Bei der „Rückkehr“ geht und ging es ausschließlich darum Israel zu vernichten (Zitate)

Elder of Ziyon, 26. Mai 2020

Heute sah ich das hier im Magazin+972:

PODCAST: Wie kann die Rückkehr der Flüchtlinge möglich gemacht ewrden? Lubnah Shomali von BADIL, einer Palästinensergruppe, die für die Rechte der Flüchtlinge eintritt, setzt die Machbarkeit der Rückkehr zusammen.

Die Idee der „Rückkehr“ wird von Palästinensern und NGOs als humanitäres Problem dargestellt, aber die arabische Welt hat lange erkannt, dass das ein Vorwand ist Israel zu vernichten – und das ist bis heute richtig.

Hier sind einige historische Zitate zum Thema aus Recherchen, die ich vor ein paar Jahren machte:

Schon im  Oktober 1949 sagte Ägyptens Außenminister Muhammed Salah al-Din: „… mit der Forderung nach der Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge meinen die Araber deren Rückkehr als Herren, nicht als Sklaven; oder  um es deutlich zusagen – die Absicht ist die Beseitigung Israels.“[i]

Ähnlich sagte Ägyptens Nasser 1960: „Wenn die Flüchtlinge nach Israel zurückkehren, wird Israel aufhören zu existieren.“[ii]

1950 schlug die libanesische Wochenzeitung As-Sayyad vor, dass die arabischen Staaten Israel anerkennen sollten, um die Rückkehr der Flüchtlinge sicherzustellen. Auf diese Weise, wurde hinzugefügt, „sollten wir eine große arabische Mehrheit schaffen, die als effektivstes Mittel der Wiederbelebung des arabischen Charakters Palästinas dienen würden, während sie für den Tag der Rache und der Abrechnung eine Fünfte Kolonne bilden.“[iii]

1952 wurde Sir Alexander Galloway, ehemaliger Leiter von UNRWA in Jordanien, von Reverend Karl Baehr, Executive Secretary des American Christian Palestine Committee, vor einem Ausschuss des US-Senats so zitiert: „Es ist absolut klar, dass die arabischen Nationen das Problem der arabischen Flüchtlinge nicht lösen wollen. Sie wollen sie als offene Wunde behalten, als Affront gegen die Vereinten Nationen und als Waffe gegen Israel…Arabischen Führern ist es vollkommen egal, ob die Flüchtlinge leben oder sterben.“[iv]

Abdallah al-Yafi, der Premierminister des Libanon, erklärte 1966: „Der Tag, da Hoffnung der Araber auf Rückkehr der Flüchltinge nach Palästina erfüllt wird, wird der Tag der Vernichtung Israels sein.“[v]

Die Leute, die behaupten, ihnen sei die „Rückkehr“ wichtig, haben eine Agenda, die das Gegenteil von etwas Humanitärem ist. Es ist eine Agenda der Vernichtung.

[i] Der ägyptische Außenminister Salah al-Din in der ägyptischen Tageszeitung Al-Misri, Kairo, 11. Oktober 1949, zitiert von N. Feinberg: Studies in International Law, with a Special Reference to the Arab-Israel Conflict. Jerusalem, Hebräische Universität (Magnes Press), 1979, s. 506.

[ii] Neue Zürcher Zeitung, 1. September 1960, zitiert von Terence Prittie in: Curtis/M. Neyer/C. Waxman/A. Pollack (Hg.): The Palestinians: People, History, Politics. 1975.

[iii] Israel Gives Plan on Arab Refugees. New York Times, 12. November 1953, in Zitierung eines israelischen Weißbuchs.

[iv] Committee on Foreign Relations, Palestine Refugee Program, Hearings bevor the Subcommittee on the Near East and Africa oft he Committee on Foreign Relations, United States Senate, eighty-Thrid Congress, First Session on the Palestine Refugee Program, 20., 21. Und 25. Mai 1953 (Washington DC: Government Printing Office, 1953), s. 103. Zitiert in: A Tale of Two Galloways: Notes on the Early History of UNRWA and Zionist Historiography. Alexander H. Joffe/Asaf Romirowsky, Middle Eastern Studies Bd. 46, Ausg. 5, 2010.

[v] Abdallah el-Yafi, Premierminister des Libanon in der libanesischen Tageszeitung El-Hayat, Beirut, 29. August 1966. Zitiert von N. Feinberg, o.a.