Palästinenser verurteilen Israel, zählen aber auf seine medizinische Versorgung

Während von der Hamas festgehaltene Israelis grausamster Folter unterworfen sind.

Hugh Fitzgerald, FrontPage Mag, 15. Dezember 2020

Saeb Erekat verbrachte sein Leben damit Israel und die Israelis zu denunzieren. Aber als er an Covid-19 erkrankte, bestand er darauf im Hadassah-Krankenhaus behandelt zu werden, wo er – wie er wusste – einen Behandlungsstandard erhielt, der in palästinensischen Krankenhäusern nicht erreichbar ist.

Er ist einer von vielen Palästinensern, die auf israelische medizinische Versorgung gesetzt haben. Ein Bericht zu diesem Phänomen findet sich HIER:

Der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehende Tod des ranghohen Palästinensers Saeb Erekat in Jerusalems Hadassah-Krankenhaus hat in der israelischen Gesellschaft eine Debatte um Medizin und Moral und den Zynismus und die Undankbarkeit der Palästinenser in ihren Beziehungen zu Israel wieder entfacht.

Erekat, den ich persönlich kannte, ist ein perfektes Beispiel: Er arbeitete unermüdlich nicht nur daran Israel zu delegitimieren, sondern es mit Mitteln wirtschaftlicher Strangulation über seine nicht enden wollende weltweite Werbung für die BDS-Kampagne zu vernichten. Er beschuldigte Israel ein „Apartheid“-Staat zu sein, unterstützte aktiv den „Widerstand“ (eine Beschönigung für palästinensischen Terrorismus, der darauf abzielt Israelis zu töten), forderte einen Tsunami von Millionen „zurückkehrenden palästinensischen Flüchtlingen“, um Israel zu überwältigen und demografisch als Heimatland des jüdischen Volks zu vernichten und trat für die Beendigung der Koordination zwischen Israel und der palästinensischen Autonomie (PA) ein.

Trotzdem wurde er nie von einer westlichen Regierung oder Menschenrechtsorganisation getadelt. Fakt ist, dass Erekat nicht anders behandelt wurde als andere Mitglieder der PA und der Hamas, die offen Terrorismus koordinieren und unterstützen sowie ihre Kinder mit giftig antisemitischen Lehrplänen indoktrinieren – oft subventioniert von europäischen Regierungen und großen linken US-Stiftungen.

Angesichts dieses Verhaltens in der Vergangenheit ist es ironisch, dass Erekat sich wegen seiner Coronavirus-Notlage um Hilfe an das Hadassah Ein Kerem-Krankenhaus in Israels Hauptstadt wandte.

„Ironisch“ ist eine viel zu freundliche Beschreibung von Erekats Verhalten – schließlich verbrachte er jeden wachen Moment damit den jüdischen Staat zu untergaben, während er sich in seiner Stunde der Not selbst in ein israelisches Krankenhaus eingewiesen hatte. Da fallen einem andere, passendere Worte ein, zum Beispiel „pure Heuchelei“.

Der Jerusalemer Scheik Ikrama Sabri verhielt sich genauso. Jahre lang spuckte er von seiner Kanzel aus boshafte Propaganda und israelfeindliche sowie antiamerikanische Hetze. Aber als er dringend am Herzen operiert werden musste, war seine erste Wahl – das von den Zionisten betriebene Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem. Die jüdischen Ärzte retteten Sabris Leben und er kehrte dazu zurück Israel zu diffamieren und zu Gewalt und Terrorismus gegen Juden aufzustacheln.

Es gibt viele weitere Beispiele dieses moralischen zweierlei Maßes und jeden Monat schicken die Führungen von Hamas und PIJ hunderte kranke Palästinenser zu komplizierten medizinischen Verfahren in israelische Krankenhäuser.

Es ist interessant, dass es so viele Terroristen im arabischen medizinischen Establishment gibt, das so herausragend zu Terrorismus und Mord beigetragen hat. Ayman Zawahiri, ein Arzt, war einer der ursprünglichen Gründer von Al-Qaida; Abdel Aziz al-Rantisi war eine ranghohe Hamas-Persönlichkeit und Mediziner, genauso wie Mahmud al-Zahar (ein Chirurg) und Ibrahim al-Yazouri (ein Apotheker); allesamt aktive Terroristen bis ins Mark. Aber statt ein modernes palästinensisches öffentliches Gesundheitssystem auszubilden und neue Krankenhäuser zu bauen sowie die medizinische Qualität im Gazastreifen zu verbessern, investierten die Führer von Hamas und Palästinensischem Islamischem Jihad die Gelder der „humanitären Hilfe“ der internationalen Gemeinschaft in die Positionierung von Raketenstellungen innerhalb von UNO-Schulen und -Spitälern, den Aufbau eines Netzwerks an Untergrund-Kommando- und -Angriffstunneln im gesamten Gazastreifen und die Befestigung von Bunkern, die sie unter dem Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt bauten.

