Palästinensische Massengebet-Versammlungen sind „eine Waffe“

Elder of Ziyon, 21. Februar 2020

Palästinensische Araber starteten eine Initiative, die dieses Jahr einiges an Zugkraft gewonnen hat; dabei veranstalten sie an Freitagen Massengebete im Morgengrauen unter anderem nahe des Tempelbergs und des Patriarchengrabs.

Die Veranstaltung wird „große Morgendämmerung“ genannt und soll eine Botschaft aussenden, dass sie da sind um zu bleiben und Jerusalem „verteidigen“ wollen.

Die „Große Morgendämmerung“ diesen Freitag fand an 200 Moscheen in der Westbank statt und beinhaltete Reden über Standhaftigkeit und Jerusalem.

Palestine Today, die vom Islamischen Jihad betriebene Nachrichten-Seite, redet von der Großen Morgendämmerung nicht in religiösen Begriffen, sondern in militärischen. Sie nannten sie wiederholt eine „Waffe“, die angeblich „die Israelis verwirrt“.

Nach Angaben des Artikels sind die Israelis davon derart verängstigt, dass sie die Tempelberg-Gruppen baten zu fordern, dass Israel den Berg für Juden freitags und samstags öffnet, den beiden Tagen, an denen Juden ihn nicht betreten können.

Gleichermaßen behauptet der Artikel, die Israelis würden neue Feiertage als Vorwand schaffen den Berg zu „stürmen“, so Tu Bischwat (den es seit tausenden Jahren gibt).

Einer der Organisatoren des Programms Große Morgendämmerung, Hussam Al-Masri, betonte die Bedeutung der fortgesetzten aktiven Teilnahme an der Initiative; er sagte, sie sei eine neue Waffe und Methode gegen die judäischen und israelischen Angriffe auf islamische Heiligtümer.

Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee und Mufti von Jerusalem Ikrama Sabri sagte, die Initiative „irritiert die Besatzung enorm“.

Ähnlich sagte er Führer des Islamischen Jihad, Scheik Khader Adnan: „Die Gebete der Großen Morgendämmerung sind eine Freude für die Gläubigen und ein Kummer für die Besatzer.“

Ich kann keine Belege für israelische Irritation wegen der muslimischen Freiluft-Gebete finden, außer der kleinen Ausnahme der Extra-Polizisten, die zur Kontrolle der Menge benötigt werden.

Die Hauptfrage lautet, ob die Hetzreden, die diese Gottesdienste begleiten, sich in Aufstachelung zum Terror wenden werden.