Jerusalem nach den Feiertagen – was jetzt?

The Real Jerusalem Streets, 6. November 2019

Was gibt es in Jerusalem nach den Feiertagen Neues?

Blickt man auf das letzte Jahr zurück, scheint vieles gleich zu sein.

Die Universitäten sind wieder im Semester.

Eine Rakete aus dem Gazastreifen traf ein Haus in Sderot.
Die Familie war glücklicherweise sich in der Lage in den Sicherheitsraum zu begeben und wurde köperlich nicht verletzt.

Winterwolken schweben über Jerusalem und der Altstadt, hier von Mischkenot Scha’ananim aus gesehen.

Die Feiertage sind vorbei, aber Tourbusse reihen sich entlang belebter Straßen auf, kommen und gehen am Zion-Tor.

Die jährliche Jerusalemer „Häuser von innen“ fand Ende Oktober statt.

Das Schild wurde am Eingang zum alten Lepra-Krankenhaus aufgehängt, einer von 200 Orten, die für die Öffentlichkeit offen war.

Aber heute ist es ganz anders, nicht wie bei der ersten Tour vor neun Jahren, als es eine Ruine war.

Vor neun Jahren machte der Tomatenpreis Schlagzeilen, dieses Jahr ist es die Butterknappheit.

Jupiter war direkt am Mond. Verrückt – dieses Foto erhielt auf Facebook hunderte Likes.

Erstaunlich. Faszinierend, was in den sozialen Medien Aufmerksamkeit erhält.

Der Neumond und haufenweise Konferenzen beginnen mit dem Ende der Feiertage.

Die Herzl-Konferenz für Zionismus der Gegenwart „Von der Vision zur Wirklichkeit“ fand zum ersten Mal statt.

Die Eröffnung fand auf dem Herzl-Berg statt, in der Nähe von Herzls letzter Ruhestätte; dabei wurde der Grabstein angstrahlt.

Der ehemalige US-Senator und Vizepräsidentschafts-Kandidat Joe Lieberman war beim Eröffnungsprogramm dabei, wobei er erwähnte, dass er Kinder und Enkel hat, die Aliyah machten.

Dr. Stanley Fisher war ein weiterer Redner im Programm, zusammen mit Präsident Reuven Rivlin.

Das Jahrestreffen der Jewish Agency Board of Governors begann mit einer nüchternen Anmerkung mit einem eindringlichen Video, das an die letztes Jahr in Pittsburgh Ermordeten erinnerte.

Premierminister Benjamin Netanyahu sprach zum Jewish Agency Board of Governors im Begin-Zentrum.

Es gab Sicherheitsmaßnahmen für den Premierminister, diesmal bekam ich ein Foto, wie sie sie abbauten.

Im Waldorf Astoria gab es starke Sicherheitsmaßnahmen. Aber anders als bei den meisten Veranstaltungen ließen die Sicherheitsleute die Gäste bei der KKF-JNF-Gala nahe genug heran, um den ehemaligen kanadischen Premierminister Stephen Harper neben den Netanyahus zu fotografieren. Das neue KKL-JNF-Besucherzentrum im Hule-See-Park ist Harper zu Ehren gewidmet.

Obwohl er mit dem Regierungs- und Wahldrama beschäftigt ist, war Präsident Rivlin Gastgeber eines Sondertreffens zu Antisemitismus im Beit Hanasi, der Residenz des Präsidenten.

Der US-Sondergesandte zur Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus Elan Carr nahm daran teil.

Zum Podium gehörten Großbritannien (Lord Eric Pickles), Frankreich (Frederic Potier), Deutschland (Dr. Felix Klein) und die Europäische Kommission (Katharina von Schurbein). Der Konsens lautete, dass Bildung der Schlüssel zur Bekämpfung von Antisemitismus ist. Ansichten, die einst als randständig galten, werden an  Universitäten zum Mainstream und verbreiten sich. Das Problem ist kein jüdisches, sondern eines der Menschheit.

Das Bibelland-Museum Jerusalem zeigte wichtige Funde einer Ausgrabung in Beit Schemesch. Zwar weiß niemand genau, wer der „ruhmreiche Märtyrer“ war, aber die Grabung legte eine byzantinische Kirche frei, angefüllt mit Glasstücken und Steinlampen.

Am Eröffnungsabend kamen geladene Gäste um die Ausstellung zu sehen und Experten zu hören.

Ein beliebtes Ausstellungstück war dieses Stück Marmor, vielleicht der „Sitz“ eines hohen Kirchenvertreters oder Spenders.

Wer wusste, dass Spender vor hunderten Jahren Namen auf Gedenktafeln in Kirchen hatten?

Am 11. November ist der Internationale Tag der Wissenschaftszentren und Wissenschaftsmuseen.

Achten sie auf freien Eintritt im Bloomberg Science Museum, auch Ende November wieder.

Das jährliche Klavier-Festival im Jerusalem Theater findet vom 13.-16. November statt.

Das erste wird aber das jährliche internationale Animation-Festival in Jerusalem sein – AniNation.

Naturwissenschaftliche und technische und Start-up-Konferenzen – es ereignet sich immer mehr auf den Straßen Jerusalems!

Zu Ehren des Aliyah-Tags, der diese Woche gefeiert wird, ist es Zeit ein altes Lieblingsfoto zu teilen.

Es rücken keine Regierung oder Wahlen näher.

Jahre der Raketen aus dem Gazastreifen.

Schwere Drohungen aus dem Libanon und dem Iran.

Jordanien – ein sehr kalter Friedenspartner.

Der Berufsverkehr erreicht albtraumhaftes Niveau.

Wunder in unserer Zeit

Am Yisrael Chai.