Die schlechte Qualität der medizinischen Versorgung im Gazastreifen (und die leicht bessere in den von der PA regierten Gebieten der Westbank) spiegelt eine bewusste Entscheidung der Palästinenserführer. Sie beschlossen ihr Geld, das sie von Auslandspendern für die Palästinenser erhielten, nicht für die Verbesserung ihrer Krankenhäuser, die Ausbildung und Einstellung von Ärzten und Pflegekräften, den Kauf benötigter medizinischer Ausrüstung zu investieren, sondern stattdessen in zehntausende Raketen in Schulen, Moscheen, Spitälern, den Bau eines gewaltigen Untergrundsystems an Angriffstunneln und befestigten Bunkern sowie die Bezahlung von Waffen – all das braucht Geld, das in die Verbesserung der medizinischen Versorgung für die Palästinenser hätte gehen können. Es war ihre Entscheidung so viel von ihren Hilfsgeldern in Terror statt in medizinische Hilfe zu stecken.

Es ist daher kein Wunder, dass das palästinensische öffentliche Gesundheitssystem nicht mit komplizierten medizinischen Problemen klarkommen kann und seine schwierigen Fälle in israelische Krankenhäuser schickt. 2014 wurde die Ehefrau von PA-Führer Mahmud Abbas in Israel behandelt. 2018 wurde ein israelischer Spezialist nach Ramallah geschickt, um Abbas selbst zu behandeln, was eine dramatische Verbesserung seiner Gesundheit und offenbar die Rettung seines Lebens zur Folge hatte. Im Verlauf der Jahre hat Israel den Verwandten von Hamas- und PA-Führern medizinische Versorgung geboten, deren Hauptbeschäftigung darin besteht ihre Tage damit zu verbringen über die Vernichtung des Staates Israel nachzudenken und sie zu planen…

Die westliche Presse hat es verfehlt zu erwähnen, das erst Abbas‘ Frau und dann Abbas selbst erfolgreich von israelischen Ärzten behandelt wurden. Natürlich wird diese Information von den Behandelten sehr geheim gehalten; sie wollen nicht, dass bekannt wird, dass sie sich für besondere Behandlungen auf israelische Ärzte verlassen, denn das würde sich mit ihrer ständigen Denunzierung wie grausam Israel gegenüber den Palästinensern ist, beißen. Und sie wollen natürlich nicht, dass ihr eigenes Volk von der besonderen medizinischen Versorgung erfährt, die sie von Israel erhalten. In der palästinensischen Presse werden Sie nichts zu diesen Patienten finden.

Abbas und seine Frau sind nicht die einzigen Mitglieder seiner Familie, die in Israel behandelt wurden. Mahmud Abbas‘ jüngerer Bruder, Abu Louai, wurde im Assuta-Krankenhaus behandelt, einem Privathospital in Tel Aviv. Abu Louai ist 76 Jahre alt und leidet unter Krebs. Er lebt in Qatar. Die PA-Presse hat diese Information nie veröffentlicht und wird das auch nie tun, genauso wenig wie der Rest der arabischen Presse die Nachricht jemals bekommen sollte. Bedenken Sie, dass Abu Louai sich entschied bzw. machte das eher sein Bruder für ihn, sich in einem israelischen Privat-Krankenhaus behandeln zu lassen, obwohl die Alternative in seinem Fall nicht in einem finanziell schlecht bestellten palästinensischen Krankenhaus bestand, sondern ein hochmodernes Krankenhaus im superreichen Qatar. Ohne Zweifel wollte Abbas die beste Versorgung für seinen Bruder und seine eigene Erfahrung mit einem israelischen Spezialisten, der ihn in Ramallah wegen seines lebensbedrohlichen Zustands behandelte, führte ihn dazu darauf zu bestehen, dass sein Bruder von israelischem medizinischem Personal behandelt wird. Selbst ein Krankenhaus in Qatar war nicht gut genug. Und als Abbas‘ Schwager am Herzen operiert werden musste, wurde auch er in einem israelischen Krankenhaus behandelt. Mit anderen  Worten: Abbas, seine Frau, sein Bruder und sein Schwager sind alle wegen lebensbedrohlicher Krankheiten von israelischen Ärzten behandelt worden.

