einen Antrag, der PA-Präsident Mahmud Abbas drängt alle Vereinbarungen mit Israel auszusetzen und die Anerkennung des jüdischen Staates zu widerrufen, bis Israel einen Palästinenserstaat in den Linien von 1967 formell anerkennt.

„Wir erkennen das Recht auf Widerstand gegen die Besatzung mit allen Methoden an, die dem Völkerrecht entsprechen“, sagte der palästinensische Zentralrat, ein Entscheidungen treffendes Gremium der PLO, in seiner Entscheidung.

Das Gremium kam in Ramallah zusammen und sagte, die Palästinenser sollten „alle Formen“ der Sicherheitskoordination mit Israel beenden und mehrere Finanzambkommen annullieren, von denen es sagte, sie würden von Jerusalem „ignoriert“.

Das Abstimmungsergebnis ist nicht bindend und eine endgültige Entscheidung liegt bei Abbas. Frühere Abstimmungen des Rats 2015 und im Januar 2018 die Sicherheitskooperation mit Israel auszusetzen, wurden nicht umgesetzt.
In den letzten Jahren hat Abbas häufig damit gedroht Vereinbarungen zwischen den Palästinensern und Israel über den Haufen zu werfen, aber er hat nichts unternommen, um sie aufzuheben.

Der PA-Präsident sagte allerdings letzte Woche, dass seine Regierung in Ramallah nicht in der Lage sein werde die Entscheidungen zu umgehen, die der Zentralrat bei seinem anstehenden Treffen trifft; er bezeichnete das Gremium als „höchste palästinensische Obrigkeit“.

Sehen wir uns den fett gedruckten Text an.

Ein typischer westlicher Reporter oder Diplomat wird das so interpretieren, dass er sagt, die friedliebende PLO, die 1993 versprochen hat Gewalt zu unterlassen, sagt, sie werden weiterhin nur „gewaltlosen Widerstand“ unterstützen.

Aber Palästinenserführer und ihre Apologeten im Westen behaupten, dass der palästinensische Terror vom Völkerrecht gestattet wird.

Die Fatah-Plattform von 2009 sagt das explizit:

Die Fatah begann den bewaffneten Kampf und andere Methoden legitimen Widerstands zur Befreiung der Heimat. Ein solches Recht wird vom Völkerrecht zuerkannte, solange die Besatzung unseres Landes bestehen bleibt.

Das Recht des palästinensischen Volks bewaffneten Widerstand gegen die militärische Besatzung seines Landes bleibt ein ständiges Recht, das vom Völkerrecht und internationaler Gesetzmäßigkeit bestätigt wird.

Recht auf Widerstand: Die Fatah hält das Recht des palästinensischen Volks aufrecht der Besatzung mit allen legitimen Mitteln Widerstand zu leisten, einschließlich des Rechts den bewaffneten Kampf zu einzusetzen. Ein solches Recht wird im Völkerrecht garantiert, solange die Besatzung, Besiedlung und die Verweigerung des unveräußerlichen Rechts fortgesetzt werden.

Westliche Experten müssen aufhören ihre Worte gemäß dem eigenen Wunschdenken zu interpretieren. Interpretiert sie entsprechend dem Denken der Palästinenserführer selbst.

In diesem Fall dieselben Leute, die die Fatah und die PLO führen.

Es ist klar, dass die PLO jetzt – offiziell – sagt, dass Terrorismus eine Option ist, die sie wahrnimmt.

Aber wenn Sie mir nicht glauben, dann lade ich jeden Reporter ein einen beliebigen palästinensischen Offiziellen zu fragen, ob er glaubt, dass bewaffneter Kampf gemäß dem Völkerreicht sein Recht ist. Sobald man die Floskeln und das Gestottere und ihr widerwilliges Eingeständnis überwindet (immerhin sichert Richard Falk sie mit der Aussage, das sei ihr Recht), fragt sie, ob dazu auch Anschläge auf Zivilisten in Israel gehören.

Dann fragt sie, ob dazu auch Israelis in offizieller Funktion im Ausland gehören.

Dann fragt sie, ob dazu auch Anschläge auf Zionisten in, sagen wir, Pittsburgh gehören.

Das ist das, was Journalisten eigentlich tun müssten.

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