Die Belgien-Connection

Die einst bereichernden Beziehungen zwischen Israel und Belgien sind heute beunruhigend und turbulent

Lay of the Land, 4. März 2020

Aktuell sind die Beziehungen zwischen Israel und Belgien Besorgnis erregend. Im Februar sahen wir beim jährlichen Karneval in der belgischen Stadt Aalst einen Umzug mit Nazi-Uniformen, Kostümen von Juden als Ungeziefer, trotz der Tatsache, dass die Nazis etwa 25.000 Juden aus dem besetzten Belgien in die Todeslager von Auschwitz deportierten, wo die meisten ermordet wurden. Das folgte einem Karnevalswagen im Umzug des letzten Jahres, deren Figuren hakennasige orthodoxe Juden mit Ratten auf Geldsäcken darstellten, was die UNESCO dazu brachte ihn von ihrer Liste „des immateriellen Kulturerbes“ zu streichen.

Ein genauerer Blick auf Belgien

Diesen Februar konnten wir auch ein auf Belgien wütendes Israel erleben, wegen etwas, von dem Jerusalem sagt, es sei eine systematische Kampagne zur Dämonisierung des jüdischen Staates bei den Vereinten Nationen, indem es sein Privileg des rotierenden Vorsitzes des Rats im Februar nutzte, um Redner einzuladen, die einseitig antiisraelisch sind.

Trotz der jüngsten Probleme haben Israel und Belgien sich einer bereichernden Beziehung erfreut, die eine faszinierende Geschichte offenbart.

Als der berühmte israelische  Fußballtrainer Guy Luzon – der aktuell Maccabi Petah Tikva managt – 2013 zum Trainer des belgischen Fußballvereins Standard Lüttich berufen wurde, spiegelte das eine lange und bereichernde Beziehung zwischen dem Benelux-Land und dem Staat Israel.

Zwar hatten nur wenige in Belgien je von Luzon gehört, bevor er Standard Lüttich fast zur Meisterschaft führte, aber auch wenige in Israel wussten viel über Belgien, das über seine Schokolade, Waffeln und Bier für die politischer gestimmten, dass Brüssel die Hauptstadt der EU ist, hinaus ging.

Essen zum Nachdenken

Es gibt in Israel zwar viele Restaurants, die europäische, asiatische und amerikanische Küche anbieten, aber hat je jemand ein belgisches Restaurant gesehen?

Neugierig darauf, was für Essen typisch belgisch ist, stellte dieser Autor die Frage Sophie Katz aus Tel Aviv, die in Antwerpen aufwuchs, der zweitgrößten Stadt Belgiens mit einer jüdischen Gemeinschaft von um die 18.000 Menschen.

„Fritten“, antwortete sie. Nicht gerade das, was dieser Autor als typisch belgisch vermutet hätte.

Entgegen der gängigen Meinung sollen „Fritten“ in Belgien entstanden sein. Diese Offenbarung wird von einem Buch untermauert, das den Titel Curiosités de la table dans les Pays-Bas-Belgiques trägt und 1781 geschrieben wurde; darin wird beschrieben, dass Einwohner von Namur, Dinant und Andenne entlang der Maas seit etwa 1680 frittierte Kartoffeln gegessen haben.

Obwohl sie weltweit von den USA als „French Fries“ beliebt gemacht wurden, glaubt man – ohne dem amerikanischen Verständnis der Weltgeografie gegenüber abfällig zu werden – dass Yankee-Soldaten während des Ersten Weltkriegs irrtümlich glaubten, ihnen wäre das Essen in Frankreich serviert worden. Zu ihrer Verteidigung kann gesagt werden, dass die Grenzen mit der Weise, wie der Grabenkrieg sich verschob, etwas verwischt waren!

Der Krieg hat so seine Art Leben zu verändern.

