Ramy Levy verklagt UNO-Menschenrechtsrat

Der israelische Supermarkt- und Telekom-Magnat reicht wegen schwarzer Liste zu Siedlungen Verleumdungsklage gegen UNHRC ein.

Hezki Baruch, Israel National News, 17. August 2020

Ramy Levy (Flash90)

Der israelische Supermarkt-Magnat Rami Levy, dem auch die Telekommunikationsfirma eponymous gehört, verklagt den UNO-Menschenrechtrat, weil dieser seine Firma wegen ihrer Aktivitäten in Ostjerusalem, auf den Golanhöhen, Judäa und Samaria auf eine schwarze Liste gesetzt hat.

Im Februar veröffentlichte der UNHRC seine „Schwarze Liste Siedlungen“, mit der 112 Firmen, die in Ostjerusalem, auf den Golanhöhen und israelischen Städten in Judäa und Samaria operieren, vorwirft gegen das Völkerrecht zu verstoßen und damit die „bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte des palästinensischen Volkes“ zu schaden.

Die schwarze Liste, auf der 94 israelische Firmen und 18 Firmen des Auslands stehen, zielte darauf die Unternehmen unter Druck zu setzen ihre Operationen in Judäa, Samaria, Ostjerusalem und auf den Golanhöhen einzustellen und möglicherweise und potenziell dazu zu führen, Firmen zu boykottieren, weiter in diesen Gebieten zu agieren.

Am Montag reichte die Organisation Shurat HaDin eine NIS280.000-Klage gegen den UNO-Menschenrechtsrat ein, mit dem dem Rat Verleumdung vorgeworfen wird.

In der von Shurat HaDin formulierten Klage argumentiert Rami Levy, dass in israelischen Gebieten von Judäa und Samaria zu operieren, nicht die Rechte der palästinensischen Araber verletzt; im Gegenteil, es kann ihnen nutzen.

„Ich glaube an Koexistenz“, sagte Rami Levy. „All unsere Beschäftigten in unseren Geschäften werden ohne Unterscheidung auf Grundlage von Religion, Rasse oder Nationalität in gleicher Weise eingestellt.“

„Wir freuen uns jedem Kunden zu bedienen, ohne Beachtung von Religion, Rasse oder Nationalität und wir werden das weiterhin tun.“

Die Akten vermerkten, dass die Geschäfte der Supermarktkette Rami Levi in Judäa und Samaria sowohl israelische Juden und palästinensischen Araber gleichberechtigt beschäftigen. Die Löhne und Arbeitsbedingungen für die palästinensische-arabischen Angestellten, argumentiert die Klage, sind in den Rami Levy-Läden besser als in vergleichbaren Arbeitsstellen, die den Arbeitern in ähnlichen Geschäften in den PA-Gebieten verfügbar sind; der durchschnittliche Arbeiter in Rami Levy-Läden verdirent dreimal so viel wie der Durchschnittslohn von PA-Arbeitern.

Shurat HaDin behauptet, dass trotz der den Organisationen der Vereinten Nationen gewöhnlich gewährten Immunität dieser Fall eine Ausnahme ist; dafür wird angeführt, dass der UNO-Menschenrechtsrat Unternehmen von Juden ausgesucht hat, während israelisch-arabische Unternehmen, die ebenfalls in jüdischen Orten in Judäa und Samaria agieren, ignoriert werden. Elf Firmen im Besitz arabischer Israelis operieren in israelischen Orten in Judäa und Samaria, hält die Klage fest.

Damit, argumentiert Shurat HaDin, verletzt die Schwarze Liste die UNO-Charta, was dem Menschenrechtsrat die Immunität nimmt, die UN-Organisationen normalerweise genießen.

 

Ein Gedanke zu “Ramy Levy verklagt UNO-Menschenrechtsrat

  1. Die UN ist eh nur von Islamisten unterwandert. Die pfeifen doch auf alles was nicht Islam ist. In meinen Augen sind das Verbrecher.

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