Elder of Ziyon, 2. November 2020
Aus der Palestine Post, 22. November 1933:

100.0000 illegale arabische Migranten
Riesiger Strom aus Syrien, Hauran, Irak und Transjordanien
In den Jahren 1920 bis 1931 wurden die Muslime und Christen Palästinas zusätzlich zu ihrer natürlichen Zunahme um 100.000 aufgestockt.
Das ist der Schluss, den A. Reubeni in einem Artikel in „Doar Hayom“ vom Montag zog. Nach Angaben einer Volkszählung von 1922 betrug die Zahl der Muslime 590.000 und die der Christen 73.024, schreibt er. Die Shaw-Kommission schätzte 1928 die Zahl der Muslime auf 660.000 und die der Christen auf 79.000. Die Zahl der Muslime in Palästina nahm daher von 1922 bis 1928 um 70.000 zu, die der Christen um 6.000. Nach Angaben der Volkszählung vom November 1931 zählten die Muslim 759.712 und die Christen 91.398.Von Anfang 1928 bis Ende 1931 nahmen die Muslime um 100.000 und die Christen um 12.000 zu, das heißt 112.000 in drei Jahren, verglichen mit 76.000 in den sechs vorhergehenden Jahren.
„Was war die Ursache dieser rapiden Zunahme?“, fragt Reubeni. Auf Grundlage der normalen natürlichen Zunahme war zu erwarten, dass die Muslime in den Jahren 1929 bis 1931

höchstens um 39.000 und die Christen um 3.000, zusammen also 42.000 zunehmen würden. Wie erklärt sich die Differenz zwischen dieser Zahl und 112.000, nämlich unerwartete 70.000?
Eigentlich, schließt Reubeni, ist die Zunahme bis 1929 noch größer, da in der Folge herauskam, dass die Volkszählung von 1922, auf der die Shaw-Kommission ihre Berechnungen stützte, die Zahl der Beduinen um mindestens ein Drittel aufgebauscht hatte. Die Beduinen, war seitdem klar gemacht worden, zählten damals höchstens 65.000 und nicht, wie angegeben, 103.000. So irrte sich die Shaw-Kommission um rund 40.000 in ihrer Schätzung für 1928. Tatsächlich betrug der Überschuss der Muslime und Christen gegenüber ihrer natürlichen Zunahme in den Jahren 1929 bis 1931 mehr als 100.000.
Diese Zahl stellt muslimische und christliche Immigranten aus benachbarten Ländern dar, die zu mindestens 95% ungenehmigt waren. Es handelt sich um Syrer, Libanesen, Hauraniten, Iraker, Transjordanier, Hedschasis und Ägypter.
So viel zu arabischer Zuwanderung Ende 1931. Aber sie ist seitdem angeschwollen und dringt heute aus der hungrigen Wüste und den Armutsgebieten Syriens und Ägyptens nach Palästina ein, erblühte durch jüdische Anstrengungen, argumentiert Reubeni. Wir sind heute Zeugen einer gewaltigen Welle aus den umliegenden, dürren Ländern in das Land des Reichlichen, das Land, das im Prinzip für die Gründung der jüdischen nationalen Heimstatt vorgesehen war…
Es gibt keine Zweifel, dass es in den 1920-er und 1930-er Jahren eine beträchtlich arabische Zuwanderung ins britische Mandat Palästina gab. Doch anders als die damalige jüdische Zuwanderung werden die Araber nie als „Kolonisten“ oder „Siedler-Kolonisten“ bezeichnet, wie es mit den Juden gemacht wird.
In wahrer Ironie werden sie tatsächlich heute als „Palästinenser” betrachtet – obwohl die meisten von ihnen nur 20 Jahre lang im britischen Mandat Palästina lebten. Und sie übernahmen den Namen der Menschen, die damals Palästinenser genannt wurden.

Palästinenser in Missouri
Zwei Studenten an der Universität
Columbia, Missouri, 18. Januar
Zwei Studenten aus Palästina sind dieses Jahr an der University of Missouri eingeschrieben worden. Frl. Annette Shapiro aus Tel Aviv und davor aus New York macht ihren Major in Sport. Sie hat vor, nach ihrem Abschluss nach Palästina zurückzukehren, um für die Organisation Hapoel zu arbeiten. Obwohl ihr Kurs vier Jahre dauert, erwartet Frl. Shapiro ihren Abschluss in weniger als der vorgesehen Zeit ihren zu schaffen.
Mosche Shapiro aus Haifa, Sohn von Dr. J. M. Shapiro, Leiter der Malariaforschung in Palästina, macht den Kurs in Agraringenieurwesen. Auch er hat vor, nach seinem Abschluss nach Palästina zurückzukehren, um dort amerikanische Landwirtschaftsmethoden einzuführen. Es ist Herrn Shapiros erstes Jahr an der University of Missouri.
Beide Studenten sind aktive Mitglieder des International Club an der Universität und nehmen an vielen weiteren Studenten-Aktivitäten teil. Beide leisten in ihren Kursen ausgezeichnete Arbeit.
