Wer sagt, dass Palästinenser inhärent gewalttätig sind? Palästinenser! (und ihre „Verbündeten“)

Elder of Ziyon, 4. Februar 2020

Dieser Absatz in einem Artikel einer Amerikanerin palästinensischer Herkunft, Hanna Alshaikh auf Vox, in dem sie wegen des Plans „Frieden zu Wohlstand“ jammert, traf mich hart:

Trumps herablassende,  hasserfüllte Anmerkungen zu hören, die das Narrativ verkünden, die Palästinenser seien inhärent gewalttätig und würden sich nur ändern, wenn die Vereinigten Staaten und Israel ihr „außergewöhnliches Potenzial“ freisetzen, ist beleidigend.

Hier der Grund, weshalb Trump die Formulierung „außergewöhnliches Potenzial“ verwendet:

Während meiner Reise nach Israel traf ich in Bethlehem auch den Palästinenserpräsidenten Abbas. Das Schicksal des palästinensischen Volks machte mich traurig. Sie verdienen ein besseres Leben. Sie verdienen die Chance ihr außergewöhnliches Potenzial zu erzielen. Palästinenser sind in einem Kreislauf aus Terrorismus, Armut und Gewalt gefangen, ausgebeutet von denen, die sie als Bauernopfer nutzen, um Terrorismus und Extremismus voranzubringen.

Ist das herablassend – oder akkurat?

Jedes unvoreingenommene Lesen der Worte Trumps zeigt, dass er sagt, palästinensische Araber befinden sich in einer furchtbaren Situation, die nicht sie selbst zu verantworten haben, sondern ihre Führer.

Die Vorstellung, dass Palästinenser inhärent gewalttätig sind, ist NICHT Teil von Trumps Rede.

Sie IST aber Teil des palästinensischen Narrativs selbst. Und sie ist ein wichtiger Teil des Narrativs angeblicher „Freunde“ der Palästinenser.

Immerhin zeigt das Logo der Fatah-Bewegung eine automatische Schusswaffe, ein Gewehr und eine Handgranate (neben einer Landkarte von „Palästina“, die ganz Israel weglässt) und dem Wort „Sturm“ in großen Buchstaben:

Palästinensische Helden sind Terroristen wie Dalal Mughrabi – Leute, nach denen Schulen benannt werden.

Palästinensische Kinder lernen von Geburt an, wie wundervoll „Märtyrertum“ ist. Das offizielle palästinensische Fernsehen macht Kindern unmissverständlich klar, dass sie sich selbst opfern sollen, um Juden zu töten.

Angebliche „Freunde“ der Palästinenser erzählen der Welt ebenfalls, dass von Palästinensern erwartet wird, gewalttätig zu sein, wenn etwas geschieht, das ihnen nicht gefällt. Hier ist ein Beispiel von gestern, aber es gibt hunderte Beispiele von linken und liberalen Europäern und Amerikanern und anderen Arabern, die davor „warnen“, dass Israel oder die USA etwas nicht tun können, weil es Gewalt und Terror seitens der Palästinenser zur Folge haben wird.

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Aber das Beispiel mit dem meisten Kultstatus ist das der Autorin Hannah Alshaikh selbst:

Als jemand, die in der Oslo-Ära erwachsen wurde, sah ich, dass diese sogenannten „Friedens“-Pläne nur Lippenbekenntnisse zur palästinensischen Selbstbestimmung waren, ohne die Kernprobleme ihres Leidens anzugehen. Und wie ihr Versagen in der Regel damit endete, dass den Opfern die Schuld zugeschrieben wurde – was Trump und sein Schwiegersohn und Hauptberater Jared Kushner, der Architekt des gewaltigen Plans der Administration wieder hochgewürgt haben.

Was folgte, war die Zweite Intifada oder „Aufstand“, eine Reaktion auf das Desinteresse der Welt auf ihren Kampf und die Vergeblichkeit von Plänen wie Oslo. Als Kind sah ich die Nachrichten, da wurden Bilder der sich ergebenden Gewalt in mein Gedächtnis eingebrannt, die der palästinensischen Diaspora meiner Generation eine Veranschaulichung dessen bot, mit dem wir es als Volk zu tun haben.

