Die Herkunft der arabischen Siedler im Land Israel

Was steckt in einem Namen? Im Fall der Araber sagt es uns, was ihr Stamm und Herkunftsland sind. Es räumt auch mit dem größten Irrtum auf, von dem die „Palästinenser“ wollen, dass wir sie glauben.

Rotem Nimkovsky. MiDA, 16. Mai 2020


Beduinische Nomaden von der arabischen Halb Insel unterwegs (Foto: Pinterest)

Die Araber begehen den 15. Mai als den Tag der Erinnerung an die Katastrophe, auf Arabisch die „Nakba“, die sie ihnen mit der Gründung des Staats Israel widerfuhr. Sie behaupten, die „indigenen“ arabischen Einwohner hätten als Ergebnis davon aus ihrem „Heimatland“ fliehen müssen. Sie unterlassen bequemerweise die Erwähnung des Grundes für die „Katastrophe“ und woher und wann diese angeblich indigenen arabischen Einwohner tatsächlich kamen.

Resolution 181 der UNO-Vollversammlung von 1947 forderte die Teilung des britischen Mandats in Palästina in separate jüdische und arabische Gebilde. Die jüdische Führung akzeptierte die Resolution. Die arabischen Länder lehnten sie ab, was ihr Recht ist. Wozu sie kein Recht hatten, war der jüdischen Bevölkerung in der gegen den Krieg zu erklären.

Die Armeen von sieben arabischen Ländern machten ich daran den jüdischen Staat zu vernichten, dem sie zahlenmäßig hundert zu eins überlegen waren. Sie verfolgten zu8udem die jüdischen Bürger, die seit Jahrhunderten in ihren eigenen Ländern lebten und zwangen sie wegzugehen und Zuflucht im neu geschaffenen Staat Israel zu suchen.

Die arabischen Staaten wollten zusammen mit der arabischen Bevölkerung im britischen Mandatsbereich die Juden in der Region auszulöschen und scheiterten damit. Die für sie einzige Katastrophe in diesem Szenario war, das sie den Krieg verloren.

Wie in jedem Krieg wurden Menschen entwurzelt und mussten sich woanders neiderlassen. Fast eine Million Juden – die an den Feindseligkeiten nicht einmal beteiligt waren – wurden aus arabischen Ländern vertrieben; auch mehr als 600.000 Araber aus israelischem Territorium, von denen vielen genau genommen von den vorrückenden arabischen Armeen gesagt wurde, sie sollten weggehen.

Das Mandat Palästina des Völkerbundes (1922) definierte die Grenzen der Heimstatt für das jüdische Volk als den Bereich vom Jordan im Osten bis zum Mittelmeer im Westen. Das war, wie bereits erklärt, die Folge einer langen historischen und tief religiösen Verbindung der Juden zu diesem Land. Es definierte „Juden“ als das Volk des Landes, das die San Remo-Kommission (1920) „Palästina“ nannte; es wurde der alte römische Titel „Syria-Palestina“ verwendet, den ihm Kaiser Hadrian 132 n.Chr. gab

Die Juden brachten den ursprünglichen Namen „Israel“ (ישראל) nach fast 2.000 Jahren zurück. Um das zu kontern übernahmen die Araber den römischen Begriff „Palästina“, ein Wort, das im Arabischen keine Bedeutung hat. Obwohl  es im ursprünglichen Gründungsdokument der Terrorgruppe Palästinensische Befreiungsorganisation, der „PLO“ 1964 (Artikel 24) hieß: „Diese Organisation übt keinerlei territoriale Souveränität über die Westbank im Haschemitischen Königreich Jordanien, über den Gazastreifen oder im Bereich Himmah aus“, definiert das PLO-Emblem wie auch das der Hamas „Palästina“ in genau den Grenzen, die der Völkerbund für das Land Israel verwendete: vom Jordan bis zum Mittelmeer.

Sie behaupteten Indigenen-Status als „Palästinenser“, die seit Generationen in der Gegend lebten. Ein Überblick in die Geschichte zeigt jedoch, dass die Einwohner der Gegend seit der Zeit der Vertreibung der Juden durch die Römer fluktuierten.