Im Frühling 1943 entwarf das Jüdische Verteidigungskomitee in Belgien einen gewagten Plan, um einen Deportationszug nach Auschwitz aufzuhalten. Als sie das genaue Datum und die Zeit der anstehenden Deportation vom Transitlager Mechelen erfuhren, plante der Widerstand seine Aktion. Am Abend des 19. April 1943, als der Zug seine Reise nach Auschwitz begann, gingen drei Mitglieder der Widerstandseinheit ans Werk. Unter dem Kommando des jungen jüdischen Arztes Georges Livchitz zwang die Gruppe den Zug anzuhalten, indem sie ihm mit einer roten Laterne ein Signal gaben. Livchitz hielt den Lokführer mit einem kleinkalibrigen Revolver in Schach, während seine Kameraden die Türen mehrerer Waggons öffneten. Unter dem Kugelhagel der deutschen Wachen entkamen einige Gefangene. Einer dieser glücklichen Geflohenen war der Vater von Tamara (Hatav) Kalechman. Sie sollte später nach Israel einwandern und als dortige Direktorin des International Tourism Department von WIZO (Women’s International Zionist Organization) arbeiten. Sie sagte diesem Autor: „Das Leben in Brüssel nach dem Krieg war wunderbar. In all den Jahren erlebte ich niemals Antisemitismus und das Leben der jüdischen Gemeinde blühte. Obwohl es jüdische Schulen gab, ging ich auf eine Regelschule, wo ich Judentum studierte und Hebräisch lernte.

Fürwahr Freunde

Im Moment seiner Wiedergeburt stellte sich Belgien 1947 an die Seite Israels, als es für die UNO-Resolution 181 stimmte, die die Teilung des britisch regierten Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat forderte. Danach erkannte Belgien am 15. Januar 1950 den Staat Israel an und seitdem waren Beziehungen zwischen Israel und Belgien freundschaftlich, wie die zahlreichen gegenseitigen prominenten Besuche und Zeichen der Freundschaft belegen.

Am bemerkenswertesten war der Besuch von Königin Elisabeth von Belgien im Jahr 1959; die Großmutter des heutigen Königs half während des Zweiten Weltkriegs Juden zu retten und ihr wurde von Yad Vashem der Titel „Gerechte unter den Völkern“ verliehen. Bei ihrer Begrüßung nannte Präsident Yitzhak Ben Zvi sie „unsere große und treue Freundin“.

Diese Beziehung wurde buchstäblich „zementiert“, als im Februar 2010 am Albert-Platz in Tel Aviv in Anwesenheit des Bürgermeisters von Tel Aviv-Jaffa, Ron Huldai, und  Botschafterin Bénédicte Frankinet eine Gedenktafel zur Erinnerung an ihren Ehemann, König Albert I. enthüllt wurde.

Es gab gute Gründe den König zu ehren. Bei einem Besuch in Palästina 1933 stand er neben Tel Avivs erstem Bürgermeister Meir Dizengoff und gab seiner starken Unterstützung für die Erneuerung jüdischen Lebens in der angestammten Heimat Ausdruck.

In den folgenden Jahren, besonders nachdem der verstorbene König Baudouin und Königin Fabiola auf ihrer Pilgerreise ins heilige Land 1964 den israelischen Präsidenten Zalman Shazar trafen, gab es einen steten Strom an belgischen Ministern, die Israel zu offiziellen Anlässen besuchten und israelische Gegenüber, die in Belgien willkommen geheißen wurden.

Königliche Pilgerreise: Abschiedszeremonie für den belgischen König Baudouin und seine Ehefrau, Königin Fabiola in Anwesenheit von Israels Präsidenten Zahlman Shazar, Premierminister Levi Eschkol und Außenministerin Golda Meir am 16. Februar 1964.

Im Lauf der Jahre sind viele bilaterale kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Vereinbarungen zwischen den beiden Ländern unterzeichnet worden. Mehrere belgisch-israelische Freundschaftsgesellschaften organisieren Aktivitäten in beiden Ländern, um für die bilateralen Beziehungen zu werben und sie zu stärken.

