Wehe, Facebook erwischt dich, dass du antisemitische Terroristen dokumentierst

Letzte Woche habe ich begonnen einige Poster mit Arafat-Zitaten einzustellen. Ein Kollege postete das bei Facebook.

Der erste dieser Einträge wurde jetzt (nach fast einer Woche) wegen Hassrede gesperrt. Ein „Einspruch“ erbrachte lediglich die Bestätigung, der Eintrag würde gegen die Gemeinschaftsregeln verstoßen. (Vielleicht hätte ich die Übersetzung nicht dazu schreiben sollen?) Ihm droht eine Sperre.

Wie anscheinend bei Facebook üblich, konnte nur eine „nochmalige Überprüfung“ beantragt werden, Begründungen dafür, dass man die Sperrung für falsch hält, interessieren die Herrschaften nicht, denn nach solchen wird gar nicht erst gefragt.

Merke: Bei Facebook ist die Dokumentation von Antisemitismus „strafbar“. Die Antisemiten selbst können mehrheitlich schalten und walten, wie sie lustig sind!

Ein Gedanke zu “Wehe, Facebook erwischt dich, dass du antisemitische Terroristen dokumentierst

  1. Das habe ich in anderem Zusammenhang auch erlebt. Da wollte ich gegen Verschwörungstheorien zu spirituellen Themen einladen und kommentierte mit zwei unterschiedlichen Blogs meiner Internetseite. Das verstoße gegen die Regeln wegen versuchter Einflussnahme mit kopiertem Kommentar. Das stimmt faktisch nicht, aber eine weitere Rückmeldung auf meinen Einspruch habe ich nicht erhalten. Lassen wir lieber Verschwörungstheoretiker u.a. selber posten. So geht Verlogenheit auch.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.