Jordanien sagt seinen palästinensischen Bürgern: „Wir wollen euch nicht.“ (Aber sie nennen es „Rückkehrrecht“)

Elder of Ziyon, 17. Februar 2020

Der Präsident des jordanischen Senats Faisal A-Fayez unterstützt eine Kampagne, die vom Palästina-Ausschuss des Repräsentantenhauses am Donnerstag begonnen wird; sie trägt den Titel „Die Rückkehr-Kampagne … Mein Recht und Meine Entscheidung“.

Die Kampagne will eine Million Unterschriften sammeln, die das Recht auf Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge in ihr Heimatland zusammen mit Entschädigung bestätigt.

Al-Fayed bestätigte während seines Treffens mit dem Präsidenten und Mitgliedern des Parlamentarischen Ausschusses für Palästina am Sonntag im Senat, dass das Rückkehrrecht ein heiliges Recht ist und nicht aufgegeben werden kann sowie dass König Abdallah II. in seiner Versicherung eindeutig  ist: „Weder Neuansiedlung noch die alternative Heimat [Jordanien]“ sind akeptabel.

Die Petition soll dem Palestinian Return Center mit Sitz in London übergeben werden, das sie im Gegenzug an die Vereinten Nationen weiterleitet.

Es gibt rund zwei Millionen palästinensische Bürger Jordaniens. Jordanien ist das einzige arabische Land, das den Palästinensern erlaubte Staatsbürger zu werden. Doch selbst jetzt, rund 70 Jahre nachdem sie die Staatsbürgerschaft bekamen, werden sie immer noch anders als „normale“ Jordanier behandelt.

Diese, selbst von der jordanischen Regierung unterstützte, Petition sagt den palästinensischen Bürgern – in eindeutiger Weise – dass sie nicht erwünscht sind, dass sie in Wirklichkeit nach Israel gehören. Aber sie verkleiden diesen Wunsch nach ethnischer Säuberung ihrer Palästinenser als die Verteidigung eines „Rechts“ nach Israel zu ziehen, mit der Vorspiegelung, sie würden die Millionen eigentlich unterstützen, die sie loswerden wollen.

Das ist die Art, wie die gesamte arabische Welt seit 1948 mit den Palästinensern umgegangen ist – äußerlich Unterstützung ihrer Sache und ihren Wunsch, dass sie irgendwo anders hingehen, wird als „Rückkehr“ maskiert.

Dennoch prangert keine „Menschenrechts“-Organisation die Araber wegen ihres schändlichen Umgangs mit ihren „Brüdern“ an. Human Rights Watch und Amnesty International verdrehen das Völkerrecht, um vorzutäuschen, es gebe ein legales „Rückkehrrecht“. Darüber hinaus arbieten sie bei allen anderen Völkern gegen Staatenlosigkeit, aber sie üben keinen Druck auf die arabischen Staaten aus, die Palästinenser zu Staatsbürgern zu machen, selbst nicht nach 71 Jahren; nicht einmal, nachdem die meisten Palästinenser auf ihrem Boden geboren wurden.

Dasselbe, wie es immer schon war.