Zitate

Aufgeschnappt:

Mohamed Tawhidi, twitter, 31.05.20:
Glaubt nicht einmal eine Sekunde lang, dass Diktatoren im Nahen Osten das Beste für die USA wollen. In dem Augenblick, in dem sie anfangen eure Proteste zu unterstützen, müsst ich euch fragen: Warum? Verhaltet euch so, dass es eurem Land dient, nicht denen, die es schwach und instabil haben wollen.
Und ausgelöst wurde dies durch die Erkenntnis:
Diktatoren, die im eigenen Land Proteste verbieten, unterstützen plötzlich Proteste in den USA. Strebt nach euren Freiheiten, verfolgt nicht die Absichten von Unterdrückern des Auslands. Denkt mal nach.

Süddeutsche Zeitung, 03.06.20
Alle offiziellen Statistiken, nach denen zum Beispiel 70, 80 oder 90 Prozent aller antisemitischen Attacken in Deutschland von Rechtsradikalen verübt würden, sind deshalb mit großer Skepsis zu lesen. In ihnen werden auch ungeklärte Fälle einfach mitgezählt, und mitunter zählen dazu selbst Fälle wie dieser aus der Berliner Kriminalstatistik von 2014: Als beim jährlichen Al-Quds-Marsch dort Anhänger der schiitischen Hisbollah „Sieg Heil“ riefen, wurde dies von der Polizei auch dem Phänomenbereich „PMK – rechts -“ zugeordnet.

Dushan Wegner, 16.06.20:
Schwul sein zu dürfen ist ein Menschenrecht. (Übrigens: Trump ist der erste US-Präsident in der Geschichte der USA, der schon bei Amtsantritt kein Problem mit der Schwulenehe hatte, anders etwa als Clinton oder Obama – deutsche Politiker nennen ihn aber »Hassprediger«, während sie mit Mullahs dealen, in deren Ländern aufs Schwulsein die Todesstrafe steht.)…
Wer heute die Demokratie selbst angreifen will, wer faschistische Machtmethoden ausüben und Oppositionelle zusammenschlagen will, der nennt sich heute »Antifa(schist)«. Wer die Gesellschaft heute spalten will (welche dunkle Galle es auch immer sein mag, die ihn treibt), wer die Menschen nach Hautfarbe und Herkunft erst trennen und dann gegeneinander aufhetzen, und sich dabei doch »moralisch gut« fühlen will, der muss sich bloß »Anti-Rassist« nennen…
Ich wurde in Deutschland ausschließlich von Linken ob meiner Herkunft und meines Namens rassistisch beschimpft, bis heute.

Hamed Abdel-Samad, Facebook, 10.06.20
Rassismus spaltet und vergiftet jede Gesellschaft, weil er die Menschen nach Rassen und Ethnien unterteilt und die Gesellschaft ideologisch polarisiert. Er sieht den Menschen nicht als Individuum, sondern als Vertreter einer Gruppe. Er überhöht die eine Gruppe und verachtet die andere, schürt Hass und legitimiert Gewalt gegen andere. Antirassismus sollte eigentlich genau das Gegenteil davon tun, nämlich sich von diesem ideologischen Grabenkampf distanzieren und den Menschen als Individuum würdigen und ermächtigen egal zu welcher Rasse, Ethnie oder Religion er gehört. Doch oft bedienen sich die Antirassisten leider der gleichen Mittel der Rassisten: Polarisierung, Überhöhung einer Gruppe und Verachtung der anderen, und sie legitimieren Gewalt als Mittel des ideologischen Kampfes!

So gesehen, spaltet der Antirassismus die Gesellschaft genauso wie der Rassismus selbst, weil es ihm nicht um die Menschen, sondern um die eigene Ideologie geht!

