Zitate

Aufgeschnappt:

Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 03.07.20 anlässlich einer unterirdischen Aussage von Gregor Gysi, dass Israel für Antisemitismus verantwortlich sei:
Egal, was Juden tun oder lassen, Judenhasser hassen Juden. Sie hassen Juden, weil sie leben. Es gibt nichts, was Juden tun können, um diesen ressentimentgeladenen Ruf zu verbessern. Juden können sich lediglich vor diesem Ruf schützen und sich gegen die daraus entstehenden Gewalttaten wehren. Genau diese Wehrhaftigkeit der Juden mögen Judenhasser nicht und kritisieren sie.
Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert, weil Juden sich wehren. Eine Situation eskaliert immer erst dann für beide Seiten, wenn sich die eine Seite dagegen wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deeskalation heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen, aufhören zu sein, aufhören,
Gebiete zu befreien, von denen aus sie angegriffen werden. Eskalation heißt, gegen die Vernichtung zu kämpfen. Eskalation heißt zu leben.
Solange der Konflikt eskaliert, existiert Israel. Solange Israel existiert, können Juden sich verteidigen. Solange Juden sich verteidigen können, leben sie. Wenn dadurch der Ruf von Juden leidet, bin ich mir sicher, dass Juden mit diesem schlechten Ruf leben können. Schließlich bin auch ich lieber ungeliebt und lebendig als beliebt und tot.
Es gibt allerdings einen Weg, wie die Eskalation zu verhindern ist:
Der Hass auf Israel muss ein Ende haben.

Journalistenwatch, 11.07.20 über die Erfahrungen mit den Facebook-„Faktencheckern“ von correctiv:
Wenn sich schon ein Unternehmen wie Facebook in juristisch höchst fragwürdiger Art und Weise anmaßt, die freie Meinungsäußerung durch Warnhinweise, Belehrungen und vermeintliche Hintergrundchecks zu beeinflussen und völlig legitime Veröffentlichungen ins Zwielicht zu rücken, dann sollte es ein Unternehmen beauftragen, dessen diensttuende Sachbearbeiter zumindest imstande sind, die von ihnen „gecheckten“ Texte intellektuell und substantiell zu erfassen. Bei Correctiv scheint dies nachweislich nicht der Fall zu sein.

Michal Kornblum, Die Achse des Guten, 10.07.20:
Ich habe heute Morgen diese Meldung bei Arutz Sheva, einem israelischen Nachrichtenportal, gefunden: „Der Oberrabbiner von München, Rabbiner Shmuel Aharon Brodman, wurde am Donnerstagabend von vier Muslimen angegriffen, die ihm gegenüber abfällige Bemerkungen machten.“ Eine deutschsprachige Meldung konnte ich dazu in den etablierten Medien nicht finden. Die Tatsache, dass die Angreifer zur internationalen „Eventszene“ gehören, passt wohl nicht so gut ins Medienbild wie ein kahlköpfiger Skinhead. 

Bari Weiss in ihrem „Abschiedsbrief“ an die New York Times:
Aber die Lehren, die nach den Wahlen hätten gezogen werden müssen – Lehren über die Bedeutung des Verständnisses anderer Amerikaner, die Notwendigkeit, sich dem Tribalismus zu widersetzen, und die zentrale Bedeutung des freien Gedankenaustauschs mit einer demokratischen Gesellschaft – wurden nicht gelernt. Stattdessen hat sich in der Presse ein neuer Konsens herausgebildet, aber vielleicht gerade in dieser Zeitung: Diese Wahrheit ist kein Prozess der kollektiven Entdeckung, sondern eine Orthodoxie, die einige aufgeklärten Menschen bereits kennen, deren Aufgabe es ist, alle anderen zu informieren.