Jedes Jahr wird israelischen Studenten eine Reihe von Stipendien zum Studium an belgischen Universitäten verliehen und belgische Studenten kommen jedes Jahr dank von Israel angebotenen Stipendien zum Studium nach Israel. Der Fakultärsverein und das Gasthaus der Hebräischen Universität von Jerusalem, bekannt als Beit Belgia, wurde mit der finanziellen Hilfe der Belgischen Freunde der Hebräischen Universität gebaut. Sylvain Brachfeld, ein Holocaust-Überlebender, ist ein bekannter Journalist für die belgische und israelische Presse und Experte für das belgische Judentum. Er immigrierte 1974 nach Israel und schreibt ausgiebig zu belgischer Geschichte. In seinem jüngsten Buch, „200 Jahre jüdische Gemeinde Antwerpen“ schreibt er über die Beiträge belgischer Juden zum Staat Israel, sowohl philantropisch als auch „wie Immigranten aus Belgien sich in Israel in verschiedenen Bereichen auszeichneten“.

Belgien ist einer der wichtigsten Handelspartner Israels (weitgehend wegen der Diamantenindustrie) und eine große Zahl jüdischer Firmen haben dort auch ihre Europa-Hauptsitze.

Nach eindrucksvollem bilateralem Handel zwischen den beiden Ländern unterschrieben Israel und Belgien im März 2010 ein neues Steuerabkommen, um die Wettbewerbsfähigkeit israelischer Firmen in Belgien zu verbessern und zu belgischen Investitionen in Israel zu fördern.

Ein „sportliches“ Beispiel für diese Beziehung war der „Export“ von Guy Luzon als Trainer des belgischen Fußballvereins Standard Lüttich 2013.

Feld der Träume. Der israelische Trainer Guy Luzon (3. von links) coachte 2013 den belgischen Fußballverein Standard Lüttich (© Photo News)


Ein Juwel von einer Stadt

Seit dem 15. Jahrhundert, als der jüdische Diamantenschleifer Lodewyk van Berken aus Antwerpen den Scaif erfand, ist Diamanten zu schleifen ein wichtiges jüdisches Handwerk gewesen, in Israel wie in Belgien. „Soweit ich mich erinnere“, sagt Sophie Katz, „waren die meisten Väter meiner Freunde auf die eine oder andere Weise mit der Geschichte der Diamanten in Antwerpen verbunden.“ Das bestätigt die Aufzeichnungen, die zeigen, dass die Diamanten-Industrie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Hauptbeschäftigung der Juden von Antwerpen wurde. Heute bleiben die meisten von ihnen entweder als hoch qualifizierte Handwerker, die sich auf Bearbeitung der höchst professionellen Phasen im Prozess Rohdiamanten zu qualitativ hochwertigen Steine zu machen spezialisiert haben, oder Händler, die mit dem globalen Netzwerk für Diamantenhandel verbunden sind. „Die Diamantenbörsen in Antwerpen liegen in den jüdischen Bezirken der Stadt und werden freitagnachmittags geschlossen, bevor der Schabbat beginnt; während der jüdischen Feiertage sind sie menschenleer.“

Diamantenhandel in Antwerpen. In der Hafenstadt befinden sich rund 1.500 Diamantenfirmen und hunderte Schleif-Werke.

In den letzten Jahren  haben Veränderungen in der Diamanten-Industrie eine Abnahme der Bedeutung Antwerpens gebracht, die eine Reduzierung des Einflusses von Firmen in jüdischem Besitz auf den Markt zur Folge hatte.

„Viele meiner Freunde sind nach Brüssel gezogen, während andere über die Einwanderung nach Israel nachdenken oder nachgedacht haben“, sagt Sophie.