Alain Finkielkraut, zitiert von Alexander Wendt, Publico, 16.06.20:
Beim Antirassismus geht es leider nicht mehr darum, die Gleichheit der Menschenwürde zu verteidigen, sondern um eine Ideologie, eine Weltanschauung. In dieser Sicht der Dinge hat ein nicht-westlicher Sklavenhandel keinen Platz, ebensowenig wie ein arabisch-islamischer Antisemitismus oder einer der afroamerikanischen Gesellschaft oder auch die Demonstrationen von Chinesen oder Vietnamesen in Paris gegen Beleidigungen und Aggressionen, die nicht von Weißen ausgehen. [Die Grunderzählung handelt von dem „weißen Privileg“ als Ursache aller Übel der Gesellschaft:] Die Privilegien jedoch konnte sie nicht abstreifen. Es gibt also keine Sühne für ihr Schuldgefühl. Und auch keine Erlösung. Dieser Auto-Rassismus gehört zum Erschütterndsten und Groteskesten unserer Zeit.

Kürzeres:

Tatsächlich – Fakt, nicht Fake – hat Antisemitismus leider sehr wohl wieder Platz in Deutschland. Er ist unübersehbar und nimmt immer mehr Raum ein. Unser Staat wird seiner nicht Herr. Statt seiner Herr zu werden und politisch massiv gegenzusteuern, wird staatlicherseits mit Wort-Ritualen gebetsmühlenartig gegengesprochen. Phrasen statt Politik.
Michael Wolffsohn, BILD, 13.08.19 (!)

Der rechte Antisemitismus ist verschämt, der linke Antisemitismus ist unverschämt.
Henryk M. Broder, zitiert von Benjamin Weinthal, Jungle World, 24.04.07

Eine Aufnahme aber steht symbolisch für das, was »Antifa« in letzter Konsequenz bedeutet: Der Antifa-Mob zündet Habseligkeiten eines Obdachlosen an: @KenWebsterII, 1.6.2020, schlicht aus Lust an Demütigung des Schwächeren – also die Essenz dessen, was »links sein« und »wir sind mehr« wirklich bedeuten.
Dushan Wegner, 01.06.20 zu Bildern von den Krawallen aus den USA.

Die Antifa hat den Antifaschismus für sich in Geiselhaft genommen, so wie radikale Islamisten die Deutungshoheit beim Islam.
Ali Utlu, twitter, 02.06.20

An den links getrimmten deutschen Journalistenschulen scheinen offener Antisemitismus und die Sprache des „Stürmer“ kein Problem mehr darzustellen.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 03.06.20

off topic:

Nach wie vor setzen sich Politiker, Gewerkschafter, Kirchenvertreter oder die gern als „Zivilgesellschaft“ oder „Nichtregierungsorganisationen“ umschriebenen fördermittelfinanzierten Körperschaften nur ungern mit linksextremer Gewalt auseinander.
Peter Grimm, Die Achse des Guten, 30.05.20 (nach einem weiteren lebensgefährlichen Anschlag auf einen „Rechten“)

Zu den häufigsten Todesursachen farbiger US-Bürger gehört, von farbigen Kriminellen erschossen zu werden. Dasselbe gilt übrigens für amerikanische Polizisten. Siehe Statistik. So viel zum Thema „Rassismus“.
Claudio Casula, twitter, 29.05.20 an Ralf Stegner von der SPD SH, der behauptete durch Polizeigewalt zu sterben sei die häufigste Todesursache bei Schwarzen in den USA.

Saskia Esken ist ein wahrer politischer Glücksgriff. Also für alle, die die SPD am Boden sehen wollen.
Neverforgetniki, twitter, 02.06.20

Ich träume von einem Land, wo meine Kinder nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilt werden, sondern nach ihrem Charakter. Ich verstehe aber, warum viele Linke nicht nach ihrem Charakter beurteilt werden wollen…
Dushan Wegner, 04.06.20

Heißt es jetzt eigentlich Spatz*Innenhirn oder Spatzenhirn*Innen? Sicher ist nur, deren Inhaber*Innen sind sehr große Verlier*Innen.
Birgit Kelle, twitter, 04.06.20 an Karin Göring-Eckhardt, die von Spatz*innen fabulierte.