Kürzeres:

Immer wieder schön, Menschen aus der Steinzeit dabei zu beobachten, wie sie Ansichten aus dem Mittelalter mit Hilfe neuzeitlicher westlicher Technik in den sozialen Medien verbreiten. #bmw #PRIDE2020 #PrideDay #Islam
Anabel Schunke, twitter, 28.06.20

„Palästina“ ist das einzige Land in der Geschichte der Menschheit, das vor seiner „Besatzung“ nicht existierte.
Arye Sharuz Shalicar, twitter, 01.07.20

Der Slogan „Black Lives Matter“ ist rassistisch, weil jedes Leben zählt.
Milos Zeman, Präsident der Tschechischen Republik, zitiert von Gateway Pundit, 02.07.20

Man vergleiche das sanfte Wording gegenüber der türkischen Aggression gegen die Kurden und der harsche Ton gegenüber Israel in den Bundestagsanträgen. Was soll uns das sagen?
Volker Beck, twitter, 06.07.20, kurz hinterher ein Beispiel:
Gegenüber der Türkei: „Aus Sicht der Bundesregierung ist die türkische Argumentation nicht zweifelsfrei.“
Gegenüber Israel „im Widerspruch zu internationalem Recht“

Wenn die Linke wirklich etwas für christliche und muslimische und vor allem für atheistische Menschen tun wollte, dann müsste sie eigentlich für die Ausweitung der israelischen Staatsgrenzen sein. Nicht, um den Juden einen Gefallen zu tun, sondern um möglichst vielen Arabern eine Chance zu geben.
Elisabeth L., twitter, 07.07.20

Die wegen Falschbehsuptungen bereits rechtskräftig verurteilte Lamya K. hat erneut eine Niederlage errungen.
RA Steinhöfel, twitter, 13.07.20 nach einem Urteil zugunsten von Henryk M. Broder.

Ich bin keine Leichtathletin, aber dank meines israelischen Privilegs bin ich in der Lage irre Distanzen in nur 15 Sekunden zurückzulegen … in den Bunkerraum.
israelische twitter-Userin, 14.07.20

Israels Gerichte und Behörden brauchten 37 Jahre für ein endgültiges Urteil. Urteil in einem Immobilienstreit, in dessen Zentrum eine Urkundenfälschung stand. Ein suboptimales Tempo, um sich systematisch palästinensische Grundstücke anzueignen.
Leo Sucharewicz, mena Watch, 16.07.20 über einen verlogenen Jammer-Text einer FAZ-Autorin; Fazit:
Assmann ist – wie andere Linksintellektuelle auch – besessen vom Fokus auf Israel und genießt die psychologisch-historische Entschuldung, die damit verbunden ist. Nicht weil sie muss, sondern weil sie will. Aleida Assmann ist Teil des intellektuellen Elends dieser Welt.

Immer wieder erklärt die Unesco unumstössliche, unleugbare historische Tatsachen einfach per Mehrheitsbeschluss für inexistent und ersetzt sie durch Geschichtsklitterungen. Zugespitzt formuliert könnte man sagen, dass sie den Antisemitismus als Weltkulturerbe adelt.
Alex Feuerherdt, audiatur online, 15.07.20

Laut „Experte“ Wolfgang Benz ist es ganz normales „jungmännertypisches Machtgebaren“, dass ein arabischer/syrischer Flüchtling in Berlin auf Menschen einprügelt, sobald er sie als jüdisch ansieht. Laut Benz solle das hier niemanden stören. Benz ist ein Antisemit.
twitter-User, 20.07.20

Nur wenn biodeutsche Pissnelken uns Juden töten wollen, ist es Terror/Antisemitismus. Ist der Täter aus Nahost, ist es Kultur/Israel-Kritik.
twitter-Userin, 21.07.20

„Wir haben viele Freunde in Deutschland. Aber nicht, weil sie Palästinenser lieben. Nur weil sie Juden hassen.“
„Khalil“, John Le Carré: Die Libelle; zitiert von Benjamin Weinthal, twitter, 21.07.20

Ich denke, wir müssen dazu übergehen, die Haltung der Bundesregierung zu Organisationen des politischen Islam grundlegend anders zu bewerten.
Das ist keine Naivität mehr, das ist Mittäterschaft.

