Die gefälschte palästinensische Geschichte der UNO (Teil 1)

Elder of Ziyon, 16. Juni 2019

Mrs. Elder und ich besuchten am Freitag die UNO als geladene Gäste der israelischen Mission bei der UNO.

An herausragender Stelle nahe des Sicherheitsrats befindet sich dieses große Wand-Display zur „Frage Palästinas und der Vereinten Nationen“.

Wie zu erwarten war, gibt es eine Menge Auslassungen und Unwahrheiten.

Angefangen mit:

Als die Vereinten Nationen 1945 gegründet wurden, wurde Palästina, das Christen, Juden und Muslime als heiliges Land betrachteten, vom Vereinten Königreich verwaltet, unter einem Mandat, das es 1922 durch den Völkerbund erhielt.

Muslime betrachteten Palästina nicht als heiliges Land. Sie hielten Jerusalem für heilige (das ist das, was Al-Quds bedeutet) und verehrten einen bestimmten Ort in Hebron, aber ich habe nie jemanden sagen hören, dass das gesamte Land als heilige betrachtet wurde. Immerhin wurden die Grenzen dieses Landes nie von Muslimen festgelegt, als sie es kontrollierten.

Als das britische Mandat Palästina 1947 zu Ende ging, schlug die Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Teilung des Landes vor. Darin wurden ein unabhängiger arabischer und ein jüdischer Staat ins Auge gefasst sowie ein besonderes internationales System für Jerusalem. Der Plan wurde von der Jewish Agency for Palestine akzeptiert, nicht aber von den arabischen Staaten , die ihn für eine Verletzung der UNO-Charta hielten, die des Respekt für das Prinzip der Selbstbestimmung anerkannte. 1948 wurden als Ergebnis des Kriegs zwischen Israel und den benachbarten arabischen Staaten fast 750.000 Palästinenser entwurzelt, enteignet und zu Flüchtlingen.

Es gibt keine Verwunderung darüber, wie die UNO-Vollversammlung möglicherweise die UNO-Charta verletzt haben könnte. Und beachten Sie, dass das Prinzip der Selbstbestimmung nach Maßgabe der arabischen Verweigerer für Juden nicht existiert.

Die Verwendung des Wortes „Palästinenser“ ist anachronistisch, da es sich damals fast ausschließlich auf Juden bezog, sowohl von Juden selbst als auch vom Rest der Welt.

Der Staat Israel wurde 1948 gegründet. Der arabische Staat – Palästina – kam nicht zustande.

Noch einmal: Er wäre vermutlich nicht Palästina genannt worden, da dieses Wort damals mit Juden assoziiert war und Institutionen wie das Palestine Symphony Orchestra und die Palestine Post jüdisch waren.

Die Ausstellung fragt nicht, warum die Araber keinen Staat gründen konnten. Sie erwähnt nicht, dass Ägypten den Gazastreifen eroberte und Jordanien illegal die Westbank annektierte.

Nichts wird über die Terroranschläge palästinensischer Fedayyin in den 1950-er und 1960-er Jahren an Israels Grenze gesagt. Nichts über die Gründung der PLO 1964 oder der Fatah in den 1950-ern. Nichts über die ständigen Drohungen Ägyptens, Syriens und anderer arabischer Staaten Israel zu vernichten.

1967, nach einem weiteren arabisch-israelischen Krieg, besetzte Israel den Gazastreifen und die Westbank, einschließlich Ost-Jerusalems, sowie den ägyptischen Sinai und den syrischen Golan. Mindestens 500.000 Palästinenser wurden aus ihren Häusern vertrieben; rund die Hälfte von ihnen zu zweiten Mal seit 1948. Der Sicherheitsrat reagierte mit Beschluss der Resolution 242, die zum Rückzug der israelischen Streitkräfte aus im Konflikt besetzten Territorien aufrief, der Beendigung aller Ansprüche auf Krieg oder Kriegszustände und Respekt für sowie Anerkennung von Souveränität, territorialer Integrität und politischer Unabhängigkeit eines jeden Staates in der Region sowie ihr Recht in Frieden mit Sicherheit und anerkannten Grenzen zu leben. Seit 1967 haben aufeinander folgende israelische Regierungen Siedlungen in den Besetzten Palästinensischen Gebieten (OPT) gegründet. Die Gesamt-Siedlerbevölkerung in den OPT, einschließlich Ostjeursalem, wurde auf mehr als 570.000 geschätzt, so ein Bericht des Nahost-Quartetts von 2016. Die israelischen Siedlungsaktivitäten werden gemäß dem Völkerrecht als illegal betrachtet. Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention verbietet solche Aktivitäten; dort ist festgelegt: „Die Besatzungsmacht darf keine Zivilbevölkerung oder Teile davon in das von ihr besetzte Gebiet umsiedeln.“

Dort steht nicht, von welchem Land Israel die Westbank und den Gazastreifen „besetzte“ – weil sie keinem Land gehörten. Was einer der Gründe ist, dass das Land nicht als legal besetzt betrachtet wird – Israel hatte und hat einen legalen Anspruch auf das Land. Es ist umstritten.

Die 500.000 angeblich vertriebenen Palästinenser sind eine erfundene Zahl. Diese UNO-Quelle spricht von 100.000 bis 300.000. Ich kann keine andere Quelle finden, die höhere Zahlen angibt.

Es gab zwar ein paar winzige Dörfer, die zerstört wurden, aber die weit überwiegende Mehrheit der Araber floh, weil sie nicht unter jüdischer Herrschaft leben wollten – Israel hat sie im Großen und Ganzen nicht vertrieben, außer bekannte Terroristen und Verdächtige. Die Gazaner flogen in Bussen nach Jordanien, die Israel ihnen zur Verfügung gestellt hatte!

UNSC 242 erwähnte keine Palästinenser. Sie kann auf keinesfalls so interpretiert werden, sie würde sagen, dass irgendwelche von Israel eroberten Gebiete palästinensisch waren. Sie erwähnte auch diese „500.000“ Heimatlosen nicht.

Israel deportierte oder transferierte keinen einzigen Juden in diese Gebiete. Sie gingen freiwillig dorthin. Es gibt keine Verletzung der Genfer Konvention; tatsächlich war der ganze Grund, dass dem Statut von Rom die zusätzlichen Worte „Transfer, direkt oder indirekt“ hinzugefügt wurden, weil die arabische Welt sicherstellen wollte, dass das Völkerrecht die Siedlungen ex post facto (im Nachhinein) für illegal befinden sollte.

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Heute leben die Palästinenser4 weiter unter dem Besatzungsregime, begleitet von wirtschaftlichem Elend, Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschrechtsgesetze und Gewalt, die bei mehreren Gelegenheiten in offenen bewaffneten Konflikt eskalierte, was zahlreiche zivile Opfer und massive Zerstörung zur Folge hatte.

Die UNO erwähnt nicht, dass den Palästinenser mehrere Male ein Staat angeboten wurde und sie das ausschlugen. Sie erwähnt nicht die  Flugzeugentführungen der 1970-er Jahre, die beiden tödlichen Intifadas, die Bombenanschläge auf Busse, die Selbstmord-Bomber. Nur palästinensisches Opfertum darf angeführt werden, keine palästinensische Verantwortlichkeit.

Es gibt noch mehr.

(weiter zu Teil 2 und Teil 3)