Kathrin Göring-Eckhardt ist eine gute Rednerin. Sie spricht frei und in ganzen Sätzen, aber es ist halt Schwachsinn in ganzen Sätzen.
Henryk M. Broder, zitiert auf twitter, 04.06.20 anlässlich der Spatz*innen-Äußerung.

In der Zeit meines Lebens hat sich das nationale Gespräch über Rasse allmählich von Schuld für das Verhalten von  Einzelpersonen über Schuld wegen Ideologie zu kollektiver Schuld ohne Bezug auf Verhalten oder Ideologie verschoben. Diese Wende ist bedeutend. Sie ist bewusst erfolgt. Und sie ist gefährlich.
Laura Hollis, WND, 04.06.20

Im Oktober 2016, zum Ende der Amtszeit Barack Obamas, veröffentlichte CNN eine Umfrage hinsichtlich der wahrgenommenen Spaltung der USA. Gefragt wurden die Teilnehmer unter anderem, wie sich das Verhältnis zwischen schwarzen und weißen Amerikanern während der Amtszeit Obamas ihrer Meinung nach entwickelt habe. 54 Prozent der Befragten sagten, es habe sich während der Präsidentschaft Obamas verschlechtert, nur 16 Prozent sagten, es sei besser geworden.
Felix Schnoor, Die Achse des Guten, 05.06.20; weiter:
Vergessen wir auch nicht, dass Obama mit seiner rücksichtslosen Implementierung von Obamacare im Grunde vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an keinen Wert auf Einigung gelegt hat…
So dankte Obama den „jungen“ Demonstranten und fügte eine der für ihn so typischen Floskeln hinzu: „Dieses Land wird besser werden“. Warum es das nicht schon während seiner Präsidentschaft geworden ist?…
Selbst Bush, der ebenfalls acht Jahre regierte und dessen einziger Einigungsmoment seiner Präsidentschaft wohl in 9/11 bestand, für welchen er entgegen diverser Verschwörungstheorien nicht einmal etwas konnte, wird nun vollkommen unkritisch zitiert. Derselbe Bush, den die Medien noch bis 2008 gehasst haben wie der Teufel das Weihwasser. Und
egal, wer etwas sagt, egal, was diese Person geleistet oder eben nicht geleistet hat, sobald man diese Worte auch nur ansatzweise gegen das große Monster Trump auslegen kann, werden sie unkritisch zitiert.

Im linken Narrativ sind die Proteste in den USA weitgehend friedlich, und außerdem sind sie brutal und verheerend, woran natürlich Trump die Schuld trägt. Ja, man kann lernen, zu »denken« wie ein Linker: Man muss einfach mit dem Gehirn das tun, was man sonst mit den Augen tut, wenn man absichtlich schielt. (Ich rate davon ab: Das Gehirn wird einem davon weh tun – und wenn man es zu oft tut, könnte das Gehirn so bleiben!)
Dushan Wegner, 05.06.20

Die Massenarmut, die Ausbeutung der Arbeiter, die Obdachlosigkeit und der Rassismus in den USA gehörten zu den Lieblingsthemen der „aktuellen kamera“ des DDR-Fernsehens. Diese schöne Tradition wird von den Tagesthemen und dem heute journal fortgeführt.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 06.06.20

Die Welle der „Demonstrationen“ der angeblichen Antirassisten: Entweder ist in ein paar Wachen die zweite Corona-Welle da (und zwar hauptsächlich bei der Antifa und beteiligten Linken) oder was uns über Abstandsregeln erzählt wird, ist alles Kokolores.
meiner einer, twitter, 06.06.2020 (nach einem Facebook-Post)

Sollen Menschen, die wegen ihrer Rasse verfolgt werden, kein Asyl erhalten, weil es Leute gibt, die sich an dem Ausdruck „Rasse“ stören?
Hans-Georg Maaßen, twitter, 12.06.20 zum Vorschlag das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz/Asylgesetz zu streichen.

