Todenhöfer verdirbt Palliwood-Propaganda-Szene

Der berüchtigte Israelfreund Jürgen Todenhöfer, Spitzename Herr Hodentöter, war mal wieder im Gazastreifen aktiv. Dort gerierte er sich als jemand, der für die volle Souveränität Israels ist, „aber“… Dazu hielt er ein Schild hoch, das einen Appell an Israel enthielt. Die Einzelheiten kann man bei ihm auf Facebook suchen oder hier (Ulrich Sahm berichtete für n-tv) ansehen.

Der Mann hat sich ganz wagemutig dem Grenzzaun genähert, seine große Sorge zum Ausdruck gebracht, dass er die Israelis nicht provozieren will und trotzdem alles gefährlich ist. Er erzählte von Schüssen (die nicht zu hören waren). Dann ging er wieder ein paar Schritte zurück und sagte, dort, wo er eben gestanden habe, seien Gasgranaten hingeschossen worden. War ein paar Meter weiter, aber was soll’s. Und „Gasgranaten“ hört sich schön nach Giftgas-Kriegsführung an, nicht nach Tränengas.

Und dann bekommt er was ab. Hat er sich doch sicher gewünscht. Jedenfalls, wenn es so harmlos ist, wie er im Video sagt.

Auf Facebook jammert er, dass ihn ein israelisches Gummigeschoss getroffen habe. Ulrich Sahm hat sich das Video mal genauer angesehen und festgestellt, dass ein dosenartiges Objekt geflogen kam. Und das auch noch von seitlich. (Hat n-tv natürlich nicht, das muss man auf Facebook nachsehen.)

Screenshots:

Wie auch immer, etwas hat ihn da wohl erwischt. Und sofort sind die Pallywood-Sanis da und wollen eine große Show draus machen. Was der Hodentöter aber nicht begreift. Er hält das für echte Sorge und erklärt ihnen, dass ihm nichts passiert ist: „Alles in Ordnung, mir fehlt nichts.“

Da konnten sich die beflissenen Show-Helferlein noch so sehr bemühen, der seltsame alte, weiße Mann ließ sich nicht behandeln. Aller Kamera-Aktivismus umsonst. Keine Pallywood-Verletztenproduktion, mit der man schöne Propaganda machen kann. Nicht so, wie vor fast fünf Jahren, als er fotogen und propagandagewaltig mit nagelneuem, gezielt platzierten Spielzeug in Ruinen posierte. Hier war das spontan, nicht abgesprochen, nicht geplant. Und schon funktioniert das Ganze nicht so, wie die Pallywooder sich das vorstellten. Dafür ist der Hodentöter denn dann doch zu doof. Und vermasselt den Propagandisten ihren Einsatz.

Der Dussel hat es nicht begriffen: Am Gaza-Grenzzaun geht es nicht um Freiheit oder Selbstbestimmung, es geht einzig darum Propagandamunition gegen Israel zu schaffen. Das hat er ihnen vermasselt.

Hoffentlich sind sie ihm nicht allzu böse. Nicht, dass sie ihn jetzt nicht mehr reinlassen…