Von der Zeit der Eroberung des Landes durch die muslimischen Araber im Jahr 636 an veschoben sich die Herrscher des Landes zwischen Muslimen, Kreuzfahrern, arabischen Stämmen untereinander und sogar den Mongolen. Das blieb bis 1517 so, als die Eroberung durch die Osmanen dem Land ein gewisses Maß an relativer Stabilität brachte, aber nicht lange.

Die Eroberungswellen und Kriege, Naturkatastrophen wie Erdbeben, harte Lebensbedingungen sowie die periodische Plünderung durch arabischen Beduinenstämme aus der Wüste machten die Gegend unwirtlich. Es gibt relativ wenige Elemente, die kontinuierliche Besiedlung im Land Israel belegen können, egal ob Jude oder Araber.

Damit war das Land am Vorabend der zionistischen Besiedlung, die mit der Gründung von Petah Tikva 1878 begann, zumeist einsam und verlassen. Es war spärlich und zum Teil nomadisch besiedelt. Berühmte Touristen, die Israel damals besuchten, bezeugten diese Lage getrennt voneinander: Sie fanden kleine ländliche Beduinenbevölkerung, die in schlammigen  Hütten lebten und beschrieben die Örtlichkeit als Sumpfgebiet, zumeist nicht kultiviertes Terrain, das als Weideland für Ziegen und Schafe genutzt wurde. Die lokalen Einwohner waren nicht die Eigentümer des Landes. Die Eigentümer waren reiche Familien aus dem gesamten osmanischen Reich, die keine Verwendung für das Land hatten, die über die Titel und Ehren hinaus ging, die ihnen damit verliehen waren.

Mit der Migration der Juden ins Land Israel zwischen 1870 und 1947 nahm die arabische Bevölkerung um 270% zu, fast dreimal so viel wie in Ägypten, damals das arabische Land mit der höchsten natürlichen Geburtenrate. Mit anderen Worten: Die Zunahme erfolgte größtenteils durch Migration.

Die Massenmigration war das Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung und Modernisierung, die jüdischer Zuwanderung folgten. Die arabischen Immigranten kamen auf der Suche nach Lebensunterhalt.

Tawfiq Bey al-Hourani, der syrische Gouverneur von Hauran, sagte 1934, dass „innerhalb weniger Monate mehr als 30.000 Syrer in Palästina einfielen“.

Winston Churchill erklärte am 22. Mai 1939, dass arabische Zuwanderung nach Palästina während der Mandatszeit so stark war, dass ihre Zahl in einer Rate zunahm, dass selbst die Juden der gesamten Welt nicht damit mithalten konnten.

US-Präsident Franklin Delano Roosevelt sagte am 17. Mai 1939, dass die Zuwanderung von Arabern nach Palästina seit 1921 weit größer war als die von Juden in der letzten Zeit.

Nach Angeben der britischen Volkszählung von 1931 waren die Muslime im Land nicht unbedingt Araber, sondern, nach den Sprachen zu urteilen, die sie sprachen: Afghanisch, Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Tscherkessisch, Kurdisch, Persisch, Sudanesisch und Türkisch.

Die Araber selbst geben zu, dass die palästinensische Identität gefälscht ist, wie wir in einem früheren Artikel von Judith Bergman zeigten und wie in dem folgenden Video zu sehen ist:

Daraus wird deutlich, dass diese Araber etwa zur selben Zeit in Massen in den Bereich zogen wie Juden hierher zuwanderten. Aber es gibt eine andere, sehr einfache Weise die Herkunft der Araber zu identifizieren, nämlich anhand ihrer Nachnamen. In den arabischen Gemeinden identifizierten die Nachnamen den Stamm oder Clan, zu dem jemand gehört, ein Land oder eine Region ihrer Wurzeln und in manchen Fällen ihren Beruf.