Eine der skandalösen Absurditäten, die aus Israels beispielloser humanitärer Politik gegenüber genau den terroristischen Gruppen entstehen, die versuchen den jüdischen Staat zu vernichten – in westlichen Medien nie berichtet – besteht darin, dass dieselben Terrororganisationen versucht haben, im Gegenzug aus einigen ihrer Patienten Selbstmordbomber zu machen. Zum Beispiel schickte die Hamas 2005 eine Frau aus dem Gazastreifen namens Samir Ibrahim Bas zu lebensrettender Behandlung ins Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva. Aber die Hamas füllte ihre Unterwäsche mit 20 Pfund Hochleistungs-Sprengstoff, damit sie die sie behandelnden Ärzte in ihrem israelischen Krankenhaus in die Luft jagen konnte.

Eine palästinensische Patientin, die die von israelischen Ärzten angebotene lebensrettende Behandlung benötigte, war bereit sich selbst – und diese – bei einem von der Hamas geplanten Selbstmord-Bombenanschlag zu sprengen. Glücklicherweise wurden in ihrer Unterwäsche versteckten die 20 Pfund hochexplosiver Sprengstoff rechtzeitig entdeckt. Könnte es eine teuflischere Tat geben als genau die Leute zu ermorden, die versuchen dein Leben zu retten?

Über die medizinischen Behandlungen hinaus, die jedem Terroristen zuteil wird, der sich geschworen hat den jüdischen Staat zu vernichten, eröffnete Israel ein Feldlazarett an seiner Grenze zu Syrien auf den Golanhöhen, um die zu behandeln, die Hilfe suchen. Die israelischen Ärzte und Pflegekräfte stellten keinem der hunderte Verletzten Fragen. Zu den Patienten gehörten Soldaten der feindlichen syrischen Armee – technisch immer noch im Krieg mit Israel.

Daher war es ironisch, dass in den letzten zwei Wochen an genau derselben Stelle auf den Golanhöhen, wo Israel das Feldlazarett betrieb und verletzte Syrer behandelte, israelische Soldaten ein System improvisierter Sprengsätze fanden, mit der eine IDf-Patrouille zu getötet werden sollte.

Es spielte keine Rolle, dass israelische Ärzte genau dort hunderte verletzte Syrer versorgten. Sie waren Israelis, Juden und das wog in der Sicht fanatischer Muslime schwerer als alles Gute, das sie getan haben könnten. Mit der Behandlung dieser hunderte verletzter Syrer, einschließlich Soldaten, deren Staat sich immer noch mit Israel im Krieg befindet. Daher der arabische Undank, der sich in Sprengsätzen zum Ausdruck bringt, die IDF-Soldaten töten sollen.

In Israel kennen wir die Wahrheit. Zum Beispiel wurde im Oktober 2014, nur zwei Monate nachdem die Hamas einen Krieg mit Israel begann, bei dem sie mehr als 10.000 Raketen auf zivile Ziele abfeuerte, Sarah Haniyeh, die Tochter von Hamas-Führer Ismail Haniyeh, im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv behandelt, nachdem es bei ihr in einem Krankenhaus im Gazastreifen Komplikationen gab. Um dieselbe Zeit verließen auch Haniyehs Schwiegermutter und Enkelin ebenfalls den Gazastreifen für Behandlung in israelischen Krankenhäusern…

Wie Mahmud Abbas wollte Hamasführer Ismail Haniyeh für seine Tochter, seine Schwiegermutter und seine Enkelin nur die beste medizinische Versorgung. Natürlich veranlasste er, dass sie von israelischen Ärzten in israelischen Krankenhäusern behandelt wurden.

Eine weitere Absurdität, die israelische Medizin von palästinensischem Zynismus und Heuchelei unterscheidet, ist das Beispiel des Terroristen Yahya al-Sinwar, dem Leiter des Politbüros der Hamas im Gazastreifen, dem 2007 während seiner Inhaftierung in Israel in einer Operation ein Gehirntumor entfernt wurde. Nach seiner Entlassung 2011 beim Gefangenenaustausch gegen Gilad Shalit, schlägt jetzt er weiterhin wutentbrannt die Hamas-Trommel für immer mehr Raketen und immer mehr Tötungen.