Wind der Veränderung

In den letzten Jahren hat es einen Schwung junger Juden aus Belgien gegeben, die nach Israel immigrierten. Dieses Phänomen ist zum Teil einer Zunahme des Antisemitismus überall in Europa geschuldet, „was es in Antwerpen nicht gab, als ich dort aufwuchs“, sagt Sohpie. „Die jüdische Gemeinschaft war in die Ultraorthodoxen, die Traditionellen und die Säkularen aufgeteilt und meine Familie gehörte zur säkularen Gruppe; die gesamte Gemeinschaft war sehr abgeschottet, wir gingen alle auf jüdische Schulen und gehörten jüdischen Jugendbewegungen an. Sobald die Schulferien begannen, waren wir weg, entweder in Sommer- oder Winter-Jugendlagern. Es war ein wunderbares, sicheres Leben und die jüdische Gemeinschaft blühte.“

Es überrascht kaum, dass Antwerpen mit seiner relativ großen Konzentration an orthodoxen und ultraorthodoxen Juden in Westeuropa den Spitznamen „Schtetl“ erhalten hat. Dieser Ehrentitel wird offenkundiger, wenn man durch den Bezirk Pelikanstraat in der Nähe des Diamantendistrikts und Jootsewijk, Heimat von 12.000 orthodoxen Juden, geht. Hier kleiden sich Männer in chassidische Gewänder aus schwarzen Mänteln und Fellmützen und sprechen Jiddisch.

Zu Antwerpens „Schtetl“-Image trägt bei, dass jede Gemeinde ihre eigene Synagoge – insgesamt etwa dreißig – hat, batei midrasch (Haus jüdischen Lernens), koschere Metzgereien und Restaurants. Jüdische Bildung wird von vier großen jüdischen Schulen geboten, die von mehr als 85 Prozent der jüdischen Kinder in Antwerpen besucht werden, eine der höchsten Raten überhaupt in der Diaspora. Zu den Schüler- und Jugendorganisationen gehören Agudath Israel, Bnei Akiva, Hashomer Hatzair und Hanoar Hazioni, bei denen Sophie und alle ihre Freunde Mitglieder waren.

Jüdisches Gemeindeleben ist voller jüdischer Wohlfahrtsorganisationen; es gibt zwei Altersheime und sogar ein Krankenhaus.

Das Romi Goldmuntz Center dient als Bühne vieler Kulturveranstaltungen der Gemeinschaft, der Königliche Sportverein Maccabi ist das wichtigste jüdische Sportzentrum in Antwerpen und das Belgisch Israelitisch Weekblad (Belgisches jüdisches Wochenblatt) ist die größte jüdische Zeitung in Belgien.

Allerdings hat „das gute Leben“ angefangen einiges von diesem „Glanz“ zu verlieren, da Juden einmal mehr sporadische Ausbrüche von Antisemitismus erleben.

Im August 2019 behauptete Dimitri Verhulst in einem Op-Ed in der Zeitung De Morgen: „Jüdisch zu sein ist keine Religion, kein Gott hätte Geschöpfen eine solch hässliche Nase geben.“ Er beschuldigte die Juden auch einen Überlegenheits-Komplex zu hegen, wegen der Ansicht, dass Juden das auserwählte Volk sind; er sagte: „Mit den Auserwählten zu reden ist schwierig“, weil sei Kritiker zu Unrecht des Antisemitismus beschuldigen.

Amüsement läuft auf Antisemitismus hinaus. Ein Umzugswagen beim Karneval in Aalst in Belgien zeigt Karikaturen orthodoxer Juden auf Geldsäcken; 3. März 2019 (zur Verfügung gestellt von FJO via JTA)

Der belgisch-jüdische Journalist Cnann Lipshitz hat geschrieben, am gegenwärtigen Zustand des Antisemitismus in Belgien beunruhigt am meisten die Tatsache, dass Beamte und Meinungsmacher oft die Täter antisemitischer Vorfälle mit der Begründung der „freien Meinungsnäußerung“ verteidigt haben oder dass es angeblich keine böse Absicht gegeben hat. Nach Angaben von Lipshitz ist „klassicher Antisemitismus“ einer Art, von der er dachte, er sei „in einer bewährten westlichen Demokratie im Herzen Europas unmöglich“ heute in Belgien „Mainstream“.

