Umfrage in Palästina von 1934 zeigt, wie Juden Arabern halfen; Araber strömten herzu, um nahe jüdischen Bereichen zu leben

Elder of Ziyon, 4. Februar 2020

Ich hatte ähnliche Berichte gesehen, aber dieser konkrete ist mir neu.

Er zeigt, dass Araber wegen jüdischer wirtschaftlicher Erfolge nach Palästina strömten und dass es dort praktisch keine negativen Auswirkungen jüdischer Zuwanderung gab.

Es zeigte sich, dass arabische Dörfer nahe jüdischen Bevölkerungszentren verglichen mit weiter entfernten Dörfern auf jede Weise verbessert da standen; letztere sahen aus, als seien sie hunderte Jahre zurückgeblieben.

Gleichermaßen nahmen arabische Häuser in der Nähe jüdischer Gemeinden an Wert zu, die weiter weg verloren an Wert.

Einiges davon ist schwer zu lesen und das meiste war nicht digitalisiert.

JTA vom 31. Januar 1934:

Umfrage zeigt, Araber profitierten von jüdischer Entwicklung Zions
Brodie berichtet, Muslime drängen ins neu Palästina
Die Vorteilte, die die arabische Bevölkerung in Palästina als Ergebnis der von Juden gemachten Investitionen und der allgemeinen Verbesserung der Lebensbedingungen dort erhalten, wurden von Israel B. Brodie, dem Präsidenten des American Economic Committee for Palestine, bei einem Treffen des Vorstands gestern Abend im Park Royal Hotel beschrieben. Mr. Brodie verlas einen Bericht zu einer Umfrage, die vom Komitee durchgeführt wurde.
Arabische Demonstrationen gegen jüdische Zuwanderung nach Palästina werden als von arabischen Grundbesitzern geschürt betrachtet, die aus selbstsüchtigen Gründen gegen „die rapide Entwicklung der alten orientalischen, halbfeudlaen Ordnung zu einer Emanzipation unter dem Einfluss der jüdischen Entwicklung Palästinas sind“, sagte Mr. Brodie.
„Das sogenannte ‚Vertreibungsproblem‘ ist in wirklichkeit eine ‚Vertreibung‘ der arabischen Form eines primitiven Lebensstandards zu einer höheren und zivilisierteren Wirtschaftsatmosphäre“, fuhr er fort. „Von den 1.200.000 von Juden erworbenen Dunam (1 Dunam entspricht einen Morgen) waren mehr als siebzig Prozent entweder nicht kultivierbar oder wurden kultivierbarer Sand, der brach lag. Praktisch alles Land wurde von Großgrundbesitzern abgekauft. Nur 75.500 Dunam wurden Fellachen (arabischen Bauern) abgekauft. Druch Fruchtbarmachung groß angelegter Dränage und Aufforstung ernährt ehemaliges Ödland heute tausende Familien. Für dieses Öd- und Brachland zahlten die Juden exorbitanten Preise.
‚Vertreibung‘ ist ein Mythos
Als ein Ergebnis von Lewis Frenchs Untersuchung ds Problems der ‚vertriebenen‘ Araber, sagte Mr. Brodie, hat die britische Regierung festgestellt, dass in den zwölf Jahren jüdischer Besiedlung 584 arabische Familien (von denen 200 Nomaden waren, die am Ende dieser Periode Land „besetzten“) von einer jüdischen Bevölkerung von 100.000 Personen ‚vertrieben‘ wurdne. Die diesen wie in allen anderen Fällen wurden die Fellachen großzügig entschädigt. Diese Entschädigung war groß genug, dass die Pächter ihre erdrückenden Schulden loswerden konnten. Viele wurden in die lage versettz sich kleine Farmen zu kaufen, wodurch sie selbst zum ersten Mal Landbesitzer wurden, während die übrigen zehn Prozent in die Städte zogen, angelockt von den dort infolge jüdischer Zuwanderung vorherrschenden hohen Löhnen.
„Die Umfrage“, fuhr Mr. Brodie fort, „zitiert beeindruckende statistische Fakten, die die außergewöhnliche Verbesserung des wirtschaftlichen Wohlergehens der Araber infoge des Kontakts mit dem neuen jüdischen Vorhabens. Arabische Dörfer ohne solchen Kontakt sind spärlich besiedelt und verkommen; ihnen fehlen Vieh und moderne landwirtschaftliche Geräte. Die Häuser sind kleine Lehmhütten ohne Fenster.
Andererseits findet man in arabischen Dörfern nahe jüdischen Siedlungen von motorpumpen getriebene Brunnen, Häuser aus Stein mit ziegelgedeckten Dächern und Fenstern, Vieh in gutem Zustand, bewässerte Gärten und Orangenhaine im Besitz von Fellachen, besser gekleidete und versorgte Kinder, weniger Augenkrankehiten und Blindheit und allgemein enorm verbesserte gesundheitliche Zustände.
neu gepflanzten Zitrusfrüchte von Arabern mit weiteren Gebieten in Vorbereitung. Das stellt eine Steigerung von 27 Prozent in einem Jahr dar. Arabische Bauern haben zudem ihre Aufmerksamketi Trockenfeldbau zugewendet. In arabischen Dörfern nahe jüdischen Siedlungen hat der Bereich unter Gemüseanbau beträchtlich zugenommen, Folge des durch jüdische Zuwanderung vergrößerten Marktes. Es wird geschätzt, dass die jüdische Bevölkerung palästinas jährlich von arabischen Bauern Produkte im Wert von mindestens £800.000 bis £1.000.000 kauft.“
„Der Nutzen jüdischer Zuwanderung spiegelt sich nich tnur in modernisierter arabischer Landwirtschaft, sondern auch in einer bemerkenswerten Erweiterung arabischer urbaner Siedlungen. Die Volkszählung der Regierung von 1931 zeigt eine starke Zunahme der arabischen Bevölkerung in den Städten mt einem daraus resultierenden Anstieg im Bausektor sowie den kommerz8iellen und industriellen Aktivitäten. Andererseits haben in arabischen Zentren abseits jüdischen Einflusses Grundstückspreise und Verbesserungen im Wert abgenommen.

