Was Katholiken über den Islam wissen müssen

Ein neues Buch geht hart mit den Lügen und Verdrehungen von Papst Franziskus und der katholischen Hierarchie ins Gericht.

Raymond Ibrahim, FrontPage Magazine, 30. November 2020

Von den verschiedenen Strängen der Christenheit war der Katholizismus historisch gesehen der Hauptfeind des Islam. Es waren die Päpste, die zu den Kreuzzügen aufriefen; und es waren Katholiken, die das Kreuz nahmen.

Die Zeiten haben sich radikal geändert. Heute gehört die Hierarchie der katholischen Kirche zu den größten Fürsprechern des Islam. Europas Top-Kardinal Jean-Claude Hollerich sagte zum Beispiel vor Kurzem, der Prophet Mohammed würde sich für den Terrorismus schämen, der Frankreich heimsucht, wozu das Abschlachten alter Christen in ihrer Kirche in Nizza sowie die Enthauptung eines französischen Lehrers gehörte, der Mohammed „lästerte“.

Man muss tatsächlich nur einen Blick auf Papst Franziskus werfen, um eine Fülle an Verteidigungen des Islam zu finden, die er regelmäßig als „Schwester“-Religion des Christentums darstellt, die nur die friedliche Koexistenz mit Katholiken und allen anderen anstrebt. Der Papst bestand darauf, dass ein paar Muslime ihre Religion „fehlinterpretieren“ und das nicht der Fehler des Islam sei.

Als ein Journalist 2016 den Papst fragte, ob Fr. Jacques – ein weiterer von Muslimen während der Messe in seiner Kirche abgeschlachteter französischer Priester – „im Namen des Islam getötet“ wurde, widersprach der Papst entschieden. Er argumentierte, dass er von Katholiken höre, die in Italien tagtäglich Gewalttaten begehen: „Der eine, der seine Freundin ermordete, ein anderer, der die Schwiegermutter ermordete … und die sind getaufte Katholiken! Es gibt gewalttätige Katholiken! Wenn ich von islamischer Gewalt spreche, muss ich von katholischer Gewalt sprechen.“

Offenbar ist für diesen Papst Gewalt, die in Übereinstimmung mit Allahs Geboten begangen wird – zum Beispiel die Hinrichtung von Lästerern – nicht Besorgnis erregender als Gewalt, die in Widerspruch zu den Geboten des christlichen Gottes begangen wird. Gemäß dieser perversen Logik müssen wir, wenn wir den Islam zur Verantwortung ziehen, die Christenheit zur Verantwortung ziehen, ungeachtet der Tatsache, dass der Islam Gewalt rechtfertigt – gegen vom Glauben abgefallene, Gotteslästerer, Ungläubige allgemein usw. – während das Christentum sie verurteilt.

Wenn dies die „offizielle“ Haltung der katholischen Hierarchie zum Islam ist, dann verwirkt die katholische Kirche als Körperschaft nicht nur 1.400 Jahre Erfahrung mit und Wissen über den Islam; sie wird mit genau dem Gegenteil der Wahrheit indoktriniert.

Aus diesem Grunde ist ein neues Buch von William Kilpatrick, What Catholics Need to Know about Islam[*], ein willkommener und zeitgerechter Beitrag. Es besteht aus rund 400 Seiten, die in 23 Kapitel unterteilt sind; der Autor untersucht eine Vielzahl an Themen, die von der katholischen Hierarchie weitgehend zensiert worden sind, angefangen mit der weit verbreiteten Behauptung, dass Christen und Muslime denselben Gott verehren – eine offensichtliche Unwahrheit, außer man akzeptiert, dass Gott schizophren ist, der einen Gruppe bestimmte Eigenheiten über sich selbst präsentiert, während der dieselben Eigenschaften einer anderen Gruppe gegenüber verurteilt.

Zusammen mit der von den Apologeten unverblümt aufgezwungenen Unterdrückung der Fakten, zeigt Kilpatrick, wie Appeasement, politische Korrektheit und westlicher Selbsthass und/oder Schuld manipuliert werden, um Christen – die von Natur aus bereits dazu neigen ihren Feinden zu vergeben, während sie sich selbst hart beurteilen – ungewollt islamische Aggression gegen sich selbst als Form der „Frömmigkeit“ stärken.

Der Autor hebt zudem eine Reihe übersehener Parallelen hervor. Zum Beispiel zeigt er, wie muslimische Aktivisten dieselben Taktiken anwenden – einschließlich durch Infiltration und folgende Subversion von Regierung, akademischer Welt und Medien – die zum kometenhaften Aufstieg z.B. der LGBT-Bewegung geführt haben.

