Zitate

Aufgeschnappt:

Stefan Frank, audiatur online, 05.07.19 über BDS-Anhänger:
Einen Sänger nicht auftreten lassen, weil er Ire ist, eine Fußballmannschaft boykottieren, weil sie aus Spanien kommt, einen Wissenschaftler von akademischen Veranstaltungen ausschließen, weil er Türke ist – das und vieles mehr ist verbotene Diskriminierung. Es ist glücklicherweise undenkbar, dass Organisationen, deren erklärte Zielsetzung es ist, Iren, Spanier oder Türken von künstlerischen, sportlichen oder akademischen Veranstaltungen auszuschließen, in Deutschland öffentlich für ihre Ziele werben. Oder dass sie sogar darauf rechnen könnten, dass der Staat sie dabei auch noch unterstützt, indem er etwa Veranstaltungsräume zur Verfügung stellt oder sie mit Geld fördert. Es gibt nur eine einzige Gruppe von Menschen auf dieser Erde, deren ausdrückliche Diskriminierung und Herabwürdigung manchen immer noch als diskutables und schützenswertes Anliegen erscheint: israelische Juden.
über die Beschwerden der BDS-Antisemiten, sie würden diskriminiert und ihrer Meinungsfreiheit beraubt, kriminalisiert:
Kriminalisiert? Saß Bartal schon mal im Gefängnis oder musste ein Bußgeld zahlen, weil er Israel kritisiert hatte? So große Gefängnisse könnte man gar nicht bauen, dass alle, die auf Israel schimpfen, darin Platz fänden. Und wenn sie Bußgelder zahlen müssten, wären die Staatskassen allzeit voll.
Es findet eine Täter-Opfer-Umkehr statt. Diejenigen, die Juden boykottieren wollen, beklagen, sie würden boykottiert. Die Taktik ist nicht so neu, wie sie scheinen mag. Es gehört seit mindestens 140 Jahren zum Wesen des Antisemitismus, dass er sich als eine ohnmächtige Rebellion gegen die vermeintliche Allmacht der Juden darstellt und darüber klagt, die Juden wollten ihn unterdrücken, zensieren und mundtot machen. Die These passt so gut ins Weltbild des Antisemitismus, weil der Glaube an eine von den Juden kontrollierte Presse und Regierung ja zu dessen ideologischen Kernbestandteilen gehören.

Henryk M. Broder über den Antisemitismusbeauftragten von Baden-Württemberg, achgut.com, 04.06.19:
Nun halte auch ich den Vergleich mit „Meister Proper“ für unangemessen. Ich würde eher von einem „Uri Geller der Antisemitismusforschung“ sprechen, weil Blume mit Fakten zur Antisemitismusforschung so umgeht wie Geller mit Gabeln und Löffeln. Zu sagen, der Antisemitismus, wie wir ihn heute erleben, sei Ausdruck einer Medienkrise, ist so richtig, wie es richtig ist zu sagen, der Buchdruck habe maßgeblich zur Verbreitung von „Mein Kampf“ beigetragen. In der Keilschrift geschrieben, wäre die Auflage nicht so hoch gewesen. Blume hat von dem Gegenstand, über den er sich auslässt, keine Ahnung. Oder gerade so viel, wie es braucht, um zum Beauftragten für Maultaschen ernannt zu werden…
Irgendwie hält sich Blume doch für einen Verwandten von Meister Proper, kann sich aber nicht entscheiden, ob er sich darüber freuen oder empören soll. Also geht er den dritten Weg und behauptet tollkühn, dies sei „die perfekte Anspielung auf unsere deutsch-türkische Ehe!“

Alec Baldwin kann jede Woche im Netzwerk-Fernsehen auftreten und sich über Präsident Trump lustig machen. Kein Problem.
Ein achtjähriges Mädchen erscheint im Internet und macht sich über AOC lustig und die Linken bringen sie zum Schweigen, indem sie ihr mit Mord drohen.

twitter-User, 04.07.19

„Argumentation“ der „Palästinenser“-Freunde/-Lügner (übermittelt von Mohammed Tawhidi, twitter, 09.07.19):
Sie: Du arbeitest daran Palästina auszulöschen. Das wird fehlschlagen. Es ist das einzige legitime Land dort, lange bevor deine jüdischen Herren kamen.
Ich: Wenn es ein Land war, wie hieß der palästinensische Präsident vor 1948?
Sie: F*ck dich, du Verräterhund.
Ich: Das ist aber ein scheußlicher Name.

