Als Israel versuchte Palästinensern in „Flüchtlingslagern“ dauerhafte Heime zu geben

Elder of Ziyon, 16. September 2020

Aus dem Christian Science Monitor vom 26. Mai 1992:

Es sind zahlreiche Versuche unternommen worden [palästinensische] Flüchtlinge umzusiedeln, aber alle sind fehlgeschlagen. 1950, lange bevor die Gebiete unter israelische Kontrolle kamen, schlug die UNRWA vor 150.000 von ihnen nach Libyen umzusiedeln, aber Ägypten erhob Einspruch. 1951 belegte die UNRWA einen Plan mit einem Veto, 50.000 palästinensische Flüchtlinge aus dem Gazastreifen in den Nordsinai umzusiedeln, als Ägypten es ablehnte das Wasser des Nils zu nutzen, um vorgeschlagene Landwirtschaftssiedlungen zu bewässern. 1952 lehnte Syrien die UNRWA-Initiative ab 85.000 Flüchtlinge in dem Land anzusiedeln. 1959 berichtete die UNRWA, dass von dem $250 Millionen-Fonds zur Rehabilitierung, der 1950 geschaffen wurde, um Flüchtlingen außerhalb der Lager Häuser und Arbeitsplätze zu schaffen, nur $7 Millionen ausgegeben worden waren.

Anfang der 1970-er Jahre initiierte Israel das, was es das Programm „Bau dein eigenes Haus“ nannte. Ein halber Morgen Land außerhalb der Lager wurde Palästinensern gegeben, die dann den Kauf von Baumaterial finanzierten und, in der Regel mit Freunden, ein Haus bauten. Israel stellte die Infrastruktur zur Verfügung: Abwasserkanäle, Schulen usw. Mehr als 11.000 Lagerbewohner wurden in 10 verschiedenen Viertel umgesiedelt, bevor die PLO unter Einsatz von Einschüchterungstaktiken das Programm beendete.

Israelische Behörden sagen, wenn Menschen in der Lage wären sich der PLO entgegenzustellen und wenn es die Gelder gäbe in Infrastruktur zu investieren, könnten jeder Lagerbewohner innerhalb von acht Jahren ein einzelnes Haus in einem sauberen und nicht übervölkerten Viertel besitzen.

Ich habe über diese israelische Initiative früher schon geschrieben, kannte aber die tatsächliche Zahl der Palästinenser nicht, die aus dem Umzug weg aus den UNRWA-Lagern Nutzen ziehen konnten, bevor die PLO wieder anfing sie zu bedrohen.

Die UNO-Vollversammlung verabschiedete auch Resolutionen, die Israel dafür verurteilten Palästinensern kostenlos Land und Infrastruktur als Gelegenheit zur Verbesserung ihres Lebens zu geben.

Ohne die Drohungen der PLO hätte es bis 2000 keine UNRWA-Lager in den Gebieten mehr gegeben und jeder Bewohner hätte ein eigenes Haus und Land besitzen können – gratis.

Dieser eine Vorfall zeigt, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der Palästinenser kümmerte als die PLO es jemals tat. Im Gegenteil: Die PLO damit beschäftigt ihre eigenen Leute im Elend zu halten.

Die „pro-palästinensischen“ Gruppen, die gegen die Normalisierung Israels mit anderen arabischen Ländern protestieren, folgen dieser Tradition, dass palästinensische „Flüchtlinge“ ohne Heime bleiben, die sie ihr eigen nennen können – damit sie für ihre Lage Israel verantwortlich machen können.