Es ist wichtig zu betonen, dass in der Stammeskultur die Loyalität eines jeden Einzelnen zuallererst ihrem Stamm und ihrer Familie gehört. Das westliche Konzept des Nationalismus der arabischen Stammeskultur fremd ist. Das ist einer der Gründe, dass diese Staaten mit dem Sturz der zentralen Obrigkeit in arabischen Ländern im vergangenen Jahrzehnt in Unordnung geraten sind.

Yassir Arafats voller Name zum Beispiel lautet Yassir Yusuf Arafat Al-Qudwa Al-Husseini. Er behauptete zwar in Jerusalem geboren zu sein, war aber in Ägypten geboren und die Familie seines Vaters stammte aus dem Stamm von Al-Qudwa, das in Syrien liegt. Seine Mutter, Husseini, war ägyptische Staatsbürgerin, obwohl der Name ihre Wurzeln in der Region zwischen Irak und Saudi-Arabien preisgibt.

Hier sind ein paar der Herkünfte der geläufigen arabischen Nachnamen, die man leicht in jedem Telefonbuch in Israel finden kann, sowie auch auf den Landkarten, die den Ort ihrer Herkunft verraten (da diese Namen alle auf Arabisch sind, könnten manche an anderen Orten anders buchstabiert werden):

Al-Turki – Türkei

Sultan – Türkei

Al-Masri –Ägypten

Masrawa – Ägypten

Al-Tartir – das Dorf Tartir in Ägypten

Bardawil – der See und das Dorf Bardawil, Ägypten

Tarabin – südöstlicher Sinai (Beduinen), Ägypten

Abu-Suat / Abu-Sita – der Tarabain-Stamm, Ägypten

Scha’alan – Beduinen aus Ägypten

Fayumi –das Dorf al-Fayum, Ägypten

Al-Bana – Ägypten

Al-baghdadi – Bagdad, Irak

Zoabi –Westlicher Irak

Al-Faruki – Irak

Al-Tachriti – Irak

Zabaide / Zubeidi – Irak

Husseinie / Hussein – Saudi-Arabien (Hussein war der 4. Imam)

Tamimi – Saudi-Arabien

Hedschasi – die Hedschas-region (Küste des Roten Meeres) in Saudi-Arabien

Al-Kurasch / Al-Kuraschi – Saudi-Arabien

Ta’amari – Saudi-Arabien

Al-Halabi – aus der Region H aleb, Nordsyrien

Al-Allawi – Westsyrien (Küste)

Al-Hurani – Distrikt Huran, Südsyrien

Al-Qudwa – Syrien

Naschaschibi – Syrien

Khamati – Syrien

Lubnani – Libanon

Sidawi – Sidon, Libanon

Al-Surani – Sour-Tair, Südlibanon

Al-Yamani – Jemen

Al-Azad – Jemen

Hadadin – Jemen

Matar – das Dorf Matar, Jemen

Morad – Jemen

Khamadan – Jemen

Mugrabi – Maghreb, Marokko

Al-Araj – Marokko

Buschnak – Bosnien

Al-Schaschani – Tschetschenien

Al-Jazir – Algerien

Al-Abid (Beduinen) – Sudan

Samahadna (Beduinien) – Sudan (immer noch unter Diskussion)

Al-Hamis – Bahrain

Zarqawi – Jordanien

Tarabulsi – Tripolis, Libanon

Das sind die Orte einiger der arabischen Stämme in Israel, die fälschlicherweise als „Palästinenser“ bezeichnet werdne:

Hebron – Tamimi, Natschi, Ja’abri, Abu Sanina, Qawasma

Jericho – Erekat (Arikat)

Beith Lehem – Touqan, Schak’ka

Schem (Nablus) – Al-Masri

Tulkarm – Al-Carmi

Ramalla – Baraguthi, Tawil, Abbas

Um el-Fahm (israelische Staatsbürger) – Jabrin

Ostjerusalem – Hedschazi (die Region Heschas ist die östliche Küstenlinie am Roten Meer, in Saudi-Arabien)

Gaza – Al-Masri, Tarabin, Al-Abid