„Apartheid“-Israel in Aktion

David Lange, Israellycool, 11. Februar 2020

Die Times of Israel berichtet:

Der Oberste Gerichtshof bestätigte am Sonntag knapp die Kandidatur der Hardliner-Abgeordneten Heba Yazbak von der Gemeinsamen Liste; damit wurde ein Urteil des zentralen Wahlkomitees vom Januar aufgehoben, sie von der Kandidatur bei den Wahlen am 2. März auszuschließen, weil ihr die Unterstützung von Terror vorgeworfen wird.

Bemühungen Yazbak, Mitglied der arabisch-nationalistischen Partei Balad im Bündnis Gemeinsame Liste, auszuschließen gründeten auf zwei Einträgen bei Facebook: In einem, den sie 2015 teilte, pries sie den libanesischen Terrorsten Samir Kuntar, der 1979 an der brutalen Ermordung von Mitgliedern einer israelischen Familie in der Stadt Nahariya im Norden Israels beteiligt war; in einem anderen hieß sie das Ende einer neunjährigen Haftstrafe von Amir Makhoul willkommen, der sich schuldig bekannte, sensible Informationen an die libanesische Terrorgruppe Hisbollah weitergab. Sei wurde zudem für Äußerungen kritisiert, die manche als Billigung von Gewalt gegen israelische Soldaten verstanden.

In einer Entscheidung mit 5 zu 4 saget das oberste Gericht, die von Yazbak veröffentlichten Einträge seien unangemessen, aber es gebe keine kritische Masse an Äußerungen, die einen Ausschluss rechtfertigten. Darüber hinaus erklärte das Gericht, dass  seit dem kontroversen Eintrag ein beträchtlicher Zeitraum vergangen ist.

Ich mag das Urteil nicht, aber es ist ein weiteres Beispiel, das zeigt wie idiotisch die „Apartheid“-Verleumdung gegen Israel ist.

Aber vergessen wir das für eine Minute. Das hier ist der wahre Grund, weshalb ich über Heba Yazbak posten wollte: