Sogenannte Antirassisten sind die schlimmsten Rassisten von allen

Giulio Meotti, Israel National News, 15. Juni 2020

PLO-Flaggen bei einer Black Lives Matter-Kundgebung in Paris (Reuters)

Adama Traoré starb vor vier Jahren nach einer Festnahme. Er wird der „französische George Floyd“ genannt, weil beide starben, nachdem sie während der Festnahme protestierten, sie seien nicht länger in der Lage zu atmen. „Je ne peux plus respirer.“ Aktivisten verurteilen daher ein „rassistisches Verbrechen“, das Minneapolis und das Val d’Oise eint.

„Rassenkrieg hat Amerika von Anfang an bedroht“, schreibt Eric Zemmour in Le Figaro. „Mit einem verbissenen Willen zum Suizid importierten unsere Eliten ihn auf unseren Boden (d.h. Frankreich) über Jahrzehnte unglaublicher Immigration aus unseren früheren Kolonien, ohne Angst davor ihre fremden, merkwürdigen Kulturen zu verstimmen, die kaum assimilierbar waren, oder das die, die wir früher kolonisiert hatten, uns grollen würden. Für diese in den Mantel des Humanismus und der Großzügigkeit gekleidete Blindheit zahlen wir heute – und wir werden auch morgen noch dafür zahlen.

Wer steckt hinter den Protesten, die das Zentrum von Paris in den letzten Tagen gefüllt haben? Leute wie Éric Coquerel von der linkspopulistischen Partei France Insoumise, der das Departement Seine-Saint-Denis vertritt.

Es ist die antifaschistische Aktion Paris-Banlieue, eine ultralinke Gruppierung. Da sind Adamas Brüder und Schwestern, Söhne der polygamen Ehen des Vaters mit vier Ehefrauen. Almamy Kanouté, Gründer der Anti-Negrophobie-Brigade und Mitglied der Nation of Islam, wird als graue Eminenz des Komitees betrachtet, das alle Medieninterventionen beaufsichtigt. Er schloss sich den aktuellen Black Lives Matter-Aktivisten an, die in Frankreich von Amals Bentounsi vertreten werden. Kanouté hat Verbindungen in die Salafisten-Bewegung.

Dann ist da Samir Elyes, Gründer der Bewegung für Immigration und Vororte (Mib). Es gibt propalästinensische Militante wie Hocine R.; Aberaouf A. von der salafistischen Bewegung. Ebenso Madjid Messaoudène, ein Volksvertreter, der im mehrheitlich muslimischen Departement Saint-Denis gewählt wurde, Organisator eines „berühmten Marsches gegen Islamophobie“.

Das „Adama-Komitee“ baute Kontakte zu profilierten Politikern auf.

Es handelt sich um eine Koalition aus Feinden Frankreichs: Islamisten, Aktivisten der verlorenen Banlieu, linke Politiker, Antizionisten.

Weiße gegen Schwarze, Polizei gegen „Viertel“, Kommnitarismus gegen Säkularismus, Klassenkampf wird durch Rassenkampf ersetzt. Sie genießen die Gunst der Medien, deren Publicity Quelle von Macht, Einfluss und Sichtbarkeit ist.

Und diese „Staatsmärtyrer“ sind um so sichtbarer, weil andere Opfer unsichtbar sind, nämlich die, die vom französischen Antirassismus im Stich gelassen wurden, so wie Sarah Halimi, Mireille Knoll, Ilan Halimi, deren Schuld im doppelten Stigma besteht weiß und jüdisch zu sein; die französischen Opfer desselben Multikulturalismus, der an diesen Tagen des Protests im Namen von Gerechtigkeit und Gleichheit verteidigt wird.

Nicht nur das: Antirassistische Organisationen sind jetzt stark damit beschäftigt französische jüdische Journalisten und Essayisten zu verklagen und zu dämonisieren, die dem Multikulturalismus gegenüber kritisch eingestellt sind: der Historiker George Bensoussan, der Journalist Eric Zemmour, der Philosoph Alain Finkielkraut.

Paul-François Paoli erklärte in „Pour en finir avec l’idéologie antiraciste“ (Die antirassistische Ideologie beenden), dass der französische Antirassismus, entstanden aus edlen Prinzipien, sich in eine „Ideologie entwickelt hat, die die freie Meinungsäußerung bedroht“.

Und es ist mehr als das. In Paris brüllen Antirassisten „sale Juif“ – Drecksjuden. Übersetzt hier für die Medien: Sogenannte Antirassisten sind die schlimmsten Rassisten von allen.