Kenne deine Geschichte: Juden sorgen sich nach dem Erdbeben von 1927 um ihre arabischen Nachbarn (New York Times, 23. Juli 1927)

David Lange, Israellycool, 26. Mai 2020

Am 11. Juli 1927 wurde Palästina von einem schweren Erdbeben getroffen, bei dem hunderte getötet und fast 1.000 verletzt wurden.

Wie der folgende Bericht der New York Times vom 23. Juli zeigt, bat der jüdische Jischuw um Gelder zur Erdbebenopfer-Hilfe – und nicht nur für die Juden.

Anmerkung: Ich kann keinen Link zum vollen Artikel angeben, da er nur für diejenigen zur Verfügung steht, die ein Abonnement der NY Times erworben haben. Aber ich habe unten einen Screenshot eingestellt.

gelb unterlegt: … Zerstörung einer Reihe arabischer Dörfer … und solche Beiträge an die geeigneten Komitees, die in Palästina zur Ausweitung der Hilfen gebildet worden sind, ohne Rücksicht auf Rasse oder Glauben.

Das widerspricht komplett dem palästinensischen Narrativ, das uns „Zionisten“ so darstellt, dass wir die Araber aus dem Land werfen wollen. Wenn wir das gewollt hätten, dann hätten wir uns nach dem Erdbeben nicht bemüht ihnen zu helfen.

Aber wir wussten bereits, dass dieses Narrativ falsch ist und die Rückkehr vieler Juden in ihre Heimat Ende des 19. Jahrhunderts dafür sorgte, dass es allen Einwohnern besser ging, Juden wie Nichtjuden gleichermaßen. Dieser alte Bericht ist dafür nur ein weiteres Beispiel.

Update: Moredechai Naor informiert: The Twentieth Century in Erez Israel: A Pictorial History Das zwanzigsten Jahrundert in Eretz Israel: Eine Geschichte in Bildern)

Der jüdische Jischuw unternahm bemerkenswerte Anstrengungen Hilfe und Wiederaufbau für die Araber zu beschaffen. Tel Aviv adoptierte Nablus und schickte Rettungsteams und Versorgungsgüter. Der amerikanische jüdische Philantrop Nathan Straus schickte eine besondere Finanzspritze. Die Araber waren von der Hilfe des jüdischen Jischuw derart erstaunt, dass ein arabischer Journalist ankündigte, aus Dankbarkeit würde er sich an diesem Tag böser Worte gegen Jude enthalten. Andererseits war harte Kritik an der wenigen Hilfe zu hören, die es aus arabischen Ländern gab.

Manches ändert sich nie.