Seyran Ates, twitter, 22.07.20

off topic:

Eine Ironie unserer Zeit besteht darin, dass angebliche Faktenchecker vor allem Texte prüfen, die sich gegen die politische Korrektheit versündigt haben, während in den Gospels der politischen Korrektheit, die in Mainstream-Medien gepredigt werden, die Fake News zu finden ist, die Faktenchecker doch eigentlich finden und beseitigen wollen. Sie sind halt keine Faktenchecker, sie sind Informationsverhinderer, angetreten, um das Echozimmer linksextremer Spinner gegen jede Art von Realität abzuschotten.
sciencefiles, 24.06.20

Die Zukunftskämpfer für Frieden, Toleranz und Klimarettung. Dieses Land hat kein Polizeiproblem, sondern eines mit linken Wohlstandsrotzlöffeln.
Birgit Kelle, Facebook, 02.07.20 in Reaktion auf die Behauptung von Fridays for Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt. Lasst uns aufhören … sie als ‚Helfert‘ zu titulieren…“

Seit 1945 galt der Abstammungsnachweis in Deutschland als geschichtlicher Irrweg. Mit der Anti-Rassismus-Bewegung ist er zurück.
Jan Fleischhauer, Focus, 04.07.20

»Links« steht heute für organisierte Dummheit, für politische Gewalt und für die offene Verachtung der Demokratie.
Dushan Wegner, 03.07.20

Ich wünschte mir, man würde um jedes von illegalen Migranten ermordete deutsche Mädchen auch nur annähernd so sehr trauern wie um einen schwarzen Kriminellen aus den USA.
Neverforgetniki, twitter, 06.07.20

Ich will keine Quotenfrau sein, sondern eine qualifizierte Frau.
twitter-Userin, 08.07.20

Die Süddeutsche Zeitung titelte eben: „Kriminalität von rechts ist viel gefährlicher als von links“. Interessant. Wusste gar nicht, dass beispielsweise der Tatbestand „Körperverletzung“ schlimmer ist, je nachdem, wer ihn begeht. Wieder was gelernt. Danke liebe Süddeutsche.
Neverforgetniki, twitter, 09.07.20

Wann wurde eigentlich das „Bekenntnis“ zur „Quotenfrau“ zur modernen Religionszugehörigkeit? Und wer erklärt den Damen, dass es keine Auszeichnung, sondern ein Offenbarungseid ist?
Birgit Kelle, 10.07.20

Sozialisten mögen es nicht, wenn gewöhnliche Leute sich entscheiden können, denn sie könnten etwas anderes als den Sozialismus wählen.
Margaret Thatcher, zititert auf  twitter, 13.07.20

Merkel verbietet Diskussionen, hält ihre Politik für „alternativlos“, kommandiert ihren Innenminister herum wie eine Marionette und macht Wahlen rückgängig. Aber hier in Deutschland regen sich die Medien über Trump, Duda und Orban auf. Ist klar.
neverforgetniki, twitter, 13.07.20

Wer eine ausgeprägte Abneigung gegen Merkel hegt, kann kein ganz schlechter Mensch sein.
Claudio Casula, twitter, 18.07.20 zur Meldung von Die Welt, Trump sei von John Bolton eine ausgeprägte Abneigung gegen Merkel attestiert worden.

Bis dato war es mir eigentlich immer gleichgültig, welche Hautfarbe Menschen besitzen, jedenfalls pflege ich sie nicht nach diesem Merkmal zu beurteilen, aber bei den Linken scheint das heutzutage ganz ähnlich auszusehen wie weiland beim Ku-Klux-Klan, nur umgekehrt und ohne die spitzen Hüte (aber mit Fackeln).
Claudio Casula, Die Achse des Guten, 17.07.20 über den Begriff „Weißseinsreflexion“ und das Rassenproblem der Linken.

Dass im Jahre 2020 ernsthaft darüber diskutiert wird, wer Hitler töten darf und wer ideologisch nicht ausreichend dafür qualifiziert ist – das ist dann doch ein starkes Stück. Es ist vielleicht der beste Beleg dafür, wie pervertiert die sogenannte Erinnerungskultur in diesem Land ist.
Air Türkis, Die Achse des Guten, 20.07.20

Der wahre Grund warum Männer Jungfrauen heiraten wollen, ist doch, dass die Frauen nicht merken sollen, wie schlecht sie eigentlich im Bett sind.
Ninve Ermagan, twitter, 21.07.20

Das linke Juste Milieu in Deutschland will nicht den Kampf um die Ideen führen, sie wollen nicht belegen, dass sie recht haben, sie wollen ihre Feinde fertig machen.
Klaus Kelle, Denken erwünscht, 24.07.20