Zitate

Aufgeschnappt:

Da ist es wieder – das entschiedene Sowohl-als-auch, das der Außenminister und mit ihm das gesamte Bundeskabinett an den Tag legen, bekommen sie es mit einem Riesen wie der Volksrepublik China zu tun. Deutsche Politiker nehmen den Mund gern voll, wenn sie aus einem moralischen Größenwahn heraus besonders den westlichen Partnern Lektionen erteilen oder sich mit dem wichtigsten Verbündeten des Landes, den Vereinigten Staaten von Amerika, anlegen. In dem Augenblick aber, in dem sie Farbe bekennen und die Folgen ihrer Reden fürchten müssen, ducken sie sich weg. Viele Worte gibt es für dieses Gebaren: Leisetreterei, Duckmäusertum, Heuchelei. Man mag es nennen, wie man will, es bleibt eine Schande!
Jacques Schuster, DIE WELT, 02.09.19

Und die Verteidigungsministerin spricht von einem „Alarmzeichen“. Ein Zeichen war es vielleicht, dass wenige Tage zuvor, am 4. Oktober in Berlin, ein Syrer die Absperrung einer Synagoge überwindet, „Fuck Israel“ und „Allahu Akbar“ ruft und daraufhin ein Kampfmesser zieht. Er wird festgenommen und am Tag darauf wieder freigelassen. Neben Hausfriedensbruch bestehe kein weiterer Tatverdacht. Solche Zeichen werden verstanden. Als Einladung.
Matthias Döpfner, DIE WELT, 10.10.2019 über die „verbale Entgleisung von AKK“ nach dem Anschlag von Halle, die „symbolisch für eine politische Kultur der Euphemismen“ steht.
Immer weniger wird noch benannt, wie es ist. Es wird verschwiegen oder beschwichtigend verharmlost. Und wenn einige wenige Medien die Fakten doch nennen oder grausame Bilder trotzdem zeigen, dann werden vielfach nicht die Tatsachen beklagt, sondern wird derjenige beschimpft oder gar der Aufwiegelung bezichtigt, der die Realität beschreibt. Deutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und träumen den Wunschtraum der Political Correctness. Möchten sie nicht, dass diese Ruhe gestört wird?

Das sind keine Alarmzeichen. Das ist Systemversagen der offenen Gesellschaft. Ein Land, in dem der Bundespräsident traditionell Glückwunschbriefe an die Mullahs im Iran verschickt, in dem die Bundesregierung sich weigert, die Terrororganisation Hisbollah zu verbieten, in dem eine parlamentarische 
Entscheidung gegen die BDS (Aktivisten für den Boykott israelischer Produkte) von einem deutschen Leitmedium als Ergebnis finsteren jüdischen Lobbyismus kritisiert wird und in dem ein anderes Leitmedium raunend jüdischen Einfluss auf die Medien kritisiert und dann das Wort Antisemitismus in Anführungszeichen setzt – ein solches Land muss sich nicht wundern, wenn Judenhass langsam wieder gesellschaftsfähig wird und viele Juden sich ernsthaft die Frage stellen, ob Deutschland noch ihre sichere Heimat sein kann.

Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 04.10.19 über Angela Merkel:
Wofür soll ihr der Theodor-Herzl-Preis verliehen werden, mit dem zuletzt die Rothschild-Familie ausgezeichnet wurde?
Dafür, dass ihr Mann bei den UN sich bei
Anti-Israel-Resolutionen der Stimme enthält, das heißt de facto gegen Israel stimmt? Dafür, dass derselbe Apparatschik „den Raketen-Terror der Hamas auf israelische Zivilisten mit dem Abriss von Häusern gleichgesetzt“ hat? Dafür, dass sie nicht nur die deutsche Botschaft nicht von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt hat, wie es die USA getan haben, sondern auch andere Staaten vor einem solchen Schritt gewarnt haben soll? Für all das bekommt sie den Theodor-Herzl-Preis?
Das ist so, als würde Mario Barth den Heinrich-Heine-Preis bekommen oder Barbara Schöneberger den Greta-Garbo-Preis oder Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe den Rudolf-Diesel-Preis.

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 20.10.19
In diesem Land verlieren Menschen ihren Job, wenn sie sich mit #AfD Poltikern zum Lunch treffen.
Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, #ClaudiaRoth, begrüßt einen Holocaustleugner und Funktionär des iranischen Terrorregimes Iran aufs herzlichste und der mediale, gesellschaftliche und politische Aufschrei bleibt aus.
Wie doppelzüngig kann man sein?