Doodad, Israel Thrives, 10.07.19 in einem Kommentar zu einem Video über Araberinnen im Gazastreifen, die Ballonbomben herstellen:
Brandstifter, Pyromanen gehören zu den am stärksten geschmähten Leuten, die es gibt. Als ich in Gefängnissen arbeitete, wollte niemand etwas als Pyroman etikettiert warden, weil man nicht erheblich verletzt warden wollte. Es liegt in der Natur von Feuer, seinen fürchterlichen Ergebnissen und dem unausweichlichen Schaden. Trotzdem warden Pyromanen aus dem Gazastreifen als friedliche Protestler gefeiert. Es gibt etwas entsetzlich Pathologisches bei Pro-Palästinensern. Ihre Gehirne arbeiten nicht normal, genauso wenig ihre moralischen Zentren. (Und natürlich lägen Sie nicht falsch, wenn Sie sich fragen, ob sie überhaupt ien moralisches Zentrum haben.)

Marueen Dowd, The New York Times, 13.07.19 zu den Agitprop-Tanten in der amerikanischen Demokratischen Partei:
Die Progressiven agieren, als wäre jeder, der es wagt anderer Meinung als sie zu sein, böse. Er liegt nicht falsch, sonder er ist böse, schuldig irgendeines menschlichen Versagens, einer Verunreinigung, die etwas moralisch Übles ist, das ihre Gehässigkeit rechtfertigt.

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 18.07.19:
Mit Dr. Felix Klein möchte ich nicht tauschen.
Als Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung müsste er nun tätig werden….
Wie aber soll er gegen #HeikoMaas
#NielsAnnen#ChristianClages und all diejenigen vorgehen, deren „Kampf“ gegen Antisemitismus zu einem Paradoxum gerät, ohne an seinem eigenen Stuhl zu sägen?
Wie soll er den Bundespräsidenten zur Rede stellen, wenn der Holocaustleugnern den roten Teppich ausrollt?
Oder anders gefragt, bräuchte es nicht einen Antisemitismusbeauftragten eigens zur Kontrolle der Volksvertreter?
Judenhass wird immer salonfähiger und der Feind liegt im eigenen Bett..

Roger Letsch, Die Achse des Guten, 20.07.19:
Betrachtet man die Tweets, mit denen Trump seit Jahren die Meute seiner Kritiker wie seiner Anhänger zuverlässig versorgt und bleibt dabei wie Feingeist Stegner in der Oberfläche stecken, bekommt man natürlich diesen Eindruck. Doch es ist wie immer, wenn deutsche Politiker nach Amerika schauen und dabei schnell ihre Vorurteile bestätigt bekommen: Man schließt die Augen und sonnt sich im Glanz der eigenen Erkenntnis. OrangeManBad, was sonst. Vernagelt wie eine Streuobstkiste schafft man es nicht, die Absicht hinter den Trumpschen Twitteranfällen zu erkennen – denn dazu müsste man mal einen Schritt zurück machen, um das ganze Bild zu betrachten.

Kürzeres:

Es ist unhaltbar und sogar scheinheilig zu behaupten, dass Kritik an Israel ein Produkt der Redefreiheit ist, die Verteidigung Israels aber der Zensur gleichkommt.
Botschafter Issacharoff im Tagesspiegel, 26.06.19

Der Iran will Israel auslöschen. Damit muss man leben.
Josep Borrell, zitiert in Die Welt, 03.07.19 – was für ein Astloch.