Es war das erste Mal, dass viele von uns verstanden, was es bedeutete Palästinenser zu sein: unsere Liebe zu einander, unsere Liebe zur Freiheit und unsere Trauer über den Verlust unserer Landsleute, der unserer Jugend gestohlenen Zukunft, des Traumas, das wir in den Augen unserer Eltern und Großeltern sehen.

Alshaikh romantisiert Selbstmordbomber, die jüdische Körperteile über die Straßen Israels schleudern sowie die Bombenanschläge auf Pizzerien und Pessah-Seder und Diskotheken als kritischen Teil ihrer eigenen palästinensischen Identität.

Ihre Liebe zur Gewalt ist Grundbestandteil ihrer Identität.

Die einzigen, die sagen, dass die Palästinenser die freie Wahl haben Gewalt abzulehnen, sind die Israelis und die proisraelischen Stimmen wie die des Donald Trump. Die bittere Ironie lautet, dass die Leute, die von palästinensischen Stimmen als herablassend und hasserfüllt betrachtet werden, die einzigen sind, die eine Vision von Palästinensern artikulieren können, die Gewalt als Teil ihrer Kultur ablehnen und die irgendwann mit Israelis nicht als Feinden, sondern als Freunden leben können.

Eine solche Vision würde erfordern authentische palästinensisch-arabische Stimmen zu hören. Die Leute, die mit israelischen Juden interagieren (leider geschieht das seit der ersten Intifada nur in sehr beschränkten Situationen). Die Mehrheit der Palästinenser, die von ihrer Führung und deren Widerwille echten Frieden auch nur in Betracht zu ziehen angeekelt sind. Diejenigen, die über die Grenze sehen und ihre arabischen Geschwister in Israel als erfolgreiche Ärzte, Apotheker und Hight-Tech-Arbeiter sehen, die jeden Tag mit Juden zusammen arbeiten.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat hart daran gearbeitet, die Stimmen von Palästinensern zum Schweigen zu bringen, die ehrlich Frieden wollen. Genauso selbsternannte Palästinensersprecher wie Hanna Alshaikh. Und sie sind weitgehend erfolgreich gewesen.

Ich bin traurig, dass das Dorf, in dem Alshaikhs Großeltern nahe der Waffenstillstandslinie von 1949 lebten, 1967 abgerissen wurde. Es gibt zwei Seiten der Geschichte – das wurde gemacht, um israelischen Juden sichere Fahrt nach Jerusalem zu gestatten, ohne Angst vor arabischen Hinterhalten. Alshaikh und ihre palästinensischen Landsleute haben kein Interesse daran, dass die Welt weiß, dass es auch legitime israelische Sicherheitsanliegen gibt. Das Thema ist es wert diskutiert zu werden, statt dass es einseitige Verurteilung erfährt.

Leute, die Frieden wollen, hören der Perspektive der anderen Seite zu. Leider will die palästinensische Seite größtenteils einfach Propaganda darüber von sich geben, wie übel Israel ist, statt tatsächlich einen Dialog um Frieden zu führen. (Suchen Sie nach einem einzigen pro-israelischen oder anti-Abbas-Kommentar in irgendeinem palästinensischen Medium in der Westbank und vergleichen Sie das mit Kommentaren, die in israelischen Medien pro-palästinensisch sind.)

Am Ende ist es Israel, das Frieden will und die Palästinenser diejenigen, denen eine Mentalität Israel zu erobern indoktriniert wurde. Dieser Artikel beweist das einmal mehr. Bis die Palästinenser, die wirklich Frieden und Dialog wollen, an die Macht kommen – was eine wichtige Komponente des Plans Frieden zu Wohlstand ist – werden Leute wie Alshaikh alles in ihrer Macht stehende tun, um Frieden zu verhindern und ihre Verweigerungshaltung mit hochtrabenden Prinzipien zu rechtfertigen.