Am wichtigsten ist, dass Kilpatricks Buch die Verteidigung des Islam durch die katholische Kirche Lügen straft – und ein Gegenmittel dazu ist – wobei es zeigt, wie die Kirche durch ihre Führung in Europa stirbt, während die Landschaft mit Moscheen übersät wird. Er schreibt: „Wir sehen heute die Wiederauferstehung des Islam als große und gefährliche Macht.“ Derweil „hat die derzeitige Sorte Kirchenführer eine übertriebene Toleranz nicht nur gegenüber dem Islam gezeigt, sondern auch gegenüber der Welt, dem Fleisch und manchmal, so scheint es, sogar gegenüber dem Teufel.“

Das alles kann sich ändern und auch noch ziemlich einfach, argumentiert der Autor. Immerhin leben wir in einer Zeit, in der der Islam inhärent schwach ist; er kann den Westen nur terrorisieren, weil dieser ihn mit dem Mitteln dazu versorgt. Daher müssen wir nach Meinung Kilpatricks, um „den totalitären Übergriffen des Islam“ Widerstand zu leisten, nicht „Armeen und Marinen ausheben“; sondern vielmehr die Worte Christi befolgen: „Die Wahrheit wird euch befreien.“ (Joh. 8,32)

Und wenn es um die Wahrheit über Mohammeds Religion geht – eine gefährliche Wahrheit, die so völlig unterdrückt worden ist, auch durch die katholische Hierarchie – dann ist What Catholics Need to Know about Islam mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.

(Foto: Catholic Familiy News)

[*] Was Katholiken über den Islam wissen müssen

2 Gedanken zu “Was Katholiken über den Islam wissen müssen

  1. War Jesus jemals katholisch? Er ist von Geburt ein Hebräer. Der Gott Israels hat die Vaterschaft übernommen, was Miriam in Erklärungsnot brachte. Sie hat das ganz unaufgeregt hingenommen und ließ sich, ohne sich zurechtfertigen, der Untreue beschuldigen. Dem Vater von Jesus wurde auch zugemutet, dass er zwar die Vaterschaft übernehmen solle ohne der leibliche Vater zu sein. Unberührt sollte die Mutter des Erlösers der verirrten Menschheit begegnen. Für viele ist das ein Trost geworden, dass sogar der Erlöser aus unklaren Verhältnissen kam. Sie haben dieses Ereignis als Identifikation mit ihren zerbrochenen Beziehungen zusammengebracht und haben darin Trost gefunden wenn sie der hochanständigen Gesellschaft begegneten. Jesus hatte keine Probleme damit aus ungeklärten Verhältnissen zu kommen.
    Das hat ihn vor dem Richtgeist der Vollkommenen bewahrt. ER kannte das Herz derer die nur scheinbar etwas verbotenes getan hatten. Er identifizierte sich schon vor seiner Geburt, mit der gefallenen Welt.Diese Herzensweite wurde ihm auf den Leib geschneidert. Seine Großzügigkeit sprengte alle gesellschaftlichen Grenzen, und gab uns damit das Gefühl dass es nichts gibt was man ihm nicht sagen könnte. Weil die Kirche mit solcher Herzensweite nicht klarkam, hat sie ganz einfach die Rollen vertauscht und gab Mama die Rolle der Mittlerin, und Papa wird unscheinbar gemacht, so dass seine Autorität nicht anerkannt wurde, obgleich sie gewaltig war. Diese beiden zogen bei der Erziehung ihres erstgeborenen Sohnes vorbildlich an einem Strang.
    Der Islam hat nichts dergleichen vorzuweisen. Ja, er ist sogar stolz darauf, ein komplett anderes Familienkonzept zu haben. Dass dies die Versklavung der Frau mit sich bringt, macht die Männerseele stolz, und erlaubt ihm alles, was ihn blind werden läßt, für seine eigenen Verfehlungen. Diese Religion glaubt sich dem Rest der Welt so sehr überlegen, dass sie sich die Rolle des Richters und des Vollstreckers ohne Diskussion aneignen konnte.
    Und die westliche Welt hat sich wegen der Omnipotenz des Islam einschüchtern lassen ohne jemals zu erfassen, worauf sie da freiwillig verzichtet hat. Es fehlt ihr der Glaube. Liebe stumm gewordene Kirche, du hast dich vom Ölbaum getrennt. Kehre um zu den Wurzeln und lasse dich einpflanzen in den originalen Ölbaum wovon du dich abgespalten hast. Dann wirst du dem Islam furchtlos begegnen können um ihn für Gott zu gewinnen.

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