Yahya Sinwar wurde 2007 wegen eines Gehirntumors operiert; sein Leben wurde von israelischen Ärzten gerettet, als er sich Israel im Gefängnis befand. Bei seiner Freilassung 2011 ging er sofort dazu über mehr Angriffe auf israelische Ziele, mehr Tötungen israelischer Zivilisten zu fordern. Wie Scheik Ikrama Sabri, wie Mahmud Abbas und seine Verwandten war Yahya Sinwar Nutznießer israelischer Medizin. Und wie sie ging Sinwar, nachdem sein Leben gerettet wurde, sofort wieder daran israelische Juden zu denunzieren und zur Zerstörung ihres Staates aufzufordern. Diese Empfänger israelischer medizinischer Versorgung waren schamlos; sie betrachteten sich nicht als Heuchler; sie wussten: Man kann Hilfe von Ungläubigen annehmen und diese Ungläubigen immer noch tot sehen wollen.

Derzeit hält die Hamas israelische Zivilisten und IDF-Soldaten als Geiseln unter unvorstellbaren Zuständen. Niemand weiß, wo sie sind, wie es ihnen geht oder ob sie überhaupt noch am Leben sind. Die Hamas lehnt es ab das Rote Kreuz zu ihnen zu lassen. Gleichzeitig gehen verurteilte palästinensische Terrormörder in israelischen Gefängnissen in den Hungerstreik, im sicheren Wissen, dass sie sich auf den Eid verlassen können, den ihre jüdischen Ärzte geschworen haben, was sich die Terroristen zynisch für ihre eigenen Ziele zunutze machen, um praktisch „du kommst aus dem Gefängnis frei“-Freikarten zu bekommen…

Man kann sich die Art von mentaler und physischer Folter vorstellen, der von der Hamas festgehaltene israelische Zivilisten und Soldaten unterzogen werden. Derweil gehen palästinensische Terroristen in israelischen Gefängnissen aus verschiedenen Gründen in den Hungerstreik; dazu gehören die Forderung aus Administrativhaft entlassen zu werden (die Forderung, die Israel jetzt für Maher al-Akhras erfüllt hat) und bessere Lebensbedingungen – obwohl Inspektionen internationaler Beobachter berichten, dass israelische Gefängnisse gut gepflegt und die Häftling gut behandelt werden.

Die palästinensische Mord-Doktrin soll keine Heilung oder Frieden bringen, sondern Tod säen. Die Raketen der Hamas in UNRWA-Krankenhäusern, zum Transport von Terroristen verwendete Krankenwagen des Roten Halbmonds und die Hamas-Bunker unter dem Schifa-Krankenhaus zeugen von dieser schrecklichen Wahrheit. Es ist an der Zeit diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.

Der „Wahnsinn“, den der Autor meint, ist der, dass Israel weiter Palästinenserführern der Hamas wie der PA und ihren erweiterten Familien exzellente medizinische Versorgung bietet. Wenn diese Versorgung auch nur den geringsten Milderungseffekt bei ihren grauenerregenden Ansichten gehabt hätte, wäre das eines. Aber israelische medizinische Versorgung zu erhalten hat bei diesen Führern zu keinerlei Herzensänderung geführt; Sie predigen weiter mörderischen Hass, um das Töten von Israelis zu fördern und auf die Vernichtung des jüdischen Staates zu drängen.

Den Palästinenserführern und ihren Verwandten darf nicht länger Zugang zu medizinischer Versorgung in Israel gegeben werden, da keiner von ihnen seine Absicht Israel zu vernichten geändert hat und das auch weiter sagt. Die Israelis sollten den einfachen Palästinensern offenbaren, wie viele ihrer Führer und Verwandte dieser Führer um medizinische Behandlung in israelischen Krankenhäusern gebeten und diese auch erhalten haben. Das sollte Verstimmung bei Millionen einfacher Palästinenser entfachen, die diese Möglichkeit nicht haben, sondern sich mit minderwertiger Versorgung in palästinensischen Einrichtungen zufrieden geben müssen. Und dann sollten die Israelis öffentlich die Führer von Hamas, PIJ und der palästinensischen Autonomiebehörde ansprechen und sie fragen: „Wie lange wollt ihr eurem eigenen Volk noch das Niveau der Versorgung vorenthalten, das ihr für euch selbst und eure Familien besorgt habt, indem ihr israelische Krankenhäuser nutzt?“ Und: „Wie lange erwartet ihr von uns, dass wir euch noch behandeln, wenn ihr weiter Geld in die eigenen Taschen steckt, das für medizinisches Personal und Einrichtungen im Gazastreifen und in den von der PA geführten Teilen der Westbank verwendet werden sollte? Und wie lange wollt ihr gewaltige Summen eurer Hilfsgelder für Waffen und Terrortunnel verwenden, Geld, das für Krankenhäuser im Gazastreifen und den von der PA geführten Teilen der Westbank ausgegeben werden könnte, damit das Leben eures Volks verbessert wird?“