Die Hamas ist eine rassistische Terrororganisation, die für das palästinensische Volk gefährlich ist.
Suheib Yussef, Sohn eines Mitgründers der Hamas, zitiert in der Washington Post, 04.07.19

Große Momente der Geschichte , wie Linda Sarsour sie lehrt.
Im Jahr 70 wurde der zweite Tempel von den Römern zerstört, ein Ereignis, das Generationen von Palästinensern betrauerten.
Quelle: Die Sarsour-Enzyklopädie des Judentums, Verlag Streicher GmbH, Nürnberg.

twitter-User, 06.07.19, in Reaktion auf Linda Sarsours Behauptung Jesus sei ein Palästinenser aus Nazareth mit bronzener Hautfarbe und wolligem Haar gewesen, das stehe im Koran. Weitere Reaktionen:
Das steht nicht im Koran. Das steht in den Hadithen – die acht Jahrhunderte nach Jesus erfunden wurden. Du kennst nicht mal deinen eigenen Glauben und willst Christen über Christus lehrmeistern?
Robert Spencer, twitter (zitiert auf Israel Unwired, 06.07.19)
Der Koran sagt auch, dass Jesus dem jüdischen Volk predigte, was bedeutet, dass sei dort waren, lange bevor dein Kalif in ihr Land einmarschierte.
Imam Tawhidi (ebenda)

Wenn ihr von Saeb Erekat oder Hanan Ashrawi gelobt werden, heißt das, dass ihr etwas falsch macht.
Wenn ihr von Saeb Erekat oder Hanan Ashrawi kritisiert werden, heißt das, dass ihr etwas richtig macht.
Weiter so, @jdgreenblatt45 & @USAmbIsrael

twitter-user, 06.07.19 an den US-Nahostgesandten und die US-Botschaft in Israel

Wie kommt es, dass sie nie sagen Judas war Palästinenser?
twitter-user, 07.07.19 auf Linda Sarsours Behauptung, Jesus sei Palästinenser gewesen

Wir haben den Arabern gegeben, was wir für ein sehr großzügiges Angebot hatlen. Sie haben abgelehnt… Sie glauben, wenn sie nur lange genug durchhalten, können sie von uns weit bessere Bedingungen bekommen.
Hätte im Jahr 200 von Barak oder 2008 von Olmert geschrieben sein können. Ist aber aus einem Top-Secret-Memo der Briten von 1923.

twitter, 09.07.19

Sie mögen Hunde nicht, weil die Bomben riechen können.
Imam Mohamed Tawhidi, twitter, 11.07.19 sarkastisch auf die Frage, was es mit den Muslimen und Hunden auf sich hat.

Die Angst vor dem Islam muss übrigens nicht von Rechten geschürt werden. Dafür sorgen allzu viele Muslime selbst.
Claudio Casula, twitter, 11.07.19

Ich glaube Ihnen gerne, dass Sie es für Journalismus halten, zu schreiben, dass zwei kleine Vereine die deutsche Nahostpolitik steuerten.
Ich halte das allerdings für eine klassische antisemitische Verschwörungstheorie.

twitter-user, 14.07.19 an Jakob Augstein, der den SPIEGEL-Hetzartikel ohne jegliche Beweise als Journalismus verteidigte

Glaube nie, dass Antisemiten sich der Absurdität ihrer Antworten absolut nicht bewusst sind. Sie wissen, dass ihre Äußerungen albern sind… Aber sie amüsieren sich, denn es ihr Gegner, der die Pflicht hat Worte verantwortlich zu verwenden, denn er glaubt an Worte. – J.P. Sartre
zitiert von Benjamin Weinthal, twitter, 16.07.19

Kann mir jemand bitte erklären, warum ein zukünftige Zweistaatenlösung es erforderlich macht, dass der Palästinenserstaat judenrein ist? Mehr als 20% der Israelis sind Muslime oder Christen mit gleichberechtigter Staatsbürgerschaft und Schutz unter israelischem Recht. Warum darf ein zukünftiger Palästinenserstaat keine jüdisch-palästinensischen Bürger haben?
twitter-user, 28.07.19

off topic:

Heiko Maas könnte, nachdem die SPD wohl auch wegen ihm weiter absackt, irgendwann um politisches Asyl bei den Grünen bitten. Das Talent dazu, sich moralisch über andere zu erheben, bringt er jedenfalls schon mal mit.
Giovanni Deriu, Tichys Einblick, 25.06.19

Orban, Meuthen und Le Pen dürfte von der Leyen recht sein – wenn sie die EU so abwrackt wie die Bundeswehr.
Claudio Casula, twitter, 02.07.19 dazu, weshalb die genannten Politiker UvdL auf dem EU-Posten akzeptieren werden.

