Ist die Zweistaatenlösung ein Alarmzeichen für Antisemitismus?

Während Trumps Präsidentschaft hörten wir diesen Kehrreim selten … Zweistaatenlösung … und es war ein Genuss das los zu sein, wie bei einem schlechten Zahn. Op-ed.

Jack Engelhard, Israel National News, 28. Februar 2021

US-Außenminister Antony Blinken (Foto des Außenministeriums, Ron Przysucha)

Ist das Werben für eine Zweistaatenlösung antisemitisch?

Die Rufe nach einer Zweistaatenlösung kommen bereits schnell und wild. Was keine Überraschung ist, da jetzt Biden im Weißen Haus sitzt; aber trotzdem ist es genauso beunruhigend.

Die Nachrichtenmedien begannen damit (lesen Sie hier nach) und wie aufs Stichwort kommt Außenminister Antony Blinken daher und sagt, dass Israel nur über eine Zweistaatenlösung Frieden und Sicherheit haben kann.

Ich schätze, er ist nicht ganz auf dem Laufenden.

Denn es ist selten so friedlich und sicher gewesen wie heute, da die palästinensischen Araber ins Abseits gestellt und die Abraham-Vereinbarungen fröhlich ohne sie unterschrieben wurden.

Der arabisch-israelische Konflikt ist also nicht mehr so, wie er war, sondern im aktiven Konflikt weitgehend auf die palästinensischen Araber, auf ihre unerbittliche Terrorkampagne gegen den jüdischen Staat reduziert.

Sie hatten nichts zu sagen, als Israel mit den VAE, Bahrain, dem Sudan und Marokko am Tisch saß, was beweist, dass selbst anderen Arabern inzwischen dämmert, dass die palästinensischen Araber nie die Lösung, sondern immer das Problem waren. Offenbar ist das nicht gut genug oder vielleicht ist es zu gut für Leute, die den Gedanken nicht ausstehen können, dass Israel so gut klar kommt, wie es das tut.

Es handelt sich um Leute, die vorgeben zu wissen, was das Beste ist, aber von der Tatsache beunruhigt sind, dass Israel existiert. Punkt. Für sie gibt es ein Wort … Antisemiten.

Sie konzentrieren sich auf Israel, als gehe sie das etwas an und wollen es nicht in Ruhe lassen, ob es sich um eine ganze Partei handelt (die Demokraten) oder um irgendeinen zweitklassigen Komiker, der auf Saturday Night Life judenfeindlichen Hass versprüht.

Glück ist für sie – Leute wie Blinken und seinen Vorgänger Kerry – ein jüdischer Staat, der immer weniger jüdischer Staat und immer mehr zum palästinensisch-arabischen Staat wird.

Auf derselben Frequenz senden auch Typen wie Roger Waters und Peter Beinart.

Das wird diese Israelis lehren sich vorzustellen, sie seien endlich im Land ihrer biblischen Väter zuhause.

Während der gesamten Präsidentschaft Trumps hörten wir diesen Kehrreim selten … Zweistaatenlösung … und das war eine Erleichterung. Es war ein Genuss ihn los zu sein wie einen schlechten Zahn.

Jetzt ist es wieder in Mode, weil alle Antisemiten wieder in Mode sind.

Ich verwende diesen Begriff nicht leichtfertig.

Ich weiß ich nicht, wie es Ihnen geht, aber was mich angeht, ist mir dieser Begriff … Zweistaatenlösung … nicht geheuer und es wird mir dabei ganz anders.

Für mich klingt er so wie für einen schwarzen Menschen das N-Wort. Er sorgt für dasselbe Gefühl von grundloser Respektlosigkeit, Anfeindung und Hass.

Er sagt, dass Juden … Israelis … nur ein halbes Volk sind und daher nur ein halbes Land verdienen.

Das ist purer Rassismus.

Er sagt, dass die Israelis Eindringlinge sind, die nur mieten, während die palästinensischen Araber die wahren Eigentümer seien.

Das ist pure Bigotterie.

Er sagt, wenn die Juden bleiben wollen, müssen sie das als Bettler tun und deshalb Jerusalem zugunsten der Palästinenser aufgeben.

Er sagt, dass die Juden nicht gedeihen dürfen oder das Land erweitern dürfen, bis sie die Erlaubnis der Vereinigten Staaten haben … und die der Welt.

Er sagt, dass die Juden immer bereit sein müssen herausgerissen zu werden, wie im Gazastreifen, wann immer die Welt sagt, wir sollten so handeln, wie sie sagt.

Er sagt, dass die Juden 2.000 Jahre nach der Zerstreuung und nachdem sie endlich ihr Ziel erreichten, „dahin zurückgehen sollen woher sie kamen“ (das zufällig Israel ist).

Er sagt, dass Juden nicht die Herren über ihr eigenes Schicksals sind.

All das ist purer Antisemitismus und das höre ich, wenn ich „Zweistaatenlösung“ höre und ich bin der Ansicht, dass Personen, die diesen Begriff verwenden, als Antisemiten gebrandmarkt und beschämt werden sollten.

Das würde der Stimmung unserer Zeit entsprechen, einer Zeit, in der Menschen so schnell ihre Empfindlichkeiten aussprechen, außer für Juden, die nicht schreien dürfen, wenn sie verletzt sind.

Es ist an der Zeit ihn gegen sie zu wenden.