Kenne deine Geschichte: Die fliehenden Araber (TIME Magazine, 3. Mai 1948)

Aussie Dave, Israellycool, 26. Mai 2016

In meinem letzten Geschichtseintrag warf ich einen Blick au feinen Artikel der New York Times von 1966, der unter anderem erwähnte, dass palästinensisch-arabische Flüchtlinge (anders als die Behauptungen der Hasser, sie seien vertrieben worden) geflohen waren. Er erwähnte zudem die jüdischen Angaben, dass sie aufgrund der Befehle ihrer arabischen Führer flohen.

Der Artikel verblüfft, nicht nur  mit seiner Beschreibung der jüdischen Eroberung von Haifa, sondern wegen dem, was er über die Flüchtlinge sagt. Schwarz auf weiß steht dort: Die Araber flohen „zum Teil aus Angst, zum Teil auf Befehl ihrer arabischen Führer“. Eine Bestätigung der Darstellung der Juden, zumindest was die Araber von Haifa angeht. Beachten Sie auch die Beschreibung  einer jüdischen Armee, die zum ersten Mal seit 1.800 Jahren Pessah im Feld feiert.

Anmerkung: Ich kann keinen Link zum ganzen Artikel bieten, weil der nur für Abonnenten zugänglich ist. Aber ich habe einen Screenshot eingestellt:


Die gelb unterlegten Passagen:
Von den 60.000 dort lebenden Arabern waren viele schon vor Beginn des Angriffs in Sicherheit geflohen. Als die panische Evakuierung während des jüdischen Angriffs begann, versammelten die verbliebenen mehrere Tausend die wenigen Habseligkeiten, die sie tragen konnten. Angetrieben vom Mörserbeschuss hämmerten mehr als tausend Männer, Frauen und Kinder an Tor Nr. 3 des von den Briten kontrollierten Hafengebiets, um dort in Sicherheit zu kommen. Wachen der Royal Marines ließen sie schließlich auf das Hafengebiet.

Was nahmen diese einfachen, verwirrten Menschen im Augenblick der Panik mit? Einen kleine türkischen Teppich…

Die Massenevakuierung, ausgelöst zum Teil von Angst, zum Teil auf Befehl der arabischen Führer, hinterließ das arabische Viertel von Haifa als Geisterstadt. Hinter den arabischen Anordnungen steckte mehr als Stolz und Trotz. Mit dem Abzug der arabischen Arbeiter hofften ihre Führe Haifa zu lähmen. Jüdische Führer sagten sehnsüchtig: „Sie werden in ein paar Tagen wieder hier sein. Einige kommen jetzt schon.“

Zum ersten Mal seitdem die Römer vor 1.800 Jahren Jerusalem einebneten, aß eine jüdische Armee Pessah-Matzen und bittere Kräuter an Lagerfeuern im Feld. Der Leiter der Jewish Agency, David Ben-Gurion, sagte: „Wir stehen am Vorabend des jüdischen Staates … ermutigt von den Siegen unserer Armee … Wir haben gerade begonnen uns mit dem Schwert zu gürten.“

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