Der Rest davon befindet sich im digitalen Archiv der JTA:

Der vorteilhafte Effekt jüdischer Zuwanderung spiegelt sich nicht nur in modernisierter arabischer Landwirtschaft, sondern auch in einer bemerkenswerten Ausdehnung arabischer städtischer Besiedlung. Die Bevölkerungszählung der Regierung von 1931 zeigt eine starke Zunahme der arabischen Bevölkerung in den Städten mit einem daraus resultierenden Anstieg in Bau-, Handels- und industriellen Aktivitäten. Andererseits sind in arabischen Zentren fern von jüdischem Einfluss die Grundstückspreise und Verbesserungen im Wert gesunken.

Araber drängen ins Heilige Land

„Der überzeugendste Beweis der wirtschaftlichen Verbesserungen auf Seiten der Araber ist die Tatsache, dass jährlich früher tausende Araber auswanderten. Heute werden arabische Zuwanderer nach Palästina aus anderen Ländern angezogen. Zwischen den Bevölkerungszählungen von 1922 und 1931 nahm die arabische Bevölkerung um 225.000 zu, eine Steigerung um vierzig Prozent. Eine weitere Illustration ist die scharfe Verringerung der Zahl nomadisierender Araber. Diese eingefleischten Wüstenwanderer können der machtvollen Attraktivität der blühenden städtischen und ländlichen Siedlungen nicht widerstehen, in denen Möglichkeiten Arbeit zu finden infolge des jüdischen Unternehmertums reichlich vorhanden sind.

Darüber hinaus sind die Vorteile aus der jüdischen Zuwanderung nicht ausschließlich wirtschaftlicher Natur. Praktisch die gesamte Zuteilung der Regierung für Bildung geht an die Instandhaltung arabischer Schulen. Die Juden unterstützen ihr Bildungssystem aus Privatmitteln. Als Ergebnis schwindet das Analphabetentum unter Arabern. Von noch größerem Nutzen für die Araber sind die jüdischen medizinischen Dienste gewesen. Die Verbreitung von Bindehautentzündungen, Malaria, Darmkrankheiten und Typhus hat im Verlauf des letzten Jahrzehnts stetig abgenommen.

Arbeitskräftemangel

Es ist nicht nur so, dass die jüdischen Zuwanderer rasch absorbiert werden, sondern es gibt einen Arbeitskräftemangel, sowohl arabisch wie jüdisch, der die Einfuhr jüdischer Zuwanderer nötig macht; die Zuwanderung hat zu einer Zunahme der Zahl arabischer Industriearbeiter geführt. Von 1924 bis 1928 stieg ihre Zahl um rund 6.000, von denen 2.000 in jüdischen Unternehmen beschäftigt waren, was zwanzig Prozent der Beschäftigten durch jüdisches Kapital ausmacht, während die Araber praktisch keine Juden beschäftigen.“