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Kummer in Aalst. Der Bürgermeister von Aalst, Christophe D’haese (rechtes) und eine jüdische Karikatur, die am Anfang des Karnevalszugs auf den Straßen von Aalst, Belgien, am Sonntag, 23. Februar 2020 dargestellt war. (Foto: Copyright Imago Images)

Mark Geleyn, ein ehemaliger belgischer Botschafter in Israel, verurteilte gerade die Politik seines Landes gegenüber Israel „nicht die Einstellung eines Freundes“ zu sein.

In einer Rede auf einer Konferenz zu Diversität in Brüssel Ende 2019 sagte Geleyn, dass Belgien ein antiisraelisches Land ist, das, andres als die meisten anderen in Westeuropa, nichts gegen die Bewegung „Boykott, De-Investitionen, Sanktionen“ (BDS) hat.

Beunruhigende Zeichen. Mark Geleyn, ein ehemaliger belgischer Botschafter in Israel, im Interview bei Flanders News.

Geleyn ist Ehrenpräsident der Belgischen Freunde Israels und ehemaliger belgischer Botschafter in Israel und in Deutschland.

Er sagte: „Nach der Gründung des Staates Israel verließen die ersten Juden Belgiens, Überlebende der Großen Verfolgung, unser Land, um Bürger des neuen Staates zu werden. Mit Annahme der israelischen Nationalität verloren sie ihre belgische Nationalität. Aber das Überleben des neuen Staates und seiner Bürger war sehr ungewiss. Dann beschloss die damalige belgische Regierung, rue de Loi (Premierminister) und rue Quatre Bras (Äußeres), dass die Juden, die Aliyah machten und israelische Staatsbürger wurden, sogar ihre belgische Staatsbürgerschaft behalten konnten. Niemand wusste, ob sie je zurückkommen würden. Damit wurde der Besitz einer doppelten Staatsbürgerschaft, so neu das war, in belgischem Recht ins Leben gerufen. Belgien und seine Regierung waren ein Freund Israels.“

Er fuhr fort: „In den siebziger Jahren wollten viele sowjetische Juden die Sowjetunion verlassen. Zwei oder drei internationale Konferenzen wurden organisiert, um ihnen zu helfen ihr Recht auf Emigration einzufordern. Eine dieser Konferenzen fand, unter dem Slogan Lass mein Volk ziehen, in Brüssel statt, in genau dem Raum, wo Sie sich jetzt befinden. Es war ein gewisser diplomatischer Mut seitens der belgischen Regierung gegenüber der mächtigen Sowjetunion nötig, diese Konferenz in Belgien zu veranstalten. Belgien und seine Regierung waren ein Freund Israels.“

Einer der Karnevalswagen diesen Jahres mit orthodoxen Juden mit Goldbarren.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Er vermerkt, dass die heute in Verantwortung Stehenden bei Besuchen in Israel zögern eine Einladung zum Pflanzen eines Baumes annehmen, weil sie den zionistischen Symbolismus vermeiden wollen, den das Pflanzen eines Baumes implizieren könnte. Das ist genau das Gegenteil der Einstellung, auf die die frühere Generation so stolz war. Sie befindet sich weit weg von der Haltung eines Freundes.

Und mit den üblen Paraden in Aalst 2019 und 2020 scheint es so, dass Belgien sich nicht schämt seinen Antisemitismus zur Schau zu stellen.

Ein Gedanke zu “Die Belgien-Connection

  1. Eine interessante, lange Zeitstrecken hindurch auch eine schöne Geschichte. Warum, aus welchen Grund hat sie sich so entwickelt und aus welchem Grund hat sich der Wind gedreht? Das zu verstehen würde vielleicht helfen, warum die Geschichte in anderen Ländern anders gelaufen ist. Wie auch immer, vielen Dank für diese Geschichte, von der ich (gebildet wie ich halt bin) kaum etwas kannte.
    lg
    caruso

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