Das Hass-Lager

Die angeblich aufgeklärte Linke bezeichnet Donald Trump als „bösartig“ und einen „Lügner“ und bejubelt seine anscheinende Wahlniederlage, während sie den PLO-Mann Saeb Erekat priest. Das beweist nur, dass weder Israel noch Frieden zu ihren Top-Prioritäten gehören.

Ariel Kahana, Israel HaYom, 13. November 2020

Hass treibt eine Person in den Wahnsinn, sagen unsere Weisen. Jeder, der einen ranghohen Journalisten oder Politiker der Linken diese Woche reden hörte, konnte selbst sehen, wie Hass sie wahnsinnig gemacht hat.

In den weit entfernten USA sah es aus, als verliere Donald Trump die Präsidentschaftswahl. Das erklärten die großen Sender und das deutete die erste Stimmzählung an. Aber Bidens Sieg, selbst wenn er sich als sicher herausstellen sollte, war trotzdem keine abgemacht Sache und bestimmt nicht offiziell. Das Gremium, das den Präsidenten wählt, das Electoral College, ist noch nicht zusammengetreten. Die Stimmzählung ist noch nicht vorbei. Auf jeden Fall erkannte der Verlierer die Ergebnisse noch nicht an. Er behauptete die Wahl sei gestohlen worden und dass es Betrug gab sowie dass der Sieg ihm faktisch entrissen wurde.

Das ist nicht das erste Mal, dass das amerikanische Wahlsystem zu einer Verzögerung der Verkündung des Siegers im Präsidentenrennen geführt hat. Es ist auch nichts falsch daran, dass Trump eine Untersuchung dazu fordert, ob es Betrug gab oder nicht und wir können nicht ausschließen, dass seine Behauptung stimmt, dass „jede legale Stimme“ zählt und nicht „jede Stimme zählt“, wie er es ausdrückt.

Aber nichts davon spielt aus israelischer Sicht die größte Rolle. Für uns entscheidend ist die Bilanz, die der aus dem Amt scheidende Präsidenten hinterlässt. Trump verurteilte uns nicht Tag und Nacht wegen Leuten in Jerusalem, die beschlossen aus Balkonen neue Räume zu machen, überging uns nicht bei Besuchen im Nahen Osten und ließ unsere Militärgeheimnisse nicht an die Medien durchsickern. Er schrieb auch keine Resolutionen gegen uns im UNO-Sicherheitsrat und überging uns nie, um einen Deal zu unterzeichnen, der den Weg des Iran zu einer Atombombe ebnete.

Ganz im Gegenteil: Trump umarmte Israel und das jüdische Volk wie kein anderer amerikanischer Präsident es je getan hat. Er führte einen erbitterten Kampf gegen Antisemitismus und natürlich erkannte er Jerusalem als Hauptstadt Israel an, brachte den Iran auf die Matte, führte Israel zu drei Friedensvereinbarungen und ordnete an, dass unter jeglicher zukünftiger Friedensvereinbarung niemand sein Haus verlassen muss – und das sind nur ein paar Schritte, zu denen es jüdischen und israelischen Konsens gibt.

Und jetzt brachen, obwohl er sogar einen der historischsten Schritte der letzten Jahrzehnte durchdrückte, die größten Experten in Israel in Schadenfreude und Boshaftigkeit aus. In den Tagen des ehemaligen Präsidenten Obama predigten dieselben Leute über die Bedeutung Amerikas Diktat zu folgen und jetzt sagen sie „Gott sei Dank sind wir Trump los geworden“, wie die ehemalige Avoda-Parteichefin Shelly Yachimowitsch es in einer öffentlichen Sendung zur Primetime sagte.

„Wir sind einen gestörten Idioten und Lügner los, der einfach alles verachtete und der alles begrüßte, was übel und widerlich war.“ Wirklich, Shelly? Trump umarmte das Land, das dein Gehalt bezahlt – ist es ein widerliches und übles Land? „Vier Jahre eines bösen Geistes, Lügen und Tyrannei“, nannte Meretz-Führer Nitzan Horowitz das Vermächtnis Trumps. Und sie sind nicht die Einzigen.

Der miese Geist, der jeden ergriff, der sich zur „zionistischen Linken“ zählt, endete diese Woche nicht mit dem Spucken ins Gesicht des Anführers von halb Amerika. In einer typischen Imitation der amerikanischen Linken begannen unsere eigenen „Pluralisten“ zu heulen: „Gebt den Lügnern keine Plattform“ – mit anderen Worten: Bringt die politischen Gegner zum Schweigen.

„Schaltet das Mikrofon des Vater (Netanyahu) ab, des Sohnes (Yair Netanyahu) und die Armee der Sprachrohre“ forderte der linke Propagandist Eladad Yaniv. Und er war auch nicht der einzige, der das sagte.

Sie werden überrascht sein das zu hören, aber die aufgeklärte Linke schaffte es sogar noch tiefer zu sinken. Nachdem sie den Präsidenten der einzigen Supermacht der Welt, der diesen Posten noch weitere zwei Monate besetzt, mit Schutz bewarfen – begann das „Denk-Lager“ Lobreden auf den ehemaligen PA-Unterhändler Saeb Erekat zu halten.

Sie trauerten nicht um einen Verteidiger Israels, einen jüdischen Philosophen von Weltruf, den verstorbenen Rabbiner Lord Jonathan Sacks – sie trauerten um einen Mann, der geschickt und ständig über Jahrzehnte hinweg Israels Bild in der Welt besudelte. Erst vor kurzem, ein Beispiel von vielen, beschuldigte Erekat IDF-Soldaten fälschlich bewusst einen behinderten Mann getötet zu haben, obwohl Videoaufzeichnungen bewiesen, dass der Vorfall ein verhinderter geplanter Terroranschlag war. Für diese erwähnten Linken spielen diese Attacke und andere in diesem Land keine Rolle. Einen „Mann des Friedens“ nannten sie Erekat, dieselben Leute, die die Person demütigten, der uns wirklich Frieden brachte – Donald Trump. Oh, die Schande.

Einmal mehr sehen wir, dass Israel für Repräsentanten der Linken keine Top-Priorität hat. Frieden auch nicht. Hass ist das, was dem Lager gemein ist. Es ist erschreckend zu denken, dass eine solche Mentalität, solch Böses und Irrationalität jemals Israel führen könnten.

2 Gedanken zu “Das Hass-Lager

  1. Sind Juden blöd, dann sind sie es in einem unbeschreiblichen Maße. Am besten sieht man es am
    israelischen Linken. Das war nicht immer so. Einst waren sie klug, aber lange ist es her. Wann und womit wurden sie infiziert, und warum?
    lg
    caruso

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