Nicht die Polizei ist das Problem. Kriminelle sind es.
Mini AOC, twitter, 12.06.20 über die Krawalle gegen Polizei-„Rassismus“.

Die Deutschen, das sind die Leute, wenn die hören, dass es in Afrika eine Dürre gibt, dann fangen die in Bielefeld an Wasser zu sparen.
Ali Utlu, twitter, 13.06.20

In Deutschland hat jeder ein Recht auf die gleiche Meinung.
Panthea, twitter, 12.06.20

Man darf dich nicht auf das Alter reduzieren, außer du bist alt. Man darf dich nicht nach Hautfarbe bewerten, außer du bist weiß. Man darf dich nicht auf dein Geschlecht reduzieren, außer du bist ein Mann. Geht mit bloß weg mit eurer linken Heuchelei!
Neverforgetniki, twitter, 13.06.20

Wenn es in dem Tempo weiter geht, sind bis Montag auch Mutter Teresa, Bono und Jesus dran. Ich bin sicher, es finden sich Gründe. Da draußen ist ein Mob unterwegs, es wird Zeit, endlich Ordnung herzustellen, statt in die Knie zu gehen.
Birgit Kelle, twitter, 13.06.20 nach der Nachricht, dass eine Petition jetzt fordert eine Statue von Mahatma Gandhi wegen dessen angeblichen Rassismus zu beseitigen.

Wenn es in der Harvard School of Public Health darum geht, Fremdinteressen als Wissenschaft zu verkleiden, um sie in der Medizin durchzusetzen, dann ist Lauterbach ein Musterschüler.
Gunter Frank, Die Achse des Guten, 16.06.20; weiter:
Die Art und Weise, wie Lauterbach mit Quellen und Belegen in seinem Harvard-Essay umgeht, zieht sich wie eine rote Schnur durch sein Wirken. Auch in den von ihm publizierten Büchern ist die Quellenarbeit, da wo ich es geprüft habe, erstaunlich. Ich finde auch hier meist andere Aussagen in den Quellen, als die, wofür er diese benutzt. Wichtige hochwertige Arbeiten, die seinen Thesen widersprechen, grenzt er aus.

Deutschlands Kolonialgeschichte nimmt sich verglichen mit dem Empire zwar kurz und klein aus. Das hindert Intellektuelle der Bundesrepublik nicht daran, auch ihren Platz in der Sonne der neuen Ideologie einzufordern.
Alexander Wendt, Publico, 16.06.20; übrigens:
Diejenigen, die Krieg gegen Denkmale führen und Aufsätze in Fanons Stil verfassen, greifen nicht den Rassismus an, sondern den Teil der europäischen Geistesgeschichte, aus der die Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei entstand.

Wenn wir alles beseitigen, das eine rassistische Geschichte hat, warum gibt es dann die Demokratische Partei noch immer?
twitter-Userin, 18.06.20

Merkel wirbt für die Nutzung der Corona-App. Allein das ist schon ein Argument dagegen…
Neverforgetniki, twitter, 20.06.20

Was in der Nacht in Stuttgart passiert ist, hat jedenfalls weder etwas mit Links, noch mit einem etwaigen Migrationshintergrund der Täter zu tun. Dass es doch so ist, entnimmt man nicht nur den Informationen zur Herkunft der Täter, sondern auch der Tatsache, dass Cem Özdemir und Annalena Baerbock die Tat, „egal aus welcher Richtung“ die Täter kommen, verurteilen. „Egal“ ist es nämlich immer nur dann, wenn die Täter nicht aus der rechten Szene stammen.
Anabel Schunke, Die Achse des Guten, 21.06.20

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