Archäologische Funde in Israel untergraben das „palästinensische“ Narrativ

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 12. Oktober 2020

Wie durchaus bekannt ist, lieben es Palästinenserführer – unter Nutzung ihrer lebhaften orientalischen Fantasie – die Präsenz des „palästinensischen Volks“ in „Palästina“ zurückzudatieren. Mahmud Abbas hat regelmäßig erklärt, die Palästinenser seien direkte Nachfahren der Kanaaniter, die vor etwa 4.000 Jahren im Nahen Osten lebten. Er hat sogar vor kurzem in der UNO noch übertriebene Behauptungen aufgestellt; dort sagte er Ende September, die Palästinenser würden seit 6.000 Jahren in „Palästina“ – dem „Land ihrer Vorfahren“ – leben. Im Scheingericht der UNO wird jede von den Arabern dargebotene Absurdität ein geneigtes Publikum finden. Die von Archäologen vorgelegten Beweise untergraben jedoch immer wieder dieses Narrativ der uralten „palästinensischen“ Anwesenheit im Land. Diese Geschichte steht hier.

Experten werden ihnen sagen, dass die gefährlichsten Feinde der palästinensisch-arabischen Sache die Königreiche am Golf sind, die beschlossen haben Israel anzuerkennen; oder die europäischen Länder, die ihre Botschaften nach Jerusalem verlegen; oder die amerikanischen Politiker, die es ablehnen die Schulden der palästinensischen Autonomiebehörde abzuzeichnen (sprich: zu bezahlen – heplev).

Ich bin anderer Meinung. Ich sage, der beachtlichste Feind der Palästinenser ist – die Archäologie.

Vor kurzem wurde in Niedergaliläa eine 2.000 Jahre alte Mikwe (rituelles Bad) entdeckt. Die meisten Menschen hätten vermutlich nie etwas von dieser Entdeckung erfahren, hätte es nicht dramatische Fotos davon gegeben, wie das gesamte Bauwerk zur Erhaltung von einem LKW in einen nahe gelegenen Kibbuz gebracht wurde…

Mit anderen Worten: Diese Galiläer waren Juden. Sie waren keine „Palästinenser“. Das Wort „Palästina“ war noch nicht erfunden worden. Sie waren keine Araber oder Muslime – die Invasion von muslimischen Fundamentalisten aus der Arabischen Halbinsel lag noch 600 Jahre in der Zukunft…

Wie alle Gebildeten wissen, kamen die muslimischen Araber im 7. Jahrhundert ins Land Israel – das den Römern ursprünglich als Judäa bekannt war, die es in „Syria Palaestina“ und dann kürzer in „Palästina“ umbenannten. Sie hätten nicht früher kommen können, da es den Islam selbst bis ins frühe 7. Jahrhundert gar nicht gab. Es war im Jahr 600 n.Chr., als Mohammed behauptete die erste von Gabriel überbrachte Nachricht erhalten zu haben; 613 n.Chr. begann Mohammed diese Botschaft zu predigen. Und erst nach dem Triumph des Islam in Medina und Mekka fegten die Araber aus Arabien heraus nach Norden.

Wie erklären dann die Palästinenserpropagandisten diesen jüngsten Fund einer 2.000 Jahre alten Mikwe weg? Beschreiben sie sie als Tränke für Pferde oder Kamele? Oder einen frühen Swimmingpool? Nein, sie geben sich nicht einmal die Mühe das zu kommentieren. Wie immer, wenn es einen neuen archäologischen Fund einer jüdischen Stätte gibt, schweigen die Palästinenser in der Hoffnung, dass der neue Fund einfach vorbei geht, ohne dass er in der Welt draußen bemerkt wird. Die PA bereut nur, dass die Stelle nicht in Area A der Westbank liegt, wo die PA die Beweise antiker jüdischer Präsenz einfach hätte zerstören können, wie sie das gemacht haben, wo immer sie können. Wie viel Beweise dieser kontinuierlichen jüdischen Präsenz im Land Israel (heute auch als „Palästina“ bekannt) seit 3.500 Jahren von den Palästinensern und vor ihnen von den Jordaniern vernichtet oder vertuscht worden sind, kann man nur raten.

Um es für Abbas nur noch schlimmer zu machen, waren die Leiter der Ausgrabung Walid Atrasch und Abd Elghani Ibrahim. Man kann anhand ihrer Namen sagen, dass sie wohl eher keine orthodoxen Juden sind. Die PA wird es schwer haben irgendjemanden Glauben zu machen, dass Atrasch und Ibrahim Agenten einer zionistischen Verschwörung sind.

Zwei israelisch-arabische Archäologen leiteten die Ausgrabung der Mikwe. Ihre Hingabe an die Archäologie erwies sich als stärker als jeglicher mögliche Wunsch ihrerseits das „palästinensische“ Narrativ seit tausenden Jahren im Land zu leben zu unterstützen, indem dieser damit unvereinbare Beweis vernichtet wird. Wie blamabel für Mahmud Abbas und seine Geschichtsumschreiber-Genossen.

Die Entdeckung der Mikwe war nur die jüngste in einer Reihe archäologischer Funde in Israel während des letzten Jahres, von denen jeder dem palästinensisch-arabischen Propaganda-Narrativ widersprach.

