„Auf ein Ziel können die Palästinenser sich einigen: die Juden aus Palästina beseitigen“

Elder of Ziyon, 27. Februar 2020

In einem Op-Ed in Palestine Today beginnt Dr. Wailid al-Qattati mit einer Anekdote, die auf viele Weisen die gesamte palästinensische Erfahrung symbolisiert.

Als er in El-Arisch im Sinai (das damals unter israelischer Kontrolle stand) zur Schule ging, als Junge in den 1970-ern, fragte ihn ein Lehrer: „Bist du Staatsbürger oder Flüchtling?“ Qattati verstand die Frage nicht, also formulierte der Lehrer das anders: „Bist du Ägypter oder Palästinenser?“ Qattati antwortete ihm: „Ich bin Palästinenser.“ Da sagte er: „Das heißt, du bist ein Flüchtling.“

Qattati sagt, das habe großen Eindruck auf ihn gemacht und gab ihm einen Grund Israel dafür zu hassen, dass es ihn zum Flüchtling gemacht hatte. Aber warum, wenn er in El-Arisch lebte, war er kein ägyptischer Staatsbürger? Warum behandelte sein Lehrer ihn anders als die anderen Schüler?

Warum gibt es keine Wut gegenüber der arabischen Welt, weil sie die Palästinenser zu anderen machte?

Doch es gibt sie nicht. Stattdessen gibt es Antisemitismus.

Der Großteil des Artikels ist ein Appell an die Palästinenser zur Revolution zurückzukehren und zu einer Kultur der Revolution in ihren Medien, mit Liedern, die Märtyrertum und Gewalt verherrlichen. Qattati ist aufgebracht, weil viele Palästinenser diesen Revolutionsgeist aufgegeben zu haben scheinen.

Allerdings, so schließt er, gibt es etwas, das allen Palästinensern gemein ist: „Zumindest können wir – die Palästinenser – uns auf ein Ziel verständigen: die jüdischen Siedler außer Stande zu setzen unter uns zu leben und nicht in der Lage zu sein in Palästina zu bleiben.“

Er kann ohne Angst vor Widerspruch sagen, dass alle Palästinenser alle Juden in „Palästina“ loswerden wollen.