Wie man sich eigenständig informieren kann – verlässlich

Twitter wird es nie zugeben, aber Internetseiten, die nicht genehm sind, werden gerne  mal in einen „Shadowban“ gesteckt. Facebook agiert ähnlich.

Twitter, Facebook und YouTube (Google) legen Wert darauf, Accounts zu sperren, denen vorgeworfen wird, sie würden gegen die Regeln der Plattformen verstoßen – natürlich ohne das konkret zu benennen und zu belegen und ohne Möglichkeit, diese auch noch einzufordern. Dazu durfte ein User gerade selbst die entsprechende Erfahrung mit Einträgen aus meinem Blog machen. Das war noch harmlos im Vergleich zu anderen Usern, deren Konten komplett gesperrt bis gelöscht wurden.

Solche Erfahrungen machen deutlich, dass uns über soziale Plattformen eher einseitige Informationen vermittelt werden. Twitter gibt ja offen zu, dass in Sachen Corona gelöscht wird, was nicht genehm ist. Twitter hat US-Präsident Trump zensiert, nachdem ihn zu sperren – auch mit juristischen Mittel bzw. deren Androhung – gerade noch verhindert werden konnte. Es haben aber nicht alle so viel Glück wie Trump.

Bei Facebook wurde von einigen mehr oder weniger Prominenten über Klagen dafür gesorgt, dass ihre Inhalte wieder freigegeben wurden. Seltsamerweise fast immer nur bei Nutzern, die konservativ-aufklärerisch tätig sind und linke Machenschaften offenlegen; oder die von extremistischen und nicht ganz so extremistischen Muslim-Aktivisten. Die ach so sozialen Medienplattformen gehen massiv gegen alles und jeden vor, der vom aktuellen politischen Mainstream nicht gewünscht ist und argumentativ dagegen hält.

Jetzt beschreibt ein ehemaliger Muslim, dass er auf YouTube, twitter und Facebook gesperrt wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass er eine enorm große Anhängerschaft verliert, neu ist, dass diese gleich bei allen dreien der Fall ist. Kian hat es sich zur Aufgabe gemacht, über den Islam aufzuklären. Er kann das aus seiner eigenen Erfahrung und dem, was er früher glaubte, sehr kompetent machen. Dass der Islam (und viele Muslime) dabei nicht gut wegkommen, versteht sich wohl von selbst. Das passt aber nicht in die heutige Zeit, denn Aufklärung dieser Art kann so wahr und korrekt sein, wie sie will, sie wird nicht akzeptiert und soll unterdrückt werden.

Nun ist es leider so, dass die meisten Internetnutzer sich über diese Plattformen informieren. Sie wissen nicht – oder wollen nicht wissen – wie sie desinformiert sie sind, weil ihnen ganze Batterien an  Informationen vorenthalten werden. Twitter, YouTube und Facebook gerieren sich mindestens so einseitig wie die Mainstream-Medien und behaupten auch noch das im Namen der Meinungsfreiheit zu tun.

Aber was sollte der interessierte Nutzer tun, um sich trotzdem umfangreich und vielfältig zu informieren?

Es gibt (leider?) nur eine Möglichkeit: Wann immer man auf eine Seite trifft, die interessant ist, sollte man sie abonnieren – per E-Mail. RSS-Feed oder indem man den Link in seinen Favoriten speichert und diesen regelmäßig anklickt.

Das ist inzwischen das einzige Mittel, nicht von den Informationen abgeschnitten zu werden, die außerhalb dessen liegen, was in den gängigen Medien gebracht und propagiert wird. Alternative Medien sind eine unverzichtbare Ergänzung zu dem, was uns allenthalben vorgesetzt wird, wenn wir uns selbst ein Bild machen wollen, was wir glauben können und was nicht. Und wir sind darauf angewiesen, uns selbst zu informieren. Weder unsere „Traditionsmedien“ noch die „sozialen“ Medien sind bereit, uns diese Möglichkeit zu bieten.

Ein Gedanke zu “Wie man sich eigenständig informieren kann – verlässlich

  1. Bevor hier begeistert auf andere Plattformen verwiesen wird: VK, FreeSpeech.World, USA.life, MeWe sind Alternativen, die zumindest bisher keine echten Alternativen sind, weil sie nicht ansatzweise die Reichweite der anderen haben. Da kann man prima selbst was reinsetzen, aber zur Information können sie bisher nur ansatzweise dienen. Und wer weiß schon, ob sich dort nicht auch irgendwann der Zensor rührt…

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