Kürzeres:

Die Iraner arbeiten daran jeden Versuch einer Vereinbarung innerhalb Syriens zu torpedieren, weil sie wissen, dass sie in dem Moment, in dem die Syrer eine politische Lösung erreichen, aus Syrien hinausgezwungen werden und sie wollen diesen Punkt nicht erreichen.
Nasr al-Hariri, innersyrischer Verhandlungsführer; zitiert von Hollie McKay, Fox News, 04.10.19

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen.
Der Satz „Islamisten sind keine Muslime“ ist daher so dämlich wie diese Sätze:
„Nazis waren keine Deutsche.“
„Kreuzritter waren keine Christen.“
„Alkoholiker sind keine Trinker.“
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 06.10.19

Der rhetorische Trick, den die Staatsfunker hier versuchen hieß übrigens »Kein wahrer Schotte« (siehe Wikipedia): Man behauptet, dass alle X die Eigenschaft Y tragen, und wenn einem ein X gezeigt wird, das die Eigenschaft Y nicht trägt, behauptet man ad hoc, das Gezeigte sei eben kein »echtes« X.
Dushan Wegner, 06.10.19 zur Behauptung des MDR: Islamisten sind keine Muslime (früher: Moslems). Islamisten nutzen den Islam nicht aus religiösen Gründen, sondern instrumentalisieren ihn für extremistisch-politische Zwecke. Weiter:
Viele Stunden später rechtfertigte sich der Staatsfunk damit, es sei »verknappt und überspitzt« gewesen, also ungefähr so wie, »Staatsfunker sind feine Leute« eine »verknappte und überspitzte« Variante von »Propagandisten sind Lumpen« wäre – oder »2+2=5« eine »verknappte und überspitzte« Formulierung von »2+2=4«.

Nicht jeder Muslim ist ein Islamist, aber jeder Islamist ist ein Muslim.
Ahmed Mansour, twitter, 06.10.19

Vielleicht hätte die Polizei weniger in der Wohnung als in der Kultur des Täters nachschauen sollen, um Aufschluss über ein Motiv zu erlangen.
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 08.10.19 zum Jihad-Angreifer auf eine Synagoge in Berlin, der gleich wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

So „bekämpft“ Frau Merkel Antismitismus:
1) Weigert sich, die gesamte antisemitische Terrororganisation Hisbollah zu verbieten,
2) Erlaubt ihrem Botschafter bei der UNO Israel mit der Terrorgruppe Hamas gleichzusetzen.
3) Weigert sich, die Terrororganisation PFLP zu verbieten.
4) Weigert ich Irans Regime als antisemitisch zu bezeichnen.

Benjamin Weinthal, twitter, 10.10.19

Gerade werden die Eltern eines der Opfer von Stephan B. bei RTL interviewt?
Habt ihr es jemals erlebt, dass Opfer von islamistischen Terror in Deutschland im Fernsehen interviewt worden?

Anabel Schunke, Twitter, 10.10.19

Was junge Muslime seit Jahren ungestraft tun dürfen, beanspruchen auch junge Neonazis für sich. Dass es deutschen Judenhass gibt und seit Jahrhunderten gab, bestreitet kein historisch kundiger Mensch. Doch seine Wiederbelebung verdankt sich der deutschen Schwäche gegenüber dem Judenhass der ins Land geholten Muslime.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 12.10.19; und weiter:
Angela Merkel hat die Kohorten der Judenhasser an einem einzigen Tag um mehrere hunderttausend Menschen verstärkt. Wie rücksichtslos das war, wie gefährlich gerade in Deutschland, hat Karl Lagerfeld kurz vor seinem Tod ausgesprochen: „Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“

Der UNO-Menschenrechtsrat ist der größte Fehlschlag der Vereinten Nationen. Statt die Menschenrechte zu schützen, hat er schon lange die Tyrannen, Diktatoren und starken Männer beschützt, die ihn missbrauchen… Wenn Venezuela [in den Rat] gewählt wird, wird der HRC sich weiter die Menschenrechte verhöhnen.
Nikki Haley, zitiert von Hillel Neuer, twitter, 14.10.19

So lange die #Bundesregierung nicht gewillt ist den Ort der Hauptstadt #Israel’s zu benennen, wie gestern im #Bundestag geschehen, so lange habe ich als #Jude kein Vertrauen mehr in ihren angeblichen Kampf gegen #Antisemitismus.
Shimon Silver, zitiert auf twitter

Nichts bedroht islamische Extremisten im Westen mehr als eine christliche Identität, die sich um Familie, authentische Werte und Prinzipien dreht. Sie lieben, was die Linke propagiert: keine Geschlechter, keine Identität und völliges Durcheinander. Das nutzen sie als Mittel, um die die Kontrolle zu übernehmen und Macht zu gewinnen.
Imam (!) Mohamad Tawhidi, twitter, 19.10.19

Wenn du Israel attackierst, aber das hier ignorierst:
– 450.000 Palästinenser im Libanon unter Apartheid-Gesetzen
– 200.000 Palästinenser aus Kuwait vertrieben
– 110.000 Palästinenser aus Jarmuk „gesäubert“
– dass Jordanien die Westbank eroberte
dann bist du nicht pro-palästinensisch… dann bist du einfach nur antiisraelisch.