Bei der Ausgrabung am Givati-Parkplatz in Jerusalem entdeckten Archäologen hebräische Inschriften, die 2.600 Jahre zurückgehen. Eine war ein Steinsiegel mit den Worten „Eigentum von Ikkar, Sohn des Matanyahu“. Die andere war eine Tonsiegel-Inschrift, die lautete: „Eigentum von Nathan-Melech, Diener des Königs.“ Sie waren nicht auf Arabisch. Und die Namen lauteten nicht Yassir oder Mahmud…

Derweil entdeckten Ausgräber der University of North Carolina zwei verblüffende Mosaike am Ort einer 1.600 Jahre alten Synagoge nahe Huqoq in Nordisrael. Eines stellt eine Szene aus dem Exodus der Juden aus dem antiken Ägypten dar. Das andere zeigt Bilder, die auf Versen des Buchs Daniel basieren. Beachten Sie, dass die Mosaike keine Szenen aus dem Koran zeigen. An ihnen ist nichts islamisch oder „palästinensisch“. Sie sind jüdisch, sie liegen in Israel und sie sind 1.600 Jahre alt…

Und, könnte der Autor Stephen Flatow hinzugefügt haben, es sollte weitere 200 Jahre dauern, bis ein einziger Araber oder Muslim in Judäa (alias „Palästina“) ankam, lange nachdem diese bemerkenswerten Mosaike oder die Synagoge bei Huqoq, in denen sie sich befanden, erstellt wurden.

Die muslimischen Araber haben ihr Bestes getan, um die antiken jüdischen Stätten zu zerstören. Von 1949 bis 1967, als die Jordanier die Altstadt hielten, zerstörten oder schändeten sie alle bis auf eine der 35 Synagogen der Altstadt, von denen einige sehr alt waren. Die nicht vollständig verwüsteten Synagogen wurden von den Jordaniern als Hühnerställe und Stallungen für Dunghaufen, Müll und Kadaver genutzt. Der ehrwürdige jüdische Friedhof auf dem Ölberg, der älteste bestehende jüdische Friedhof, war völlig durcheinander; zehntausende Grabsteine wurden in Stücke geschlagen, um als Baumaterial für Mauern, Treppen und die Böden jordanischer Armeelatrinen benutzt zu werden. Große Bereiche des Friedhofs wurden eingeebnet, um eine Abkürzung zu einem neuen Hotel zu schaffen. Hunderte Thora-Rollen und tausende heiliger Bücher waren geplündert und zu Asche verbrannt worden.

Wo immer die Jordanier auf eine antike jüdische Stätte trafen, einschließlich archäologischer Grabungen, beschädigten oder zerstörten sie sie. Warum auch die Artefakte der „ekelhaftesten aller geschaffener Wesen“ respektieren oder erhalten? Und warum die Beweise einer antiken jüdischen Präsenz im Land behalten, wenn man sie loswerden kann, ohne dass es jemand merkt?

Jetzt, da Israel seit dem Sechstage-Krieg die Kontrolle über die Westbank gehabt hat, hat es nicht nur verhindert, dass weiterer Schaden an bekannten jüdischen Stätten angerichtet wird, sondern israelische Archäologen, die in einige Fällen mit israelisch-arabischen Archäologen – wie Walid Atrash und Abd Elghani Ibrahim, die die Verantwortung für die den aktuellen Fund in Niedergaliläa der 2.000 Jahre alten Mikwe hatten – arbeiten, haben es geschafft seit dem Sechstage-Krieg viele weitere jüdische Stätten zu entdecken. Und jeder Ort oder jedes Artefakt, das entdeckt wird – Synagogen, Mikwen, Mosaike, Öllampen, Keramiken, Münzen – liefern einen weiteren Beleg, der zum Verständnis von 3.000 Jahren ununterbrochener jüdischer Präsenz im Land beiträgt. Und all das untergräbt das Narrativ dieser erfundenen 4.000 oder 5.000 oder gar 6.000 Jahre „palästinensischer“ Geschichte, inklusive dieser kanaanitischen Vorfahren des „palästinensischen Volks“, die Mahmud Abbas weiter verhökert und von der er will, dass jeder es glaubt.

Es wäre nützlich, wenn der israelische Botschafter bei einer dieser endlosen Debatten über Araber und Israelis in der UNO-Vollversammlung bewaffnet mit den visuellen Beweise vortreten würde, d.h. dem, was Othello, der berühmte Zerschläger von Muslimen (die kollektiv als „ein bösartiger und Turban tragender Türke“ personifiziert) den „Augebeweis“ nannte. Fotos der ältesten Synagogen in Israel, von Mikwen, Mosaiken, Öllampen, Ess- und Trinkgefäßen, Keramiken, Münzen, Waffen – also all die facettenreichen Beweise jüdischen Lebens, die deutlich mit ihren ungefähren Daten ab 1500 v.Chr. gekennzeichnet sind – könnten dann auf einer großen Leinwand in der Halle der Vollversammlung und online gezeigt werden. Noch besser wäre es, wenn echte Artefakte aus Israel zur Ausstellung ins UNO-Gebäude gebracht würden. Der israelische Botschafter sollte den Botschafter von „Palästina“ einladen der UNO sein eigenes Material als Beweis der Präsenz des „palästinensischen Volks“ während dieser „tausende Jahre“ vorzulegen, in denen sie in „Palästina“ lebten. Die Antwort des palästinensischen Botschafters sollte höchst aufschlussreich sein.