Vielleicht wirkte eine Deutsche, die die deutsche Armee in die weitgehende Kampfunfähigkeit reformiert hat, auf Länder, die einst von der deutschen Wehrmacht überfallen wurden, irgendwie beruhigend.
Peter Grimm, Die Achse des Guten (zitiert von Vera Lengsfeld, 03.07.19) über den Beschluss der EU-Regierungschef Ursula v.d. Leyen zur Chefin der EU-Kommission machen zu wollen.
Vera Lengsfeld weiter:
Bei der Europawahl sollten wir alle abstimmen, um das demokratische Projekt zu retten. Nun haben die Regierungschefs unmissverständlich demonstriert, dass sie sich nicht um demokratische Prinzipien scheren.

Es ist eine Schande, dass die jüngste in den Kongress gewählte Person auch Rekorde dafür setzt die am wenigsten intelligente Person zu sein, die je in den Kongress gewählt wurde.
twitter-User, 02.07.19 über die linksextreme „AOC“ Alexandria Ocasio Cortez

Der hässliche Deutsche trägt nicht mehr Stahlhelm und Wehrmachtsuniform. Er hält stattdessen in allen Lebenslagen eine gesinnungsethische Lektion bereit.
(Eric Gujer, Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung) – zitiert auf Facebook 05.07.19

Sie behauptet dieses Land mehr zu lieben als irgendjemand sonst – wie der Ehefrauen-Prügler, der behauptet er liebe seine Frau mehr als irgendjemand sonst, während er sie verdrischt.
Pamela Geller, twitter, 14.07.19 über Ilhan Omar, die aus Somalia stammende Neuabgeordnete im Repräsentantenhaus

Woran es liegt, dass die Zahl der #Kirchenaustritte steigt? Vielleicht wollen die Menschen lieber zum Herrgott beten als zum Parteiprogramm der Grünen.
twitter-Userin, 20.07.19

Wer anderen das politische Ausschlachten von Taten vorwirft, schlachtet Taten politisch aus. (Platon, Politeia, 352 v. Chr.)
twitter-User, 29.07.19

Man muss schon lachen angesichts der Tatsache, dass die Menschen in den 1960-er Jahren glaubten 2019 würden wir fliegende Autos haben, aber stattdessen sitzen wir hier und streiten darüber, ob Männer Perioden haben können und dass Haustiere mit weißem Fell rassistisch sind.
twitter-Userin, 29.07.19

Was linke Lebenslügen entlarvt, das soll verboten werden.
Dushan Wegner, 03.08.19 über Forderungen zu Foto-Verboten bei gleichzeitiger Instrumentalisierung anderer Fotos durch dieselben Leute. Weiter:
Wie konnte es in Deutschland wieder so weit kommen, dass Politiker mit Zensur drohen können, um unangenehme Fakten aus dem öffentlichen Bewusstsein fernzuhalten – ohne dass es einen Aufschrei gibt! Die Guten von heute werden dereinst fragen, warum sie nicht früher sahen, was für Böses sie heute mit Schweigen und Zustimmung decken. Nicht nur gibt es kaum einen Aufschrei – im Staatsfunk sowieso nicht – manche Haltungsbürger stellen sogar selbst Anzeigen gegen jene, welche es wagen, Bilder zu verbreiten, die all die linksgrünen Lebenslügen als tödliche Lüge entlarven.

Im Jahre 2002 gründeten die ehemalige Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane und hinter ihr stehende Interessengruppen die Amadeu Antonio Stiftung – heute nichts anderes als eine dürftig verschleierte, staatlich subventionierte Einrichtung zur Überwachung unerwünschter Gesinnungen und Gedanken.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 03.08.19

Ein Charakterzu des Demokraten-Feldes an Präsidentschaftskandidaten ist, immer weiter links zu klingen, als jeder andere der Hauptrivalen. Offenbar lautet eine gleiche Gewohnheit, zu sehen, wer sich am effektivsten vorstellen kann den Präsidenten zu verprügeln.
Victor Davis Hansen, 31.07.19

Das Wort „rassistisch“ ist heute jeglicher Bedeutung entleert worden, da es inzwischen eine leere Verleumdung ist, die jedem entgegengeschleudert wird, der mit der Linken in Konflikt gerät oder auf irgendeine Weise mit jemandem in Verbindung gebracht wird, der einen Konflikt mit der Linken hat.
Melanie Phillips, 01.08.19, über den Großteil ihrer „Kritiker“