Nutzergruppe auf twitter, 16.10.19

off topic:

Spricht man am Rande der Klima-Demos mit Teilnehmern, ist man oft überrascht von der inhaltlichen Ahnungslosigkeit und Naivität. Haltung und Moral sitzen zwar perfekt, sind jedoch bis obenhin gefüllt mit Phrasen, Übertreibungen oder gar absurden Ideen von der völligen Abschaffung des CO2. In gewisser Weise beneide ich die Teilnehmer. Denn während ich den ganzen Tag mit Zweifeln und Bedenken kämpfe, ist ihr Tag angefüllt mit Gewissheiten. Es geht eben nichts über ein klares Feindbild. Nichts von all dem, was Vorredner und Einpeitscher ihnen vorgeben, stellen sie in Frage.
Roger Letsch, unbesorgt.de, 04.10.19; und dann noch:
Drei Tage im Juli über 30°C und der verunsicherte Deutsche glaubt, er werde nie wieder weiße Weihnachten erleben. Doch wenn die zurückweichenden Gletscher in den Alpen Baumstümpfe freigeben, die, noch in der Erde steckend, zu einst hundertjährigen Bäumen gehörten, kann das Abschmelzen der Gletscher dann zwingend menschliche Ursachen haben? Doch statt mit Veränderungen zu leben, träumen wir von einer Art allmächtigen Geo-Engineering, um das Klima auf einen für uns genehmen konstanten Wert einzustellen. Dass wir dies zukünftig wohl nur mittels Holzlöffel und Wünschelrute tun können, weil wir gleichzeitig unsere industriellen Fähigkeiten verteufeln und vernichten, blenden wir aus.

Es ist eine Leistung, binnen 14 Monaten vom Schule schwänzenden Mädchen zur Ikone einer internationalen Jugendbewegung aufzusteigen. Aber ihre Botschaften und Kommunikationsmethoden sind bedenklich für die Demokratie. Die Greta-Bewegung steht für eine Infantilisierung des Verständnisses, was Politik leisten soll – und leisten kann. Sie verbreitet Unwahrheiten. Sie nimmt für sich eine angeblich gesicherte wissenschaftliche Wahrheit in Anspruch, die bei näherem Hinsehen darin besteht, abweichende wissenschaftliche Meinungen zu Häresie zu erklären.
Christoph von Marschall, Tagesspiegel, 07.10.19

Greta, die Klimasekte und die Tagesschau haben am 14. Oktober angestrengt weggesehen, als auf Java der Vulkan Merapi mehr CO2 in die Atmosphäre geschossen hat, als wir in 200 Jahren einsparen könnten. Peinlich, wenn die Welt nun trotzdem nicht untergeht.
BerlinCountdown, twitter, 14.10.19

Sozialismus. Wir lehnen ihn absolut ab, weil er, so gut gemeint er auch sein mag, ausschließlich in eine Richtung führt: zur Aushöhlung und letztlich der Vernichtung des demokratischen Lebensstils.
Margaret Thatcher, zitiert auf twitter, 19.10.19

Bald achtzig Reisen rund um die Welt seit dem Amtsantritt des Genossen 2018 und alles zusammen ein einziger Schuss in den Ofen.
Thomas Rietzschel, Die Achse des Guten, 18.10.2019 über Außenminister Heiko Maas. Und zum aktuellen Türkei-Problem:
Dabei brauchte Deutschland gerade jetzt, da Erdogan abermals einen Krieg mit entsetzlichen Folgen anzettelt, einen Außenminister, der als Persönlichkeit ernst genommen werden könnte, keinen Gernegroß, der sich lächerlich macht, wenn er versucht, mit dem Fäustchen auf den Tisch zu hauen.

Vielleicht haben wir einen besseren Präsidenten als ihr.
Donald Trump (twitter-Video) auf die Frage einer Reporterin, was er für die Gründe hält, dass die Arbeitslosenquote in den USA so viel niedriger ist als in Frankreich.

Das venezolanische Unterdrücker-Regime von Nicolas Maduro in den Menschenrechtsrat zu wählen ist so, als würde man einen Pyromanen zum Chef der Feuerwehr machen. Das ist absurd und beleidigend.
Hillel Neuer, zitiert auf twitter, 19.10.19 (über neu gewählten Mitglieder des UNHRC)