Europäische Union kennzeichnet Jesus als illegales Produkt aus jüdischen Siedlungen

The Mideast Beast, 14. Januar 2020

Die Europäische Union (EU) hat sich entschlossen Jesus als „Produkt illegaler jüdischer Siedlungen aus der von Israel besetzten Westbank“ zu kennzeichnen. Die dramatische Entscheidung kommt, nachdem der Europäische Gerichtshof entschied, dass EU-Länder alle jüdischen Siedlungsprodukte kennzeichnen müssen.

Der EU-Außenpolitik-Chef Josep Borrell sprach gegenüber The Mideast Beast von seinem Brüsseler Büro aus. „Als führende Menschenrechtsmacht der Welt hat die Europäische Union eine moralische Pflicht gegen illegale jüdische Siedlungsprodukte aus der israelisch besetzten Westbank zu sein. Als Folge dieser Politik hat die EU beschlossen Jesus als illegales Produkt jüdischer Siedlungen zu kennzeichnen. Wir haben die Verantwortung die Herkunft der Produkte anzugeben, damit die Verbraucher eine informierte Auswahl treffen können, wann immer sie etwas kaufen oder spenden.“

BDS, die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen, hieß die Entscheidung der EU willkommen und setzte Jesus auf ihre wachsende antijüdische Liste von zu boykottierenden Produkten, zu der derzeit Facebook, Google, Disk-on-Key, Instant-Messaging, Waze, Viber, Handys, Albert Einstein und Wonder Woman gehören.

Borrell, der vor kurzem einen neuen Handelsabschluss in Teheran unterzeichnete, betonte die Wichtigkeit der EU in globaler Politik. „In einer von Präsident Trumps provokativen Militärabenteuern dominierten Welt unterstützt die Soft-Power-Politik der EU friedlichen finanziellen Druck auf alle Schurken-Regime mit Ausnahme des Iran.“

Borrell schloss das Interview mit einem Appell an die Leser von The Mideast Beast. „Jesus Cnristus-Konsumenten weltweit müssen wissen, dass er in einer zionistischen Außenposten-Stallung außerhalb der jüdischen Siedlung Bethlehem auf besetztem Land illegal empfangen wurde. Wer die neue Siedlungsprodukt-Etikettierungspolitik der EU verletzt, wird im vollen Maß des Gesetztes gekreuzigt.“